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Gebraucht Band 4

Die einzige Frau im Raum Roman

159

6,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

26453

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/2,7 cm

Gewicht

380 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Only Woman in the Room

Übersetzt von

Marieke Heimburger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003794216

Beschreibung

Rezension

»Eine spannende Lektüre, bei der wissenswerte Fakten gleich mitgenommen werden. Über eine Frau, die bis ins hohe Alter rätselhaft und unabhängig blieb.« Österreich 20230610

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

26453

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/2,7 cm

Gewicht

380 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Only Woman in the Room

Übersetzt von

Marieke Heimburger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003794216

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Verlag
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
Deutschland
Email: verlag@kiwi-verlag.de
Url: www.kiwi-verlag.de
Telephone: +49 221 376850
Fax: +49 221 3768511

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  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    31.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und gleichzeitig zum Haare raufen

    Ich bin wirklich keine leidenschaftliche Leserin historischer Romane. Aber Marie Benedict hat die Geschichte von Hedy Lamarr einfach so mitreißend erzählt, dass ich ihr an den Lippen hing. Ganz am Rand hatte ich von dieser beeindruckenden Erfinderin schon gehört, aber natürlich haben auch in meiner Bildung vor allem alte weiße Männer Raum gefunden. Umso toller finde ich Benedicts Leistung, durch den Matilda-Effekt verdrängte Frauen in den Fokus zu nehmen. Hedys Leben als Jüdin im Österreich der 1930er-Jahre fand ich dabei wirklich schon spannend genug. Die Dynamiken ihrer gewaltvollen Ehe mit dem einflussreichen Waffenfabrikanten Fritz Mandl sowie die damit einhergehenden mitgehörten Gespräche hochrangiger Politiker werden hier detailliert und greifbar beschrieben. Ich habe beim Lesen ein gutes Gefühl bekommen für die inneren wie äußeren Bedrohungen, die diese Frau erfahren haben muss. Auch wenn sie glücklicherweise sowohl ihrem Mann als auch der drohenden Verfolgung durch das NS-Regime entfliehen konnte, hörte ihr Kampf an dieser Stelle nicht auf. Ihre Ambivalenz als Überlebende, die so detaillierte Informationen hatte und irgendwie nutzbar machen wollte, war deutlich spürbar. Dass der Krieg vielleicht anders hätte verlaufen können, wenn machtvolle Männer ihr nur einmal zugehört bzw. ihre Erfindung nicht so belächelt hätten, ist einfach zum Haare raufen. Doch selbst, wenn sich in Sachen Emanzipation natürlich einiges getan hat, werden Frauen auch heute noch vor allem für ihr besonderes Aussehen gefeiert, Männer hingegen für ihre Errungenschaften. Hedys Geschichte führt uns das besonders eindrücklich vor Augen. Die Geschichte ist richtig zugänglich geschrieben, lässt sich flüssig lesen und bietet damit einen so unterhaltsamen wie lehrreichen Einstieg in das Leben Hedy Lamarrs. An einigen Stellen mussten die Details zwar spürbar eingekürzt werden, das halte ich aber für eine sinnvolle Entscheidung, um den Umfang des Buches überschaubar zu halten. Es kann dann ja als Ausgangspunkt für weitere Recherche dienen.

  • Daniela Stein

    aus Wien

    5/5

    04.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr interessant

    Das Cover ist mich sofort angesprungen! Ich finde die farbliche Anpassung sehr gelungen. Der Titel "Die einzige Frau im Raum" (OT The only woman in the room) erinnerte mich gleich an Virginia Woolf's Roman "a room of one's own". Auch Hedy Lamarr hatte zu kämpfen, um ihre Schauspielkarriere durchsetzen bzw. wieder aufnehmen zu können. Dass sie auch noch Wissenschaftlerin und Erfinderin war, war mir bis ich das Buch gelesen hatte, nicht klar. Grundsätzlich fällt es mir ein wenig schwer, einen autobiographisch anmutenden Roman aus der Ich-Perspektive einer verstorbenen Person zu lesen, da ich normalerweise ständig überlegen muss, ob das denn wirklich so vorgefallen sein könnte. Ob die Gespräche tatsächlich so stattgefunden haben. Bei diesem Werk von Marie Benedict hatte ich diese Gedanken nur sehr selten, weil es außer dem informativen Inhalt auch extrem spannend war. Ich empfehle dieses Buch all jenen, die vielleicht schon mal von Hedy Lamarr gehört haben, aber nicht genau wissen, wer diese Person war und sich auch nicht in Wikipedia-Einträgen verlieren wollen, sondern ein paar durchaus unterhaltsame und lehrreiche Stunden mit der Lektüre eines Werkes verbringen wollen.

  • Kleiner Bücherwurm

    aus Köln

    5/5

    01.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Sehr empfehlenswert!

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Flüssig und spannend wird über eine Frau geschrieben, die -leider- in Vergessenheit geraten ist und erst spät die verdiente Anerkennung erhält, die ihr lange verwehrt wurde.

  • Jasmin Inked

    aus Zürich

    5/5

    15.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zurück in die Vergangenheit

    Diese Buch reisst dich in die Vergangenheit, wo Schönheit und Krieg eng beieinander Leben. Spannend, erschreckend und gleichzeitig unglaublich! Das Ende hätte ich nicht gedacht aber kann das Buch 100% weiter empfehlen für alle die diese Zeit miterleben möchten hinter der Zeilen.

