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Jens Liljestrand

1. Der Anfang von morgen

Der Anfang von morgen Das Hörbuch zum Thema, das uns alle verbindet

31
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Hannes Jaenicke + weitere

Spieldauer

15 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

200

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

Även om allt tar slut

Übersetzt von

Thorsten Alms + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783732419968

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

15 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

200

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

Även om allt tar slut

Übersetzt von

  • Thorsten Alms
  • Karoline Hippe
  • Franziska Hüther
  • Stefanie Werner

Sprache

Deutsch

EAN

9783732419968

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Eliza

    2/5

    22.01.2023

    Hörbuch-Download

    Klimaschutz wird durch private Probleme verwässert

    Klimaschutz ist ein Thema, was uns alle etwas angeht. So abgedroschen diese Phrase auch klingen mag, bin ich voller Hoffnung in dieses Hörbuch eingestiegen. Ich bin leider sehr enttäuscht worden. In der Story geht es um vier Menschen in Schweden, welche alle ein Thema verbindet: die Auswirkungen des Klimawandels in Schweden mit Bränden in Teilen des Landes sowie Unruhen und Protesten in den Großstädten. Die vier Charaktere Didrik, Melissa, André und Vilja stehen in unterschiedlichen Lebensphasen und manche Wege kreuzen sich. Dabei erfolgen die Erzählungen chronologisch von Didrik bis zu seiner Tochter Vilja, welche mir von allen am besten gefallen hat. Didrik ist ein Unsympath und meint wegen seinem früheren Engagement für den Umweltschutz, dass er viel Gutes tut. Charakterlich ist er aber mit äußerster Vorsicht zu genießen. Melissa ist seine ehemalige Geliebte und wirkte in vielen Passagen sehr infantil und naiv. Ihre ständigen gewünschten Boshaftigkeiten gegenüber ihrem Ex und ihrer Selbstbemitleidung habe ich als sehr negativ empfunden. André, der Sohn eines ehemaligen bekannten Tennisspielers leidet unter dem Leistungsdruck und den unterschwelligen Demütigungen seines Vaters. Aber er war mir zu einseitig und ordinär dargestellt und seine in der Geschichte getätigten Handlungen waren oft nicht von großer Relevanz. Einzig allein Vilja hat für etwas Abwechslung in der Geschichte gesorgt und ich konnte ihrem Charakter an einigen Stellen etwas abgewinnen. Insgesamt waren mir die Figuren in vielen Passagen zu blass und überzeichnet dargestellt. Auch hatte ich gerade beim Hören oft das Gefühl, dass der Autor versucht hat Seiten zu füllen. Viele einzelne Erzählpassagen sind dabei mit einem Sprung in die Vergangenheit unterbrochen worden, was in einigen Fällen nicht unbedingt zu neuen Erkenntnissen für den Hörer geführt hat. Die Sprecher machen ihre Sache gut, ohne aber besonders herauszustechen. In einigen Passagen schafft es der Autor auf die Folgen der Klimakatastrophe aufmerksam zu machen. Doch durch die ständigen zwischenmenschlichen Probleme der Protagonisten sowie einigen subtilen und überflüssigen Dialogen zerstört er die Illusion eines „Warnromans“ gegen den Klimawandel. Ich bin nicht zufrieden gewesen und kann aus diesen Gründen dieses Werk leider nicht empfehlen.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    01.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    fesselnd und deprimierend gleichermaßen

    Die Erde ist bereits dort angekommen, wo wir sie in Jetztzeit verblendet und gewissenlos hintreiben. Europa wird von Naturkatastrophen heimgesucht. Die Trockenheit und damit einhergehende, riesige Flächenbrände treiben immer mehr Menschen in die Flucht. Notunterkünfte werden zu allgegenwärtigen Einrichtungen. In unmittelbarer Umgebung geraten Waldbrände außer Kontrolle. Diderik hat die Gefahr unterschätzt. Er gerät mit seiner Frau Carola und den drei Kindern in Lebensgefahr. Melissa teilt alles mit ihren Followern. Angesichts der, sich rasch verändernden Lebensbedingungen scheint es mehr als zynisch die Parole „Persönlicher Genuss, ein Muss“ ins Netz zu rufen. Ist es purer Egoismus oder Frustration. Eine allerletzte Chance dem Leben etwas abzutrotzen. André, als wenig wertgeschätzter Sohn einer Tennislegende ist wütend. Das ist er ständig. In Glanzzeiten seines Vaters niemals wichtig genug, ist er nun wenig mehr als sein Gesellschafter. Selbst eine kleine Gefälligkeit bleibt unerfüllt. Vilja, Dideriks älteste Tochter ist vierzehn Jahre alt. Zu genau erkennt sie bereits die Unzulänglichkeiten ihrer Eltern. Deren Hilflosigkeit und Verdrängung in Bezug auf die katastrophalen, großen Veränderungen der Lebensumstände. Die Risse und Planlosigkeit im unmittelbaren Umfeld. Vilja wird schneller erwachsen als ihr lieb ist.

