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Von hier aus weiter Roman

171

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48946

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/1,9 cm

Gewicht

207 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01488-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48946

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/1,9 cm

Gewicht

207 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01488-4

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roadtrip zurück ins Leben...

    Nach dreißig Jahren Ehe ist Marlene plötzlich Witwe. Statt zu trauern, ist sie vor allem wütend. Die Mitglieder ihrer angeheirateten Großfamilie wundern sich über ihr Verhalten, aber Marlene lässt niemanden an sich heran. Bis sie eines Tages einen unerwarteten Mitbewohner bekommt. Nach Rolfs Tod schleppt sich Marlene mehr schlecht als recht durch ihren Alltag als Hinterbliebene. Erst als Klempner Jack, ihr ehemaliger Schüler, auftaucht und kurzerhand bei ihr einzieht, kommt Bewegung in ihr Leben: Jack entpuppt sich nicht nur als fantastischer Koch, sondern auch als einfühlsamer und aufmerksamer Mitbewohner. Aber warum Marlene nicht trauert, sondern vor allem wütend ist, kann auch er nicht so ganz begreifen. Während sich zwischen Jack und Marlenes Hausärztin Ida eine zarte Liebe anbahnt, taucht bei Marlenes Freundin Wally in Wien ein Brief von Rolf auf, der möglicherweise die Antwort auf alle offenen Fragen enthält. Gemeinsam mit Jack und Ida macht Marlene sich auf eine Reise, die völlig anders verläuft als erwartet. (Verlagsbeschreibung) Was macht man, wenn der Mensch, mit dem man dreißig Jahre lang gelebt hat, plötzlich nicht mehr da ist – und man selbst eigentlich auch nicht mehr so recht weiterleben möchte? Marlene steht nach dem Tod ihres Mannes vor genau dieser Frage. Sie zieht sich zurück, ist wütend, traurig und entschlossen, möglichst wenig mit anderen Menschen zu tun zu haben. Dann taucht Jack auf, ein ehemaliger Schüler, der selbst gerade nicht weiß, wohin mit seinem Leben. Ausgerechnet diese ungewöhnliche Begegnung bringt Bewegung in Marlenes Stillstand. Besonders mochte ich, wie unaufgeregt und gleichzeitig tiefgehend die Geschichte mit Trauer umgeht. Marlene wird nicht als sympathische Trauernde dargestellt, sondern darf sperrig, zynisch, wütend und manchmal auch ziemlich schwierig sein. Dazu kommen Jack und die Ärztin Ida, die auf ihre eigene Art versuchen, Marlene wieder ins Leben zurückzuholen. Als eine Nachricht aus Wien sie schließlich auf eine gemeinsame Reise schickt, entwickelt sich daraus eine leise, manchmal skurrile Geschichte über Verlust, Schuld, Freundschaft und zweite Chancen. Gerade die Mischung aus Schwermut und trockenem Humor hat für mich sehr gut funktioniert. Was mir besonders gefallen hat: Hier wird nicht behauptet, dass Trauer irgendwann einfach verschwindet. Es geht vielmehr darum, mit ihr weiterzuleben und irgendwann wieder einen Platz für all das zu finden, was nach einem Verlust noch möglich ist. Pásztor erzählt das mit viel Menschenkenntnis, klugen Dialogen und einem Humor, der nie auf Kosten der Figuren geht. Selbst ein Roman über Trauer kann unerwartet hoffnungsvoll sein und durch humorvolle Szenen eine schöne Leichtigkeit erhalten…  Lesenswert! © Parden

  • Bewertung

    aus Aachen

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutgebend und tief, ohne in Kitsch abzudriften

