In "Der Wind in den Weiden" entfaltet Kenneth Grahame eine bezaubernde Erzählwelt am Ufer eines idyllischen Flusses, wo anthropomorphe Tiere wie der freundliche Maulwurf, der kluge Wasserratte, der impulsive Kröterich und der bedächtige Dachs miteinander interagieren. Ihre Abenteuer werden durch eine Mischung aus Fantasie, Freundschaft und dem tiefen Respekt vor der natürlichen Welt geprägt, während sie gemeinsam die Freuden und Herausforderungen des Lebens in ihrer Gemeinschaft erleben. Grahame kombiniert geschickt einen erzählerischen Stil, der sowohl feinsinnigen Humor als auch eine tiefe poetische Qualität enthält, was das Werk als zeitlosen Klassiker der Kinderliteratur etabliert. Kenneth Grahame, geboren 1859 in Edinburgh, hatte eine enge Verbindung zur Natur, die sich in seinen Schriften deutlich widerspiegelt. Seine frühe Kindheit war von der Schönheit schottischer Landschaften geprägt, was zweifellos seine Imagination beflügelte und ihn zur Schöpfung dieser faszinierenden Geschichten inspirierte. Grahames Karriere in der Bankwelt bot ihm finanzielle Sicherheit, doch sein echtes Interesse galt immer der Literatur. "Der Wind in den Weiden" entstand aus Erzählungen, die er ursprünglich seinem Sohn Alastair vorlas, und spiegelte dem Leser die Harmonien und Disharmonien des Lebens wider. Dieses ergreifende Buch, randvoll mit Abenteuer und Reflexionen über Freundschaft und Natur, bietet Lesern aller Altersgruppen eine Einladung, über die Einfachheit und Komplexität des Lebens nachzudenken. Für Liebhaber klassischer Literatur und jene, die in der magischen Welt der Seeuferabenteuer versinken möchten, ist "Der Wind in den Weiden" eine unvergessliche Lektüre. Es fasziniert nicht nur durch seine Charakterdarstellung, sondern inspiriert durch seine tiefe Verbundenheit zur natürlichen Welt, die besonders in Zeiten des technologischen Fortschritts bedeutungsvoll bleibt.
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Charmanter englischer…
Lesezauber_Zeilenreise aus Eggenstein-Leopoldshafen am 01.05.2025
Bewertungsnummer: 2937091
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Charmanter englischer Kinderbuchklassiker mit zauberhaften Bildern **Inhaltsangabe Verlag:** Ein Klassiker der englischen Kinderliteratur Wind in den Weiden ist ein Klassiker der englischen Kinderliteratur. Seine Hauptpersonen, vier liebenswerte vierfüßige Gentlemen, haben schon Generationen von jungen und älteren Leserinnen und Lesern zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht - denn das, was Ratte, Maulwurf, Kröterich und Dachs so alles widerfährt, trägt oft sehr menschliche Züge. Und dennoch, auch wenn Dachs und Maulwurf in Höhlen hausen, die mit Mini-Menschenmöbeln ausgestattet sind, entspricht ihr Leben der Natur der Tiere. Sie leben in Freiheit, folgen dem Lauf des Jahres, vernehmen den Ruf der Heimat und sind glücklich, wenn sie beides haben: die Sicherheit des angestammten Baus und die unerschütterliche Treue ihrer Freunde. Mit wunderschönen Illustrationen von Eric Kincaid. **Meine Inhaltsangabe:** Als Maulwurf eines Frühlings die Nase aus seinem Bau steckt, wird seine Abenteuerlust entfacht. Er streift durch die Landschaft und trifft schließlich Wasserratte. Beide freunden sich an und Maulwurf lebt fortan bei ihr im Haus. Diese stellt ihm ihre anderen Freunde vor: Otter, Dachs und Kröte. So beginnt die Geschichte einer Freundschaft, die ihresgleichen sucht. Kröte, sehr reich und von sich eingenommen, will immer die neuesten Automobile besitzen und nimmt dabei keine Rücksicht auf irgendwen. Seine Freunde wollen ihn von dieser Sucht befreien, doch Kröte findet einen Weg, ihnen zu entkommen. Und landet prompt im Gefängnis. Ihm gelingt es zu fliehen, doch auf dem Weg nach Hause stößt er so manch einem mit seiner eingebildeten, großspurigen Art vor den Kopf. In der Zwischenzeit wird sein Haus von Hermelinen und Wieseln besetzt. Als Kröte bei seinen Freunden in den Weiden ankommt und er davon hört, wird er traurig und auch ein bisschen demütig. Die Tiere setzen sich zum Ziel, das Haus von Kröte zurück zu gewinnen und schmieden einen Plan. Erster Satz: »Der Maulwurf hatte den ganzen Morgen schwer geschuftet und in seinem kleinen Heim Frühjahrsputz gehalten.« **Mein Eindruck:** Das Buch besticht schon allein durch seine so wunderschönen Zeichnungen. Diese sind herrlich detailliert und künstlerisch absolut gekonnt. Man kann sich gar nicht daran satt sehen. Die Geschichte selbst bietet viel Abwechslung, schon allein wegen der sehr unterschiedlichen Charaktere der Tiere. Wie sie zusammenstehen, sich aber auch die Meinung sagen und Unschöne Dinge aussprechen, ist hier wunderbar verpackt und macht deutlich, dass eine Freundschaft nur dann eine echte Freundschaft ist, wenn man dem anderen auch mal sagen darf, was einem nicht gefällt und sie trotzdem unvermindert andauert. Die Geschichte ist aus dem Jahr 1908, also wirklich ein Klassiker und so ist auch die Sprache deutlich anders, als das in den heutigen Kinderbüchern ist. Feiner, ausgeprägter, verschnörkelter, klassischer und sicherlich auch schwieriger und ja, wenn man so will politisch auch nicht mehr wirklich korrekt. Das schmälert den Lesegenuss aber keineswegs, sondern bietet beim Vorlesen oder Gemeinsamlesen mit den Kindern vielmehr ordentlich Gesprächsstoff. Für mich ist Wind in den Weiden eine Kindheitserinnerung und einfach nur zauberhaft, woran sicher auch die so schönen Illustrationen Schuld sind. 5/5 Sterne.