  • Bewertung

    5/5

    30.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dem Klima können wir nicht entfliehen

    Der Sommer ist heiß in Schweden und wie jedes Jahr gibt es Waldbrände. Der Familienvater Didrik flieht zu Fuß mit Frau und drei Kindern aus dem Sommerhaus vor den Bränden. Das E-Auto sprang nicht mehr an. Sie müssen irgendwie den Sammelplatz erreichen. Er setzt seinen Sohn, der nicht mehr laufen kann, in ein fremdes Auto, er neigt zu übertriebenen Aktionen. Zur gleichen Zeit pflegt Instagramm- Star Melissa ihr Image und genießt den Luxus im Penthaus des Tennisstars Andre. Andres einsamer Sohn klaut das Boot seines Vaters, lässt den auf einer Insel zurück und sucht sich neue „Freunde“. Didriks Tochter agiert am vernünftigsten, sie sucht nach ihrem Bruder und hilft beim Beschaffen von alltäglichen Dingen für die Kinder der Geflüchteten, die in einem Dorf campieren. Die Sprache in diesem Buch ist schonungslos direkt. Die Beschreibungen der Absurditäten zu denen die Menschen fähig sind ebenfalls.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    03.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gewöhn dich dran!

    “Gewöhn dich dran!” – Das ist der Satz, der sich wie ein Mantra durch den neuen Klimathriller “Der Anfang von morgen” des schwedischen Autors Jens Liljestrand zieht. Eine Hitzefront, die Schweden über Wochen fest im Griff hat, bildet die Ausgangslage für den kraftvoll erzählten Klimakrisen-Roman. Aus vier Perspektiven berichtet Liljestrand von Menschen, die sich in diesem Sommer ganz außergewöhnlichen Situationen ausgesetzt sehen. Da ist der PR-Journalist Didrik, der auf eine etwas hilflose Art seine Familie vor dem Feuer retten will, seine Tochter Vilja, die die Familie vor Schlímmerem bewahren muss, dazu André, der ebenso verwöhnte wie einsame Sohn eines abgehalfterten ehemaligen Tennisstars und die Influenzerin Melissa, die im Penthouse von Andrés Vater lebt und früher mal eine Affäre mit Dridrik hatte. Alle vier Ich-Erzähler:innen schildern ihre Erlebnisse in dem Krisensommer strikt aus ihrer Sicht. Dabei schafft es Liljestrand, eine brillante Balance zwischen Katastrophenszenario und Alltagsleben zu halten. So ist “Der Anfang von morgen” eine beeindruckend-atemberaubende Story über den Klimawandel, der im Roman gerade erst beginnt. Also: Gewöhn dich dran!

  • hamburger.lesemaus

    aus Bargfeld-Stegen

    4/5

    20.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges Thema Der Anfang…

    Wichtiges Thema Der Anfang von Morgen Jens Liljestrand Schweden, nach der Pandemie: Der Urlaub von Didrek von der Esch und seiner Familie nimmt ein vorzeitiges Ende, als ein Waldbrand in der Nähe seines Ferienhauses ausser Kontrolle gerät. Andere Nachbarn hatten sich bereits einen Tag zuvor in Sicherheit gebracht, doch Didrek hatte auf eine Löschung des Feuers seitens der Behörden gehofft. Seine eigene Evakuierung läuft total aus dem Ruder: Die Batterie seines E-Autos ist leer und das Auto springt nicht an. Zu Fuss macht sich die 5-köpfige Familie auf den 15 Km langen Marsch in die nächste Stadt, doch als sie dort ankommen, ist der letzte Evakuierungs-Bus bereits abgefahren und der Ort menschenleer. Das Feuer kommt immer Näher, der Rauch macht das Sehen und Atmen unmöglich und als ein Auto neben ihnen anhält, geben sie der Familie im Auto ihren verletzten Sohn mit. Viel zu spät realisieren sie, dass sie weder den Namen der Familie kennen, noch deren Autonummer haben. Während Didrek noch verzweifelt versucht seine Familie in Sicherheit zu bringen, beginnen die ersten Plünderungen in Stockholm. Stromausfälle, Trinkwassermangel, fehlende Hilfskräfte, Medikamente und Lebensmittel tun ihr übriges. Jens Liljestrand lässt in seinem Klima-Thriller vier Personen in langen Kapiteln zu Wort kommen: Vater Didrek, Didreks Ex-Geliebte Melissa, André, Sohn eines ehemaligen Tennisprofis und Didriks Tochter Vilja. Die Erzählstränge sind miteinander verwoben, Zeiträume überschneiden sich, stehen aber nicht im direkten Zusammenhang zueinander. Der Autor will in seinem dystopischen Szenario auf den Klimawandel verweisen. Für mich hat er das im ersten Kapitel perfekt umgesetzt. Die Spannung ist hoch und ich kann das Buch gar nicht zur Seite legen. Mit der zweiten Erzählerin geht die Spannung ein wenig verloren, kann mich aber dennoch fesseln. Leider passt dann der Sohn des Tennisspielers im dritten Teil kaum noch zu Didreks Geschichte - besser hätte man hier Didreks Frau sprechen lassen. Den letzten Teil, den die Tochter erzählt, fand ich wieder gut. Insgesamt ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe und dem ich, alleine seines wichtigen Themas wegen, eine grosse Leserschaft wünsche. 4- / 5

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Bewertungen (31)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Heike Krauß

    Heike Krauß

    RavensBuch Osiander Tettnang

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Gewöhnt Euch daran!"

