Produktbild: Alleinruhelage
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Artikelbild von Alleinruhelage
Eva Menasse

1. Alleinruhelage

Alleinruhelage

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112
13,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

241

Gesprochen von

Eva Menasse

Spieldauer

7 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

136

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422500

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

241

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Eva Menasse

Spieldauer

7 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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136

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422500

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  • Sylvias-Lesezimmer

    aus Ingelbach

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Haus zu verkaufen

    Klappentext: Die nötige Hilfe ist quasi vom Himmel gefallen, Alla und Bolek aus Polen, zwei Kettenraucher, die alles können. Die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner lösen viele Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus und so manche Fallstricke der deutsch-deutschen Geschichte nimmt die Erzählerin womöglich genauer wahr, als Wienerin in der doppelten Fremde. Dann beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal aus- und aufzubrechen aus ihrer „stabilen Alleinruhelage“. „Alleinruhelage“ ist die Geschichte von einem Haus mit Garten von Eva Menasse. Die Leser*innen begleiten in dieser Geschichte eine Frau, die keinen Namen bekommen hat. Die Frau ist Mitte 50, ist Schriftstellerin und kommt aus Österreich. So weit stimmt die Frau mit der Autorin überein. Der Rest bleibt der Fantasie der Leser*innen überlassen. Das Haus, um das es in der Geschichte geht, hat die Frau mit ihrem Mann gekauft. Es steht in der ostdeutschen Provinz. Das Haus liegt in schöner „Alleinruhelage“ direkt am See. Jetzt ist die Frau allein und möchte das Haus verkaufen. Um es in einen repräsentablen Zustand zu bringen, heuert die Frau Alla und Bolek aus Polen an. Die beiden, quasi Alleskönner, sollen das Haus wieder fit bekommen. Dabei passieren einige unerwartete Dinge. Eva Menasse lässt das Haus zu einem Protagonisten werden. Als Leser*in erfährt man über das Leben in diesem Haus. Von schönen und weniger schönen Zeiten. So erfährt man auch von den anfänglichen Schwierigkeiten, die sich auftaten, als sie aus dem Westen kommend das Haus in Ostdeutschland erworben haben. Die Autorin beleuchtet die Zeit nach der Wende ziemlich genau. Die Charaktere sind lebensnah und authentisch. Die Frau, die das Haus verkaufen möchte, hat viele Erinnerungen, die den Leser*innen offenbart werden. Alla und Bolek aus Polen, die das Haus renovieren sollen, haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Für mich ist der Hauptprotagonist das Haus, das schon viel gesehen und erlebt hat. Der Schreibstil von Eva Menasse ist flüssig und gut verständlich. Immer wieder streut sie etwas Humor in die Geschichte ein, was das Ganze auflockert. Die Atmosphäre wechselt so, wie die Erinnerungen. Von himmelhochjauchzend bis hin zur Melancholie. „Alleinruhelage“ ist ein Roman, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat.

  • Ingrid

    aus Düsseldorf

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Facettenreicher Rückblick der Protagonistin auf ihr Leben