Charmanter englischer Kinderbuchklassiker mit zauberhaften Bildern
Lesezauber_Zeilenreise aus Eggenstein-Leopoldshafen am 01.05.2025
Bewertungsnummer: 2480008
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
**Inhaltsangabe Verlag:**
Ein Klassiker der englischen Kinderliteratur
Wind in den Weiden ist ein Klassiker der englischen Kinderliteratur. Seine Hauptpersonen, vier liebenswerte vierfüßige Gentlemen, haben schon Generationen von jungen und älteren Leserinnen und Lesern zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht - denn das, was Ratte, Maulwurf, Kröterich und Dachs so alles widerfährt, trägt oft sehr menschliche Züge. Und dennoch, auch wenn Dachs und Maulwurf in Höhlen hausen, die mit Mini-Menschenmöbeln ausgestattet sind, entspricht ihr Leben der Natur der Tiere. Sie leben in Freiheit, folgen dem Lauf des Jahres, vernehmen den Ruf der Heimat und sind glücklich, wenn sie beides haben: die Sicherheit des angestammten Baus und die unerschütterliche Treue ihrer Freunde. Mit wunderschönen Illustrationen von Eric Kincaid.
**Meine Inhaltsangabe:**
Als Maulwurf eines Frühlings die Nase aus seinem Bau steckt, wird seine Abenteuerlust entfacht. Er streift durch die Landschaft und trifft schließlich Wasserratte. Beide freunden sich an und Maulwurf lebt fortan bei ihr im Haus. Diese stellt ihm ihre anderen Freunde vor: Otter, Dachs und Kröte. So beginnt die Geschichte einer Freundschaft, die ihresgleichen sucht. Kröte, sehr reich und von sich eingenommen, will immer die neuesten Automobile besitzen und nimmt dabei keine Rücksicht auf irgendwen. Seine Freunde wollen ihn von dieser Sucht befreien, doch Kröte findet einen Weg, ihnen zu entkommen. Und landet prompt im Gefängnis. Ihm gelingt es zu fliehen, doch auf dem Weg nach Hause stößt er so manch einem mit seiner eingebildeten, großspurigen Art vor den Kopf. In der Zwischenzeit wird sein Haus von Hermelinen und Wieseln besetzt. Als Kröte bei seinen Freunden in den Weiden ankommt und er davon hört, wird er traurig und auch ein bisschen demütig. Die Tiere setzen sich zum Ziel, das Haus von Kröte zurück zu gewinnen und schmieden einen Plan.
Erster Satz: »Der Maulwurf hatte den ganzen Morgen schwer geschuftet und in seinem kleinen Heim Frühjahrsputz gehalten.«
**Mein Eindruck:**
Das Buch besticht schon allein durch seine so wunderschönen Zeichnungen. Diese sind herrlich detailliert und künstlerisch absolut gekonnt. Man kann sich gar nicht daran satt sehen. Die Geschichte selbst bietet viel Abwechslung, schon allein wegen der sehr unterschiedlichen Charaktere der Tiere. Wie sie zusammenstehen, sich aber auch die Meinung sagen und Unschöne Dinge aussprechen, ist hier wunderbar verpackt und macht deutlich, dass eine Freundschaft nur dann eine echte Freundschaft ist, wenn man dem anderen auch mal sagen darf, was einem nicht gefällt und sie trotzdem unvermindert andauert. Die Geschichte ist aus dem Jahr 1908, also wirklich ein Klassiker und so ist auch die Sprache deutlich anders, als das in den heutigen Kinderbüchern ist. Feiner, ausgeprägter, verschnörkelter, klassischer und sicherlich auch schwieriger und ja, wenn man so will politisch auch nicht mehr wirklich korrekt. Das schmälert den Lesegenuss aber keineswegs, sondern bietet beim Vorlesen oder Gemeinsamlesen mit den Kindern vielmehr ordentlich Gesprächsstoff.
Für mich ist Wind in den Weiden eine Kindheitserinnerung und einfach nur zauberhaft, woran sicher auch die so schönen Illustrationen Schuld sind. 5/5 Sterne.
Meinung aus der Buchhandlung
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Etwas in Vergessenheit geraten ist dieser wunderbare Klassiker: Maulwurf, Ratte, Dachs und Kröte sind die Hauptdarsteller in dieser zeitlosen Geschichte. Mein persönlicher Liebling war immer der vernünftige Ratte. Gemeinsam mit dem liebenswerten Maulwurf erkunden die beiden Freunde ihre kleine Welt unten am Fluss, und für eine Weile bleibt alles friedlich- doch dann kommt Kröte ins Spiel, der mit seiner Begeisterung für alles Technische für viel Aufregung sorgt und sich selber damit in riesige Probleme bringt- jetzt muss auch der eigenbrötlerische Dachs helfen, der sonst lieber für sich bleibt. Eine reine "Männergesellschaft"- aber ich liebe sie!
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