    Viel zu lange habe ich gebraucht. Viel zu lange, um das Buch zu lesen, viel zu lange, um eine Rezension zu schreiben und vor allem viel zu lange, Susanns Einladung nachzukommen und von hier aus weiterzumachen! Ich hatte einfach Angst, vor dem, was kommt….. Denn als ich im Juli 2025 zur Lesung dieser wundervollen Autorin fuhr, hatte ich wenige Minuten zuvor die Nachricht erhalten, dass es für einen sehr wichtigen Menschen in meinem Leben, keine Hoffnung mehr geben und ich mich nun verabschieden sollte. Als ich an diesem Sommerabend nun an der atmosphärischen „Aachener Akropolis“, wie wir liebevoll eine Stelle auf dem Lousberg nennen, eintraf, dachte ich zunächst, ich würde selbst zu Stein erstarren, als mich der Song, der zur Einstimmung aus den Lautsprechern drang, in Empfang nahm, um mich in Susann Pasztors Obhut zu übergeben, um mich von ihrer angenehmen Ausstrahlung und Stimme an die Hand nehmen und durch den Abend führen zu lassen. Denn dieser Song hatte für mich persönlich, in Zusammenhang mit meinem Cousin Dirk, der für mich wie ein Bruder war, eine große Bedeutung. Und ausgerechnet um dieses Lied und die Trauerbewältigung um den Partner der Protagonistin, der ebenfalls an einem Gehirntumor erkrankt war, sich aber durch Suizid seinem Werdegang entzogen hat, sollte es nun den ganzen Abend in ihrem Buch gehen… Zunächst war ich geschockt und überlegte zu gehen. Ich wurde nervös, denke aber rückblickend, dass mich vermutlich kein anderes Thema an dem Abend hätte erreichen können. Das Buch schien unterhaltsam und mutgebend. Ich ärgerte mich, dass ich es mir nicht kaufen und signieren lassen konnte. Aber ich musste weg. Mein Fluchtinstinkt machte es mir unmöglich, mich mit meinen Gedanken in eine Warteschlange einzureihen und Small Talk mit der Autorin zu halten, die ich am liebsten zeitgleich umarmt und geschüttelt hätte, um sie zur Rede zu stellen, wie sie so einfach an mein Innerstes gelangen konnte! Ich war gerührt, berührt, fühlte mich ertappt, betroffen, getröstet und auch ein bisschen wütend. Sie und ihr Buch ließen mir keine Ruhe. Also schrieb ich ihr. Und was machte sie?!? Schickte mir einfach so ihr Buch mit Widmung. „Von hier aus weiter!“ Für mich eine sehr große Geste! Im Oktober starb mein Cousin. Ich konnte mich lange nicht auf das Lesen konzentrieren. Und erst recht nicht auf diese Thematik. Wie schade! Denn es hätte mir sicher sehr geholfen. Denn auch Marlene, um die es in diesem mutgebenden Buch geht, trägt all diese verwirrenden Emotionen in sich und weiß nicht so recht wohin damit. Oder mit sich selbst. Da klopft das Schicksal an die Tür und bringt neue Kurven und Schleichwege in ihre geteerte Einbahnstraße. Es wird nicht alles leichter. Aber am Ende findet auch Marlene den Mut, wie Alice, die Türklinke zum nächsten Raum in die Hand zu nehmen, in diesen einzutreten und sich, wie ein Kind, von Raum und Zeit überraschen zu lassen… Von hier aus weiter! Ein wirklich wunderbarer Roman! Ohne übertriebene Gefühlsduselei, gelingt es der Autorin, Emotionen mit Tiefgang, komische Situationen, Rückblicke und Zuversicht zu vereinen. Ein Genuss für die Seele, vor der man sich ganz bestimmt nicht fürchten muss!

  • Anja

    5/5

    02.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leseempfehlung

    Marlenes Ehemann begeht nach einer unheilbaren Diagnose Suizid. Nach 30 gemeinsamen Jahren bleibt sie allein zurück und sieht sich mit einem Gefühl von Wut und Leere konfrontiert. Schon das erste Kapitel hat mich in seinen Bann gezogen und dieses Gefühl hat bis zur letzten Seite angehalten. Das Buch hat auf mich eine Sogwirkung entwickelt, sodass ich den zweiten Teil in einem Rutsch gelesen habe. Marlene ist keine klassische sympathische Protagonistin. Sie ist eigen, manchmal sperrig und trifft nicht immer nachvollziehbare Entscheidungen. Trotzdem habe ich sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet. Besonders Jack und Ida haben die Geschichte für mich bereichert und sind mir schnell ans Herz gewachsen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und schafft es, Spannung und Emotionen aufzubauen. Der feine Humor von Susanne Pásztor hat mir gut gefallen. Trotz des Themas wirkte das Buch auf mich zu keiner Zeit zu schwer. Für mich ein Roman mit viel Tiefgang mit gleichzeitiger Leichtigkeit, starken Figuren und einer Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Hommage an das Leben

    Marlene ist Witwe. Ihr Mann Rolf, schwerkrank, hat den Zeitpunkt seines Todes selbst gewählt und Suizid begannen. Marlene trauert. Alleine. Keine Freunde, Bekannte oder die erwachsenen Kinder ihres verstorbenen Mannes kommen an sie ran.  Erst ihr ehemaliger Schüler, Jack, der zufällig als Klempner vor ihrer Tür steht, kann langsam zu ihr durchdringen.  Mit viel Verständnis, Zurückhaltung und Gefühl findet er Zugang zu der Wut, die neben der Trauer, Marlene umgibt. Susann Pásztor erzählt in dieser wunderschönen, rührenden Geschichte über Trauer, Verlust, Wut, Freundschaft und Verzeihen.  Ein Buch, das bleibt, zum Nachdenken anregt und das Herz berührt. Auch wenn es um den Verlust einer geliebten Menschen geht, habe ich das Buch nicht als traurig empfunden. Es ist eine Hommage an das Leben und die Freundschaft. Es braucht Menschen, die einem nicht aufgeben und hartnäckig bleiben, auch wenn man nicht immer freundlich zu ihnen ist.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unkonventionell trauern