    "Wohin reisen Sie?", fragt der Kassierer. "Melbourne", sagt er und legt seine Kreditkarte auf das Lesegerät. "Da unten ist gerade Winter, kühl und frisch, herrlich wird das." "Hier war ja jetzt Hitzerekord", sagt der Kassierer. "Der wärmste Juni, Juli und August seit Beginn der Wetteraufzeichnungen." Der dicke Junge schüttelt den Kopf. "Du musst das aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Dieser Sommer war nicht der heißeste. Es war der kälteste, verglichen mit dem, was uns die nächsten Jahre erwartet." [Lieblingstelle von Seite 539] "Der Anfang von Morgen" von Jens Liljestrand ist für mich das beste Buch des Jahres, weil es den Leser bei seinen Vorurteilen ertappt und ihn dazu zwingt, sich eine differenziertere Meinung zu bilden.
  • Zum Bewerterprofil von Ines Englert

    Ines Englert

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein aktuelles Thema in einen Roman verpackt, der unter die Haut geht. Unbedingte Leseempfehlung!

    Es ist ein heißer, viel zu trockener Sommer in Schweden. Kleinere Waldbrände, wie sie jedes Jahr vorkommen. geraten völlig aus der Kontrolle und werden zum Inferno. Die Katastrophe lässt das Land in seinen Grundfesten erzittern. Menschen werden zu Flüchtlingen im eigenen Land, Klimaaktivisten lösen gewalttätige Unruhen aus und nichts scheint mehr unter Kontrolle. 4 Protagonisten erzählen ihre Perspektive der Katastrophe, mit jedem/jeder fühlt man mit, hat Verständnis bzw. tiefstes Unverständnis, wird mitgerissen in einen Strudel aus Ereignissen und Emotionen. Ein aktuelles Thema in einen Roman verpackt, der unter die Haut geht. Unbedingte Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Markscheffel

    Susanne Markscheffel

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Topaktuelles Thema, atemberaubend und zugleich beunruhigend, in Romanform, ein ganz besonderes Buch!

    Der schwedische Journalist Jens Liljestrand hat schon viel über den Klimawandel und seine Folgen geschrieben, jetzt erstmals in Romanform. Er erzählt die Geschichte einer Familie, die versucht, der durch den Klimawandel verursachten Hitzewelle und den Waldbränden zu entkommen. Es herrscht Chaos und er beschreibt die Gefühle und Reaktionen der Menschen, deren Leben plötzlich aus den Fugen geraten ist. Mich hat das Buch sofort in seinen Bann gezogen und es hat bei mir ein erneutes Nachdenken über das menschliche Verhalten und unsere Verantwortung zukünftigen Generationen gegenüber ausgelöst. Ein kraftvoll erzählter, atemberaubender Roman, der mit Wahrheiten konfrontiert, die man vielleicht bisher verdrängt hat. Dieser Roman sucht seinesgleichen. Lesen Sie ihn . Vielleicht teilen Sie dann meine Begeisterung für diesen besonderen Roman.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Ventzky

    Angela Ventzky

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Dystopie - nah an der Realität....

    Eine Dystopie - nah an der Realität. Die Geschichte spielt in Schweden, es könnte aber überall sein. Auch wir erleben Hitze, Dürre, Wasserknappheit, Waldbrände außer Kontrolle. Das Buch gibt einen Denkanstoß. Wir müssen unseren Lebensstil ändern. Keine leichte Sommerlektüre.
  • Zum Bewerterprofil von Julian Kufferath-Sieberin

    Julian Kufferath-Sieberin

    OSIANDER Tübingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternd und aufwühlend - Hoffentlich ein Weckruf bevor es endgültig zu spät ist!

    Was wird passieren, wenn sich die Klimakrise weiter verschlimmert? Das führt uns "Der Anfang von Morgen" beeindruckend vor Augen. Ende der 2020-er Jahre wird Schweden von heftigen Waldbränden heimgesucht. Innerhalb weniger Tage eskaliert die Situation. In Stockholm liefern sich radikale Klimaaktivist*innen Straßenschlachten mit der Polizei, während weiter im Norden tausende Flüchtlinge in Notunterkünften festsitzen und auf ihre Evakuierung warten. Jens Liljestrands Protagonist*innen sind wunderbar widersprüchlich und ecken an. Die schonungslose Erzählung ist erschütternd und hat mich zunächst einmal resigniert zurückgelassen. Der Roman ist keine aufbauende Lektüre, sondern zerschmettert alle Illusionen darüber, dass irgendwie schon alles gut werden wird.

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