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Im Schnee Roman | »Ein großes kleines Buch.« BR

36

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44361

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.10.2026

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,5/12/1,5 cm

Farbe

Graublau / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32296-6

Beschreibung

Rezension

»›Im Schnee‹ ist ein großartiges, fast schüchternes Stück Prosa, ein melancholischer Augenblick, in dem Leben nur aufblitzt, bevor es sich wieder zurückzieht in die Winkel und verstaubten Ecken einer unbedeutenden Gegenwart.« ("(CH) Neue Zürcher Zeitung")
»Ein beglückendes Leseerlebnis« ("Bunte")
»Mit ›Im Schnee‹ ist dem Erlanger Tommie Goerz ein kleines Meisterwerk gelungen. Auf nur 175 Seiten entfaltet er ein ganzes Panorama untergehenden dörflichen Lebens.« ("BR - Frankenschau")
»Mit ›Im Schnee‹ hat er eines jener besonderen Bücher geschrieben, die man mit Genuss liest, jedes wohlplatzierte Wort davon.« ("(A) Die Presse am Sonntag")
»Es ist ein sehr ruhiges Buch, sehr atmosphärisch.« ("(A) ORF 2 - Studio 2")
»Eine ungemein fein gesponnene Momentaufnahme vom Ende der vormodernen Zeiten.« ("(CH) Neue Zürcher Zeitung")
»Tommie Goerz' Roman ist schieres Glück.« ("NDR Kultur - Neue Bücher")
»Tommie Goerz erweist sich auch in seinem neuen Roman als ein Meister im subtilen Aufzeigen von den Wunden auf der Seele der Idylle.« ("Goslarsche Zeitung")
»Ein psychologisch tiefgehender, menschlich berührender und gerade wegen seiner dichten Atmosphäre, seiner Behutsamkeit im Umgang mit den Figuren und der leisen Erzählweise ein lesenswerter Roman.« ("Saale Zeitung")
»›Im Schnee‹ ist eins der zehn besten Bücher des gerade begonnenen Jahres.« ("WDR 4 - Bücher")

Produktdetails

Verkaufsrang

44361

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.10.2026

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,5/12/1,5 cm

Farbe

Graublau / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32296-6

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog

    5/5

    08.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leise, ehrlich, eindringlich

    Mit „Im Schnee“ gelingt Tommie Goerz ein stiller, eindringlicher Roman, der ganz auf laute Effekte verzichtet – und genau darin seine Kraft entfaltet. Im Mittelpunkt steht Max, ein eigenbrötlerischer, aber durch und durch sympathischer Protagonist, dessen zurückgenommene Erzählweise perfekt zum entschleunigten Tempo der Geschichte passt. Goertz schreibt mit großer Ruhe und einer Klarheit, die beinahe meditativ wirkt. Dabei wird das Dorf, in dem Max lebt, nicht nur als Kulisse beschrieben – es entwickelt sich zu einem eigenen Charakter mit einer spürbaren Seele: rau, eng, vertraut und mitunter unerbittlich. Die Darstellung des Dorflebens ist dabei nie romantisierend, sondern fast brutal ehrlich – ein Abbild der Realität, das sich jeder nostalgischen Verklärung entzieht. Die Sprache ist schlicht und präzise, die Dialoge reduziert, aber wirkungsvoll. Der Roman lebt von seiner Atmosphäre und seiner leisen Beobachtungsgabe – von dem, was nicht gesagt wird, von Momenten, die zwischen den Zeilen hängen bleiben, die unterm Schnee verborgen sind. Ein zurückhaltendes, authentisches Buch mit viel Tiefgang – und einem Protagonisten, den man nicht so schnell vergisst.

