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Eine Hymne an das Leben Die Scham muss die Seite wechseln | Die offizielle Autobiografie der Frau, die das Schweigen brach

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

99574

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/3,2 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Et la joie de vivre

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

EAN

2710003985751

Beschreibung

Rezension

»Ihr Buch ist keine Abrechnung und auch keine Heldinnengeschichte. Es ist die berührende Bilanz einer Frau, die in sich die Kraft gefunden hat, die Scham zu überwinden, Gerechtigkeit einzufordern und sich aus den Ruinen ihres Lebens neu zu erfinden.« ("tagesschau")
»In diesem Text steckt eine so immense Stille und auch sehr widerständige Kraft, die auch im Ton durchscheint.« ("rbb radio3")
»Kämpferisch und lebensbejahend bleibt Gisèle Pelicot (…) Eine Frau, die sich nicht auf die Opferrolle reduzieren lässt.« ("(A) ORF - ZIB 2")
»Sie bleibt versöhnlich im Ton, kompromisslos in der Analyse; kontrolliert in der Haltung, verletzlich in den Details« ("(CH) Neue Zürcher Zeitung")
»›Eine Hymne an das Leben‹ – was für ein Titel. Giséle Pelicots Hymne ist nicht triumphal, sondern reflektierend und beharrlich.« ("Deutschlandfunk Kultur - Studio 9")
»Ihr Buch liest sich wie die Geschichte einer Emanzipation« ("Der Spiegel")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

99574

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/3,2 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Et la joie de vivre

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

EAN

2710003985751

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Marija

    aus Innsbruck

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungefiltert und schonungslos ehrlich

    Eine Hymne an das Leben ist eines der Bücher, das mich in diesem Jahr am meisten zum Nachdenken angeregt hat. Gisèle Pelicot ist eine beeindruckende Frau, die das Schweigen gebrochen und mit ihrem Satz „Die Scham muss die Seite wechseln“ Geschichte geschrieben hat. In ihrer Biografie erzählt sie offen von ihrer Kindheit und Jugend in Frankreich, den Schicksalsschlägen, die sie erleben musste, und von dem Strafprozess gegen ihren Ex-Mann, der sie über Jahre hinweg betäubte, vergewaltigte und zahlreiche fremde Männer dazu brachte, sie im bewusstlosen Zustand zu vergewaltigen. Mit ihrer Entscheidung, den Prozess öffentlich führen zu lassen, wurde Gisèle Pelicot zu einer Symbolfigur im Kampf gegen sexualisierte Gewalt. Ungefiltert und schonungslos ehrlich schildert sie, wie sie sich Schritt für Schritt zurück ins Leben gekämpft hat. Ihre Geschichte ist erschütternd und zugleich von großer Stärke geprägt. Eine außergewöhnliche Frau. Ein außergewöhnliches Buch.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos ehrlich und tief erschütternd

    Ich weiß noch, wie schockiert ich nach der ersten Berichterstattung von diesem grauenhaften Fall war. Immer mehr kam ans Tageslicht und der Wahnsinn nahm einfach kein Ende. Ich dachte also, dass mich das alles auf das Buch vorbereitet hat. Aber das hat es nicht. Das Buch ist äußerst ehrlich geschrieben. Man erfährt viel über die Kindheit von Frau Pelicot und ihrem entsetzlichen Ex-Mann, ihre Jugend, ihr Kennenlernen und das weitere gemeinsame Leben inklusive der Geburt ihrer Kinder. Alles wird sehr detailliert geschildert. Es werden gute und schlechte Charaktereigenschaften beider hervorgehoben. Das Leben verläuft wie bei anderen Paaren bis die grausame Wahrheit ans Licht kommt. Es hat schon Vorzeichen gegeben. Diese wurden natürlich mit dem Wissen von damals bewertet. Als sie bei der Polizeistation nach und nach erfahren hat, weshalb ihr Mann wirklich herkommen musste, konnte Frau Pelicot diese Wahrheit und das Ausmaß dieser Verbrechen gar nicht begreifen. Eindringlich wird beschrieben, was das im weiteren Verlauf mit ihr, aber auch mit ihren Kindern, insbesondere ihrer Tochter, gemacht hat. Nichts wird beschönigt. Es kommen Details ans Licht, die ich nicht kannte und die einfach nur erschreckend waren. Ich finde, dass Frau Pelicot ganz bemerkenswert mit diesen an ihr verübten Verbrechen umgegangen ist. Im Buch ist aber auch der Verlauf gut beschrieben, denn auch sie hat eine Entwicklung durchgemacht und es war nicht von Anfang an ihr Wunsch diesen Prozess öffentlich zu führen. Als ebenfalls Überlebende sexualisierter Gewalt habe ich meine allergrößte Hochachtung, denn ich weiß, dass gerade dieses Thema oft sehr mit Täter-Opfer-Umkehr und Victim-Blaiming einhergeht und dass man mit unglaublichen Verleumdungen und Anschuldigungen konfrontiert wird. Zur Anzeige gehört enormer Mut. Doch ebenso viel Stärke braucht es, die Vernehmungen, das Verfahren und all die öffentlichen Reaktionen auszuhalten. Gerade bei einer medialen Größenordnung wie bei ihr ist man zusätzlich den Meinungen, Anfeindungen, Verleumdungen und der Täter-Opfer-Umkehr durch Medien und Öffentlichkeit ausgesetzt. Sie hat diesen Kampf nicht nur für sich selbst geführt, sondern stellvertretend für viele Opfer. „Die Scham muss die Seite wechseln“ wurde durch sie wieder zum Leben erweckt. Für mich ist dieses Buch eine sehr erschreckende, aber umso wichtigere Lektüre. Von mir gibt es eine absolute Lesempfehlung, sofern man die Triggerwarnung beachtet und ehrliche 5 Sterne

