Produktbild: Trümmerkind
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Trümmerkind Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

55304

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2016

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,5/14/3,4 cm

Gewicht

502 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003432187

Beschreibung

Rezension

"Ein Buch, in dem man versinken kann." Stern, 29.12.2016

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

55304

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2016

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,5/14/3,4 cm

Gewicht

502 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003432187

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  • Bewertung

    aus Gudensberg

    5/5

    18.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Trümmerkind

    Diese Schriftstellerin ist einfach Weltklasse ihr Romane gehören verfilmt.Sie schafft es die Vergangenheit auf spannendste Weise mit der Gegenwart zu verbinden.Alles in einer wahren Begebenheiten, Geschichte,Krimi, Spannung bis zur letzten Seite und auch das Ende ist immer gut geschrieben, was viele Autoren nicht können.Sie packt eine tragische Geschichte,die sehr berührt in ein kleines Taschenbuch wofür andere ganze Buchreihen brauchen.Brillant

  • Bewertung

    aus Niederneisen

    5/5

    30.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Trümmerkind

    Ein sehr bewegender Roman, der die Verhältnisse und Gegebenheiten schildert in denen Menschen leben und überleben mussten. Nicht nur einmal musste ich schlucken, wieviel Leid und Elend hier doch überwunden wird und mit welcher Hoffnung und Zuversicht man über- und gelebt hat. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus Brunn am Gebirge

    5/5

    11.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eine sehr nette Zeitreise

    Klappentext: "Hamburg 1946/47 - Steineklopfen, Altmetallsuchen, Schwarzhandel. Der 14jährige Hanno Dietz kämpft mit seiner Familie im zerstörten Hamburg der Nachkriegsjahre ums Überleben. Viele Monate ist es bitterkalt, Deutschland erlebt den Jahrhundertwinter 1946/47. Eines Tages entdeckt Hanno in den Trümmern eine nackte Tote - und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen. Der Kleine wächst bei den Dietzens in Hamburg auf. Monatelang spricht der Junge kein Wort. Und auch Hanno erzählt niemandem von seiner grauenhaften Entdeckung. Doch das Bild der toten Frau inmitten der Trümmer verfolgt ihn in seinen Träumen. Erst viele Jahre später wird das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur kommen, das auf fatale Weise mit der Geschichte seiner Familie verknüpft ist …" Bei diesem Buch hat mich am meisten die Überschrift angezogen. Hin und wieder neige ich dazu, Geschichten, aus dem oder nach dem 2. Weltkrieg zu lesen. Das Cover ist fantastisch, gespart an Farben, es war auch eine farblose Zeit, die Trümmern und das Kind. Die Geschichte ist Anfangs in drei Teile unterteilt, zwei aus der Vergangenheit und ein Teil aus der Gegenwart. Am Ende ergibt alles ein Ganzes. Alle Hauptprotagonisten sind so realistisch erklärt, dass ich mich gar nicht entscheiden kann, wen ich am meisten mochte. Die Schreibweise war sehr angenehm, führte mich sofort in eine fantastische Zeitreise. Eine Zeitreise, die so bildlich die Orte, Menschen, Ereignisse und Gefühl beschrieb, dass ich dachte ein Teil von dem Buch zu sein. Die Geschichte las ich bewusst langsam, denn ich wollte sie genießen, jedes mal wenn ich hinein getaucht bin. Ich gebe zu, anfänglich war es verwirrend, drei Orten, drei verschiedene Familien und Handlungen zu folgen, aber langsam bekommt der Leser ein Gefühl wohin das Ganze führt. Trotzdem, am Ende, obwohl sich der Leser einen Teil schon denken konnte, kamen überraschende und erschreckende Tatsachen ans Licht. Ja, da habe ich tatsächlich mit dem Buch "geschimpft, gestritten, gelitten". Mein Gefühlschaos war groß. Es ist traurig zu wissen, dass diese Erzählung, auch eine Wahrheit, eine Vergangenheit von jemanden sein kann/könnte. Ich weiß nicht, ob ich das Buch unbedingt als Krimi einstufen würde, aber ich würde es jedem empfehlen. Denn, meiner Meinung nach, ist es ein tolles Buch. Von der Autorin werde ich sicher bald wieder etwas Neues lesen.

  • Bewertung

    5/5

    14.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Kopfkino eingeschaltet

    Unaufgeregt aber eindringlich schildert die Autorin schreckliche Rahmenbedingungen, in denen Menschen überleben müssen. Sofort ist man gefesselt, lebt, leidet, hofft mit den Protagonisten, die in all ihrem Leid aktiv und menschlich agieren. Ganz klare und überzeugte Leseempfehlung.