  • Lesepartie

    aus Bielefeld

    5/5

    24.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    poetisch und leise

    Der Schnee hat eine weiße Decke über das Dorf gelegt. Vor Kurzem läutete das Totenglöckchen. Schorsch ist gestorben. Max hat sein gesamtes Leben im Dorf verbracht. Jetzt hängt er den Erinnerungen an seinen guten Freund Schorsch nach. Am Abend treffen sich die Alten aus dem Dorf, um die Nacht über Totenwache zu halten. Sie erzählen sich Geschichten von früher, als die Bewohner noch unter sich waren und es kein Neubaugebiet gab. Als es noch eine Schule und einen Kaufmannsladen gab. Es gibt auch einiges, über das niemand spricht. Das Dorf bewahrt seine Geheimnisse. Max sieht am Ende seines Lebens manche Geschehnisse kritisch, dennoch bricht auch er nicht das Schweigen. Die Erinnerungen an das Gute wie an das Schlimme werden bald mit dem letzten, alten Bewohner sterben. Im Schnee ist ein poetischer Roman, voll Melancholie. Max als Erzähler, der seit seiner Kindheit in dem Dorf lebt und es nie verlassen hat, erinnert sich an ein Dorfleben, das geprägt war von Landwirtschaft und harter Arbeit. Jeder hatte seinen festen Platz in der Gemeinschaft. Der Tod seines Freundes lässt diese Vergangenheit zurückkehren. Heute sieht Max vieles in einem anderen Licht. Die Beschreibungen des Lebens im Dorf sind authentisch und lassen eine Welt aufleben, die es heute kaum mehr gibt. Ich bin in dieses kleine, aber feine Buch eingetaucht, habe das Dorf mit seinen Bewohnern vor mir gesehen. Es ist eine wundervolle Erzählung, ebenso ruhig und besonnen, so wie man über frisch gefallenen Schnee läuft.

  • Bewertung

    5/5

    16.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührend

    Diese Geschichte klingt von außen betrachtet so unspektakulär, doch sie ist so vielschichtig. Es gibt so vieles zwischen den Zeilen zu lesen, was man zunächst nicht vermutet. In einem kleinen abgelegenen Dorf hat sich der Schnee über alles gelegt, als für einen der Dorfbewohner das Totenglöckchen läutet. Also halten die Alten des Dorfes in der Nacht Totenwache. Sie kommen zusammen und lassen das Leben des Verstorbenen revue passieren. Doch für einen der Alten stirbt nicht nur ein Dorfbewohner, sondern sein Freund, sein bester Freund, vielleicht sogar sein einziger. Ein sehr berührendes Buch, was sich ganz still und heimlich in das Herz des Lesers schleicht.

  • Bewertung

    5/5

    10.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bescheidenes Leben

    Schlicht, ruhig und mit wenigen, aber präzisen, Worten erzählt Tommie Goerz eine wunderbare und berührende Geschichte um eine Welt auf dem Land, die langsam schwindet. Für mich einfach großartig!

  • Edith Berger

    5/5

    06.04.2025

    Hörbuch-Download

    schönes, leises Lese und Hörvergnügen

    Das Dorf ist unter einer dicken Schneedecke verschwunden. Alles ist langsam und leise. Auch das Läuten der Totenglocke dringt nur gedämpft in die Dorfstuben. Sie läutet für den Schorsch. Seit der Kindheit waren der Schorsch und der Max beste Freunde. Und nun sitzt der Max vor der Totenwache daheim und denkt nach. Über das Leben und den Tod, über sich und den Schorsch und über ihre lebenslange Freundschaft

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sabine Fütterer

    Sabine Fütterer

    OSIANDER Neustadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Andächtiges Stück Literatur, das im Kopf bleibt