    Der Titel des Romans „Alleinruhelage“ bezeichnet den besonders ruhigen Standort des Hauses, das die unbenannte Ich-Erzählerin im gleichnamigen Buch von Eva Menasse verkaufen möchte. Es steht an einem fiktiven Ort in Mecklenburg-Vorpommern, von Wald umgeben und mit einem See in unmittelbarer Nähe. Die aus Österreich stammende Verkäuferin hat dort viele Jahre mit ihrer Familie die Wochenenden verbracht, manchmal aber auch wochenlang in Schreibklausur. Nun jedoch unternimmt sie einen erneuten Versuch, das Haus zu verkaufen. Nachdem sie den endgültigen Beschluss gefasst hat, neue Käufer zu finden, wandern ihre Gedanken zurück zu den Anfängen ihrer Ehe und dem bald darauf entstandenen Wunsch, ein Wochenendhaus zu kaufen. Bei ihrer Suche findet das Ehepaar ein abgelegenes ehemaliges Wirtshaus, in dessen Umgebung sich eine Siedlung mit mehreren Datschen befindet. Durch das Verhalten einiger Bewohner dieser Sommerhäuser ergeben sich immer wieder besondere Situationen, nicht zuletzt, weil ein Verein, dem sich auch die Ich-Erzählerin anschließt, das nachbarschaftliche Miteinander regelt. Es sind vielfältige Themen, die die Verkäuferin aufgreift: amüsante, ernste, gesellschaftskritische und persönliche. Ein Bautrupp, der zum Ausmisten und Reparieren des Gebäudes anrückt, beschreibt sie als Vergnügen, wohingegen sie das Verhältnis zu ihrer Tochter als belastet schildert. Ihre Erinnerungen reichen teils sogar bis zu ihrer Kindheit zurück, wobei die Begebenheiten authentisch wirken und ihre Gefühle gut nachvollziehbar sind. Es finden sich auch interessante Fakten, die bewegen und nachdenklich stimmen. Einige Ereignisse werden in politische Zusammenhänge von Ost- und Westdeutschland sowie Österreich eingeordnet. Der Roman „Alleinruhelage“ von Eva Menasse ist ein facettenreicher Rückblick der Protagonistin auf ihr Leben, die ohne Schwermut ihr Wochenendhaus verkaufen möchte. Die vielfältigen Ereignisse, die sie während ihrer Aufenthalte dort erlebt hat, haben schöne, traurige, wütende und versöhnliche Erinnerungen hinterlassen. Die Geschichte vermittelt eine breite Palette an Stimmungen und macht zugleich Mut, sich auf einen Neuanfang einzulassen. Das Buch hat mich angenehm überrascht und ich empfehle es sehr gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Humor und Melancholie

    Kennt ihr das auch? Man sieht das Lesebändchen immer weiter Richtung Buchrücken wandern und ertappt sich dabei, langsamer zu lesen – einfach, weil man nicht möchte, dass das Buch zu Ende geht. So erging es mir bei Eva Menasses Alleinruhelage. Die Erzählung über die Zeit in einem Haus am See beginnt auf ungewöhnliche und sehr humorvolle Weise: mit einem Dialog zwischen der Ich-Erzählerin und ihrem Haus. Auch das osteuropäische Paar, das die Renovierung übernimmt, wird mit so viel Witz und Situationskomik beschrieben, dass es einen immer wieder zum Lachen bringt. Im Fortgang schlägt die Geschichte jedoch auch melancholische Töne an. Eva Menasse erzählt mit großer sprachlicher Rafinesse von den Gräben zwischen Ost und West, vom Verlust einer Liebe und von der Veränderung einer Landschaft. Sie beobachtet scharf – ihre Umgebung ebenso wie sich selbst. Alleinruhelage ist ein kluges, sprachlich brillantes und sehr berührendes Buch. Ein Buch, das lange in mir nachklang.

  • Jürg K.

    5/5

    23.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Grossartiges Buch mit Tiefgang

    Diese Geschichte trifft mich, weil sie zeigt, wie radikal sich ein Leben verschieben kann, wenn ein vertrauter Rahmen plötzlich wegbricht. Die Frau, die nach dem Ende ihrer Ehe im Wochenendhaus steht, wirkt auf mich wie jemand, der inmitten der Überreste eines früheren Glücks versucht, sich selbst neu zu erfinden. Das Haus ist nicht nur ein Ort, sondern ein Echo jeder geplatzte Wasserhahn, jede schiefe Wand erinnert daran, wie viel Mühe man in ein Leben gesteckt hat, das nun nicht mehr existiert. Dass ihr die Hilfe vom Himmel fällt in Gestalt von Alla und Bolek, diesen rauchenden Alleskönnern hat für mich etwas Tröstliches. Sie bringen eine andere Welt mit, eine andere Geschichte, und plötzlich wird das Haus zu einem Ort, an dem Fremdheit und Nähe sich mischen. Die Konflikte mit den Schrebergärtnern, die kleinen Gemeinheiten, die Missverständnisse zwischen Ost und West, zwischen Herkunft und Gegenwart, all das wirkt wie ein Brennglas auf die Frage, was Heimat eigentlich bedeutet. Der Entschluss, das geliebte Haus zu verkaufen, ist für mich kein Scheitern, sondern ein Akt der Selbstbehauptung. Ein leises, aber entschlossenes „Ich gehe weiter“. Eva Menasse zeigt in diesem Roman, wie Abschied nicht nur Verlust bedeutet, sondern auch Klarheit. Wie man in der Fremde sich selbst schärfer sieht. Und wie ein Haus, das man loslässt, manchmal der erste Schritt in ein Leben ist, das endlich wieder offen vor einem liegt.