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    5/5

    07.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend und intensiv

    »Agnes nannte er ganz selbstverständlich „Mama“, so wie Hanno und Wiebke es taten, und als habe es nie eine andere gegeben. Und sie war froh darüber. Irgendwann, wenn er alt genug war, würde sie ihm alles erzählen.« Hamburg, im Januar 1947. Die Welt der Familie Dietz liegt im wahrsten Sinne des Wortes in Trümmern. Der Ehemann und Vater kehrte von der Front nicht zurück, gilt als vermisst. Die Mutter überlebte mit ihren beiden Kindern den Feuersturm, verlor dabei aber ihre ganze Habe. Und nun versucht die kleine Familie im eiskalten Hungerwinter irgendwie zu überleben. Trotzdem gibt es kein Zögern, als der 14jährige Hanno in den Trümmern eine nackte Frauenleiche und nicht weit davon entfernt einen einsamen kleinen Jungen findet, offensichtlich stark traumatisiert und stumm. Die Dietzens nehmen ihn auf, er wird zu ihrem Sohn und Bruder. Hanno jedoch kann das Bild der toten Frau nicht vergessen und Jahrzehnte später wird er gezwungen, sich neu damit auseinanderzusetzen… Es gibt Bücher, die wirken nach dem Lesen noch lange nach. Dieses hier ist so eins. Es ist so intensiv geschrieben, dass ich es nicht aus der Hand legen mochte und es mich zutiefst berührte. Die Handlung verläuft in mehreren Zeitebenen. Einmal verfolgt man die Geschehnisse ab diesem Januar 1947, dazwischen geht es aber auch zurück in die letzten Wochen des Kriegs. Neben der Familie Dietz steht auch eine andere Familie im Mittelpunkt, die Zusammenhänge werden erst gegen Ende klar. Und dann gibt es noch eine Handlung im Jahr 1992, in der eine junge Frau den Spuren ihrer Familie folgen will. All diese Schilderungen sind absolut fesselnd, früh fing ich an, nach Verbindungen zu suchen und obwohl ich mit meiner Ahnung richtig lag, schockierte mich die Auflösung. Der einzige Trost bei so viel Furchtbarem ist, dass es gleichzeitig Menschen gab und gibt, die mutig tatkräftige Nächstenliebe leben. Die Handlung ist fiktiv, spielt aber vor dem Hintergrund der Hamburger Trümmermorde. Diese wurden bis heute nie aufgeklärt, eine Auflösung wie die im Buch könnte ich mir durchaus vorstellen. Fazit: Definitiv kein Wohlfühlbuch, aber ungemein berührend und intensiv. Zudem ist es sehr spannend zu verfolgen, wie die einzelnen Handlungen zusammenlaufen.

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Bewertungen (55)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Susanne Markscheffel

    Susanne Markscheffel

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Schauplatz des Romans ist die Stadt Hamburg im Winter 1946/47. Die Familie Dietz erlebt dort einen bitterkalten Winter. Bei der Suche nach Brennmaterial für den Ofen, entdeckt der 14-jährige Hanno in den Trümmern einen dreijährigen Jungen. Neben ihm liegt eine nackte Tote. Er ist mutterseelenallein und Hanno will ihm helfen und bringt ihn mit nach Hause. Wie ein Bruder wächst er in der Familie auf. Viele Jahre später kommt er zufällig einem Verbrechen auf die Spur, das mit seinem eigenen Schicksal zusammenhängt. Diese Mischung aus Krimi und historischem Roman ist Mechthild Borrmann sehr gelungen. Ein wirklich hervorragendes Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Herad Pfeuffer

    Herad Pfeuffer

    OSIANDER Speyer

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Zwei Familiengeschichten, die eine im Nachkriegsdeutschland, die andere Anfang der neunziger Jahre spielend. Die Auseinandersetzung mit den psychologischen Auswirkungen nach Ende eines Krieges, hier die „verlorene Generation“ und ihre Erben, finde ich ein spannendes und sehr wichtiges Thema. Beeindruckend ist die Sprache, die die Autorin gewählt hat – klar, beobachtend und schnörkellos. Gerade dadurch lässt sie dem Leser Platz für eigene Gedanken. Nicht nur über die Schicksale der Personen im Buch, sondern zu der eigenen Familiengeschichte, und dies macht für mich den besonderen Reiz dieses Buches aus.

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