  • Bewertung

    5/5

    15.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Lesenswert

    Die Erzählung einer unglaubliche wahren Geschichte. Diese Frau zeigt trotz allem Mut, Stärke und erzählt ihre traurige, erschreckende und unfassbare Lebensgeschichte. Absolut Lesenswert.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    11.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein absolut empfehlenswertes Buch

    Ein Buch, das unter die Haut geht. Ich habe es gekauft, als es als baldige Neuerscheinung angekündigt wurde. Ein kurzer Videoausschnitt aus einem Interview mit Frau Gisèle Pelicot im Internet hat mich neugierig auf diese spannende Frau gemacht. Ich wollte darum mehr über sie erfahren. Gelesen habe ich das Buch jedoch erst kürzlich. Der Schreibstil ist besonders authentisch, der Textfluss sehr angenehm und die Erklärungen sind ausführlich. Ich fand das Buch spannend und empfehle es weiter. Natürlich macht der Inhalt der Geschichte sehr nachdenklich. Man fragt sich, wie man einen Menschen, der einem nah ist, derart falsch einschätzen kann.

  • Bewertung

    5/5

    06.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Und zurück bleibt eine starke Frau

    Bei dem Thema und der Medienaufmerksamkeit könnte man meinen, die Frau, das „Opfer“, könne danach nicht mehr weiterleben. Zu groß müsste der Schock sitzen. Ja, Giselle Pelicot ist schockiert. Aber sie zeigt auch unglaublich viel Kraft, Durchhaltevermögen und den Wunsch nach Änderung. Das Buch geht zwar auf Einzelheiten des Falles ein - im Fokus steht allerdings immer die Kraft Giselles. Ein starkes Buch und eine tolle Möglichkeit, sich selbst zu äußern und die eigene Geschichte zu schreiben.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (24)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Bernadette Koschinski

    Bernadette Koschinski

    OSIANDER Stuttgart – Das GERBER

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein beeindruckendes Zeugnis von Stärke

    Mit "Eine Hymne an das Leben" erzählt Gisèle Pelicot ihre Geschichte mit großer Offenheit und Würde. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die erlittene Gewalt und der öffentliche Prozess, sondern vor allem ihr Weg zurück zu Selbstbestimmung und Lebensmut. Besondern berührt ihre Botschaft, dass die Scham nicht bei den Opfern solcher Taten, sondern bei den Tätern liegen sollte. Das Buch setzt ein starkes Zeichen für Mut, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Wandel. Trotz seines sehr schweren Themas, vermittelt dieses Buch Hoffnung, ist unglaublich spannend zu lesen und wirkt noch einige Zeit nach.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Seifert

    Melanie Seifert

    Thalia Osiander Bad Kreuznach

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Scham muss die Seite wechseln"

    Nachdem Pelicots Tochter Caroline bereits zwei Bücher herausgebracht hat in denen sie die schreckliche Tat ihres Vaters schildert, offenbart sich nun das Opfer - Gisele Pelicot - selbst. Anders als ihre Tochter arbeitet sie nicht nur den erschütternden Fall rund um ihre "chemische Unterwerfung" durch ihren Ehemann auf, sondern gibt dem Leser auch tiefe Einblicke in ihre Vergangenheit; ihre Kindheit und Jugendjahre. Um zu vermitteln weshalb sie die Dinge so verarbeitet wie sie es tut und weshalb Wut und Aufgeben für sie niemals eine Option waren. Erschütternd, erbarmungslos und ungeschönt - der Fall Pelicot.
  • Zum Bewerterprofil von Viktoryia Kazlova

    Viktoryia Kazlova

    OSIANDER Tübingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich habe mir die Erlaubnis gegeben, glücklich zu sein."

    Gisele Pelicot ist eindeutig eine der wichtigsten Frauen meines Zeitalters. Die Frau, die überlebt hat und keine Angst hatte, es der ganzen Welt zu zeigen. Dieses Buch hat mir geholfen, nicht nur eine starke Heldin in ihr zu sehen, sondern auch eine Frau, die auch meine Freundin, meine Nachbarin oder meine Kollegin sein konnte.

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