  • Bewertung

    aus Sundern

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur ein Haus?

    Eigentlich geht es in Alleinruhelage nur um den Verkauf eines Hauses. Die namenlose Protagonistin muss das alte Anwesen am See schnell ausräumen, weil die Käufer auf eine zügige Übergabe drängen. Selbst das Brennholz, das dort noch liegt und eigentlich gut für den Kamin geeignet wäre, möchten sie nicht übernehmen. Während des Ausräumens werden nach und nach Erinnerungen an viele Jahre in diesem besonderen Haus wach. Das Gebäude war ursprünglich eine Waldwirtschaft, die von den Vorbesitzern aufgegeben wurde. Das alte Hinweisschild blieb jedoch erhalten, weil sich dort Fledermäuse eingenistet hatten. Ein kleines Detail, das mir besonders gut gefallen hat und die Atmosphäre des Romans wunderbar unterstreicht. Der Hausverkauf steht sinnbildlich für das Ende eines Lebensabschnitts. Vieles hat sich verändert. Der Ehemann geht seinen eigenen Weg, die Kinder sind längst erwachsen, und obwohl die Protagonistin viele Jahre dort gelebt hat, ist sie nie wirklich heimisch geworden. Als gebürtige Österreicherin blieb sie immer auch ein wenig Außenstehende, was sich besonders in ihrem Blick auf die Veränderungen nach der Wende zeigt. Dieses Thema spielt im Roman eine wichtige Rolle, wird aber eher beobachtend als unmittelbar erlebt. Eva Menasse schreibt sehr einfühlsam und mit viel Gespür für Stimmungen. Die Landschaft, das Haus und die Menschen werden so anschaulich beschrieben, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Für mich war es ein echtes Zwei-Tage-Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und hatte es entsprechend schnell ausgelesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die ruhige, atmosphärische Romane mit viel Tiefgang und feinen Beobachtungen mögen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (112)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer träumt nicht von einem Häuschen am See

    " Haus, ich verkaufe Dich", damit beginnt und endet der neue Roman von Eva Menasse über ein Wochenendhaus an einem Vorpommerschen See. Dazwischen liegen Jahrzehnte an Familienleben, mit einer neuen Liebe, an Erfahrungen mit Haus und Garten und den anderen Anwohnern des Sees, die die Ich-Erzählerin zum Teil recht kritisch Datschisten oder Schtis nennt. Auch von ihrer Kindheit berichtet die Ich-Erzählerin, die wie die Autorin aus Österreich stammt. Allerdings sei der Text nicht autobiographisch, wie Eva Menasse versicherte. Ein kluger humorvoller Roman, auch über deutsch- deutsche Verhältnisse.
  • Zum Bewerterprofil von Eva Dorner

    Eva Dorner

    OSIANDER Fürth

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Anfang war das Haus.

    Dieser Roman beginnt mit einem Abschied. Die Protagonistin entschließt sich, (endlich) ihr Wochenendhaus zu verkaufen. Beim Ausräumen der Immobilie wird die Lebensgeschichte der Erzählerin in Rückblicken aufgerollt. Dazwischen & dabei findet die Autorin Platz für elementare Fragen & Antworten zum menschlichen Miteinander in Bezug zu geschichtlichen Ereignissen. Wie schafft es Eva Menasse nur auf rund 200 Seiten nicht nur so viele große Themen der Geschichte & des Lebens anzureißen, sondern auch am eigenen Beispiel auszuführen & zu Ende zu denken? Eine ungemein anregende Lektüre mit vielen Denkanstössen, bei der ich mich häufig gefragt habe, wieviel Autobiographisches von Frau Menasse enthalten ist.

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