    Schorsch ist tot. Sein Freund Max begibt sich auf den Weg, seinen langjährigen Freund bei der traditionellen Totenwache die letzte Ehre zu erweisen. Der Autor nimmt uns mit in ein Dorf, das ein wenig aus der Zeit gefallen scheint. Es wird an ein Dorfleben erinnert, welches seine ganz eigenen Regeln hat, und das einst Vetraute heute von Veränderungen geprägt ist. Eine sterbende Welt, die dem Untergang geweiht ist. Ein ruhiger Roman über Freundschaft und Verlust. Eine nachdenklich stimmende kurze Geschichte, die eine lange Wirkung auf mich hatte. Eins meiner Lieblingsbücher dieses Jahres.
  • Zum Bewerterprofil von Robert Reuter

    Robert Reuter

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Aus der Zeit gefallen

    Der Schorsch ist gestorben, hochbetagt und friedlich auf dem eigenen Sofa. Wie es Brauch ist, treffen sich die Alten zur Totenwache, bis Mitternacht die Männer, dann bis zum Morgen die Frauen. In Erzählungen und Anekdoten, vor allem aber im Schweigen zieht die Geschichte des Dorfes durch die eisige Winternacht, vordergründig ein Idyll, darunter oft ein Jauchepfuhl. Ungeschönter, beeindruckender Blick auf eine Welt, die es bald nicht mehr geben wird... ein starkes, kleines Buch
  • Zum Bewerterprofil von Simone Renner

    Simone Renner

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie schön ist dieses Buch bitte?

    Keine 200 Seiten benötigt Tommie Goerz um eine gewaltige Dorfwelt zum Leben zu erwecken. Mit klaren, prägnanten Figuren, einer leisen, hintergründigen Geschichte und der Gabe, Bilder zu erschaffen gelingt hier mit wenigen Worten ein großer Wurf. Die zarte Geschichte um Freundschaft, Verlust und Abschied ist immer glaubhaft und niemals rührselig. Fans von Robert Seethaler und Benjamin Myers "Offene See" können hier blind zugreifen. Wunderbar!
  • Zum Bewerterprofil von Christine Wehrl

    Christine Wehrl

    OSIANDER Hallstadt – market

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Zart und leise wie fallender Schnee

    Das Dorf in Tommie Goerz Roman "Im Schnee" steht sinnbildlich für viele Dörfer in der heutigen Zeit. Es leben nur noch die Alten dort und diese sterben nach und nach weg. Die Jungen wiederrum ziehen in die Stadt. Mit den Neuhinzugezogenen will man auch nichts zu tun haben bzw. lässt sie gar nicht teilhaben an der Dorfgemeinschaft. So erzählt die Geschichte vom über 80-jährigen Max, dessen bester Freund Schorsch gerade eben verstorben ist. Es geht an die im Dorf übliche Totenwacht, bei der der Leichnam die erste Hälfte der Nacht von den Männern des Dorfes und in der zweiten Nacht von den Frauen bewacht wird, bevor er am morgen vom Bestatter abgeholt wird. Diese Wacht weckt in Max und den Anderen Gedanken an Geschehnisse von früher, die der Leser nach und nach erfährt. Das Buch ist ein zartes, leise und unaufgeregtes, gleichzeitig aber wunderbar starkes Kleinod für alle Leser, die auch Robert Seethalers Roman "Ein ganzes Leben" mochten. Eine wunderbare Entdeckung für mich in diesem Frühjahr.
  • Zum Bewerterprofil von Alexander Watkiss

    Alexander Watkiss

    OSIANDER Lindau

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sanft wie leiser Schneefall

    Ruhig, melancholisch und wunderschön erzählt Tommy Goerz uns von einer Welt, die es so bald nicht mehr geben wird. Denn die, die darin leben, sind am Ende ihres Weges angekommen. Selten habe ich ein Buch gelesen, dass so sanftmütig von Alter, Abschied und Trauer berichtet. Aber auch die versteckten Winkel und Schattenseiten der Dorfidylle beleuchtet dieser wunderbare Roman, der weder den moralischen Zeigefinger erhebt, noch in verklärender Nostalgie schwelgt. Ganz, ganz große Kunst!

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