  • Bewertung

    5/5

    16.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben einer außergewöhnlichen Frau!

    Viele kennen die Hollywood-Ikone Hedy Llamar - doch viele kennen nur die glamouröse Seite der außergewöhnlichen Frau. So ging es auch mir, bevor ich in Marie Benedicts Roman eingetaucht bin und mehr über Hedy Llamar, ursprünglich Hedy Kiesler erfahren habe. Der Roman hat mich wirklich von vorne bis hinten gepackt. Die schwierige Ehe mit dem Waffenhändler Fritz Mandl, die Flucht nach Amerika, der Durchbruch in Hollywood und die Entwicklung zur genialen Erfinderin waren so interessant erzählt, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Hedys Entwicklung über die Jahre hat trotz der wenigen Seiten so nahbar auf mich gewirkt. Die anfangs noch etwas naive Schauspielerin macht einiges durch, wächst an dem Erlebten und wird so zu einer klugen und mutigen Frau. Ich würde jedem empfehlen, den Roman zu lesen. Man lernt viel über die großartige Frau, die viele nur als Hollywood-Star kennen und erfährt darüber hinaus, was man ihr im alltäglichen Leben zu verdanken hat. Ich bin begeistert von Marie Benedicts Konzept, beeindruckende Frauen und ihre Geschichten zu erzählen, und werde definitiv bald ein weiteres Buch von der Autorin lesen!

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Bewertungen (159)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Birgit Steinhauser

    Birgit Steinhauser

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend erzählt wird vor allem...

    Spannend erzählt wird vor allem Hedy Lamarrs erste Ehe mit einem österreichischen Waffenfabrikanten und der beginnende Antisemitismus in Wien vor dem Zweiten Weltkrieg. Nach ihrer Flucht beginnt das neue Leben mit Schauspielkarriere in Amerika, aber der Krieg holt sie dort ein.
  • Zum Bewerterprofil von Bärbel Isermeyer

    Bärbel Isermeyer

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Hedy Lamarr - von Wien nach Hollywood

    Hedy Kiesler wächst in einem jüdischen Viertel Wiens der 30-er Jahre auf. Trotzdem erlauben es ihre liberalen Eltern, dass sie ihrem Traumberuf als Schauspielerin nachgeht und sie am Wiener Theater zum Shootingstar wird. Diese Karriere endet abrupt nach der Heirat mit Fritz Mandl, einem Waffenproduzenten mit weitreichenden Kontakten. Denn auch Hedy und ihre Eltern bemerken das Erstarken des Antisemitismus und den drohenden "Anschluss Österreichs ans Reich" und erhoffen sich durch diese Verbindung einen gewissen Schutz. Und Fritz hat ein hübsches Püppchen, das er auf seinen Veranstaltungen, bei denen Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur vertreten sind, vorzeigen kann. Allerdings ist Hedy intelligenter als er meint und schafft es schließlich sich aus dem goldenen Käfig zu befreien und bis nach Hollywood zu fliehen. Das Buch beschreibt sehr eindrücklich das Leben einer jungen, starken und ehrgeizigen Frau, die sich aus Vernunft den Umständen ergibt und trotzdem ihre Ziele verfolgt. Man kann schon fast das Erstarken des Nationalsozialismus spüren, dem die Politiker nur wenig entgegensetzen können/wollen. Und auch das Gefühl der Ohnmacht, das die geflohenen Europäer in Amerika während der 30/40-er Jahre empfinden, kann man heute angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sehr nachvollziehen. Sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Isabel Tzschaschel-Laggner

    Isabel Tzschaschel-Laggner

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Roman, der auf dem Leben von Hedy Lamarr beruht.

    Die Wiener Schauspielering Hedy Lamarr, so ihr Künstlername, heiratete 1933, mit 19 Jahren, den einflussreichen, österreichischen Industriellen und Waffenhändler Fritz Mandl. Dieser verbot ihr weiterhin als Schauspielerin zu arbeiten. Durch diese Heirat erhoffte sich ihre jüdische Familie Schutz. Doch ihr Ehemann stellt sich als skrupelloser, eifersüchtiger Mann heraus, der sich auch nicht scheut, Geschäfte mit den Nazis zu machen. Lamarr verlässt ihren Mann und geht nach Hollywood, wo sie ihre Schauspielkarriere wieder aufnimmt. Doch Lamarr, die nicht nur auf ihr Äußeres reduziert werden will, fängt an sich zu überlegen, wie sie die Alliierten unterstützen kann. Durch die Teilnahme an den Gesprächen bei den Geschäften ihres Exmannes, bei denen sie zwar auch nur schmückendes Beiwerk war, hat sie mitbekommen, dass die Fernsteuerung der Torpedos der U-Boote nicht vor feindlichen Störsignalen geschützt sind. So macht sie sich mit einem Freund an die Erforschung dieses Problems und findet eine Lösung, die sie zum Patent anmeldet. Mich hat diese Lebensgeschichte fasziniert, weil Hedy Lamarr zwei so unterschiedliche Interessensgebiete hatte. Einmal die Schauspielerei und einmal die Wissenschaft. Tragisch dabei ist, dass man sie „als schönste Frau der Welt“ nicht als das gesehen hat, was sie war. Ein interessanter Mensch mit genialem Verstand, der noch viel mehr hätte hervorbringen können.

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