    Was passiert, wenn jemand stirbt, der einen nicht traurig, sondern wütend und enttäuscht zurücklässt? Eine pensionierte Lehrerin fühlt sich betrogen und allein gelassen, nachdem sich ihr todkranker Ehemann das Leben genommen hat. Meine Befürchtung, eine Geschichte über Trauerbewältigung könnte mich mental herunterziehen, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Sie hat mich so berührt, dass ich nach der Lektüre noch eine Weile innehalten musste.  Als der obdachlose Klempner Jack, Marlenes ehemaliger Schüler, bei ihr einzieht, ahnt man schon, dass dies ihr Leben verändert wird. Das geschieht allerdings in feinen Nuancen, die die Autorin unglaublich gut beschreibt. Bestürzt liest man, dass alles, was in der Zukunft liegt, für Marlene nicht relevant ist, denn sie plant ihren Suizid. Man merkt jedoch, wie ihre Wut und ihr Widerstand gegen alle und alles, was sich ihr dabei in den Weg stellen könnte, spürbar abnimmt. Dafür sorgen vor allem der einfühlsame Jack, der sich nicht aufdrängt, aber ein wachsames Auge auf sie hat, und ihre Hausärztin Ida, die sich beide näher kommen. Die kleinen Momente, die Marlene vorsichtig annimmt, ja geradezu als schön empfindet, auch wenn sie es sich nur schwer eingestehen kann, stechen besonders heraus und machten die anfangs sarkastische und selbstzerstörerische Figur für mich immer nahbarer. Die feine Balance zwischen Schwere und Humor in dieser lebensbejahenden, warmherzigen Geschichte hat mir sehr gefallen. 

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Bewertungen (171)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sabine Kronbauer

    Sabine Kronbauer

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgang und Humor

    „Von hier aus weiter" ist ein ebenso berührender wie hoffnungsvoller Roman über Verlust, Heilung und die Kraft menschlicher Nähe. Susann Pásztor gelingt es, schwere Themen mit Leichtigkeit, Humor und großer Empathie zu erzählen. Wer Geschichten über persönliche Entwicklung, stille Helden des Alltags und emotionale Tiefe schätzt, wird in diesem Buch einen kleinen Schatz finden.
  • Zum Bewerterprofil von Evelyn Fischer

    Evelyn Fischer

    RavensBuch Osiander Markdorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von hier aus weiter

    Wie kann das Leben weitergehen, wenn eine nahestehende Person eine andere Entscheidung trifft als ursprünglich vereinbart? Mit dieser Frage und all den damit verbundenen Emotionen rund um das große Warum muss sich Marlene nach dem Suizid ihres Ehemannes widerwillig auseinandersetzen. Ein einfühlsamer und kluger Roman über die verschiedenen Trauerphasen und den Umgang mit Veränderungen. Absolut lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Ines Englert

    Ines Englert

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Buch mit wunderbaren Charakteren

    Ein einfühlsamer Roman über ein schweres Thema: Marlenes Mann Rolf hat aufgrund seiner Krebserkrankung Suizid begangen. Sie sollte am Boden zerstört sein, weinen, trauern. Stattdessen ist sie unsagbar wütend, niemand darf ihr zu nahe kommen oder sie gar trösten wollen. Marlene wehrt alle und alles ab. Bis Jack in ihr Leben tritt und der Wut auf den Grund geht. Susann Pasztor gelingt es mit einer Leichtigkeit von Trauer und Verlust zu schreiben, dass man Marlene (und später auch Jack und die Ärztin Ida) gerne auf ihrem Weg begleitet. Ein wunderbares Buch mit wunderbaren Charakteren.
  • Zum Bewerterprofil von Imke Volkmann

    Imke Volkmann

    OSIANDER Pfaffenhofen

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es gibt ein "Weiter"

    Marlene ist seit kurzem Witwe. Ihr schwerkranker Mann Rolf hat Suizid begangen und sie alleine zurückgelassen, obwohl das anders vereinbart war. Neben Trauer ist da zunächst ganz viel Wut, die Marlene empfindet und natürlich die Frage nach dem Warum. Erst als Jack, ein ehemaliger Schüler von Marlene unerwartet in ihr Leben platzt ändert sich ihre Sichtweise langsam, sie löst sich von dem Gedanken Rolf möglichst schnell nachzufolgen und lässt auch endlich richtige Trauer zu. Einfühlsam, aber dennoch leicht und mit einem gewissen Humor beschreibt die Autorin Susann Pasztor die schwierige Zeit der Trauer und wie wichtig dabei menschliche Zuwendung und Verständnis sind. Dieses Buch vermittelt die Hoffnung, dass es auch in schwierigen, scheinbar aussichtslosen Lebensphasen ein „Weiter“ gibt.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Back for good

    Wie soll Marlene ohne Rolf leben? Nach dem Suizid ihres schwerkranken Mannes ist Marlene vor allem eines: wütend! Denn eigentlich wollte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann aus dem Leben scheiden. Bei ihrer Freundin in Wien wartet ein Abschiedsbrief von Rolf auf Marlene. Gemeinsam mit der resoluten Ärztin Ida und ihrem ehemaligen Schüler und Mitbewohner Jack setzt sie sich ins Auto, um nach Wien zu reisen. Mit vielen klugen und schönen Sätzen und viel feinem Humor berichtet Susann Pasztor von Marlenes Weg durch die Trauer.

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