Bislang kam Emmas Papa ein Hund nicht ins Haus! Aber nun hat er eine neue Freundin – Diana – und Emma zwei neue Stiefb rüder und vor denen will Papa cool dastehen. Dianas einzige Bedingung: Das Tier muss aus dem Tierschutz kommen! So wird ein Straßenhund aus Rumänien adoptiert. Doch Brutus sieht merkwürdig aus, ist nachtaktiv und hört kein bisschen aufs Wort. Außerdem tauchen komische Löcher in den Tomaten auf und Brutus wird dabei erwischt, wie er durchs Wohnzimmer fl iegt. Als eines Nachts auch noch Graf Dracula persönlich vor der Tür steht und seinen Hund zurückfordert, ist das Chaos perfekt!
Ungekürzte Lesung mit Katharina Thalbach 2 CDs | ca. 2 h 33 min
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Niedliches Vampirtier, das sich schnell einen Platz in mein Herz geschlichen hat
Hörnchens Büchernest am 15.11.2023
Bewertungsnummer: 2069229
Bewertet: Hörbuch (CD)
Meinung:
Da ich Lotte Schweizers Reihe "Detektei für magisches Unwesen" sehr gerne mag, stand für mich schnell fest, dass auch das Vampirtier bei mir einziehen muss. Und ist das Cover nicht total niedlich? Bereits bei diesem Anblick habe ich mich in das kleine Vampirtier verliebt.
Dabei fängt die Geschichte für Protagonistin Emma mit einigen unerwünschten Veränderungen an. Denn die Freundin ihres Vaters zieht mit ihren beiden Söhnen in die Wohnung von Emma und ihrem Vater ein. Was zunächst der blanke Horror für Emma ist, entpuppt sich schnell als Glücksgriff, mögen die drei doch Hunde mindestens genauso gerne wie sie.
Als dann das Vampirtier einzieht, welches Ketchup liebt, in einem Sarg angereist kommt und aus Transsilvanien stammt, wird Emmas Leben gehörig auf den Kopf gestellt.
Ich muss sagen, dass ich von Lotte Schweizers Ideen wieder sehr begeistert bin. Was genau sich hinter dem Vampirtier verbirgt und wer sein wirkliches Herrchen ist, waren einfach zu geniale Entwicklungen. Auch das Ende passt perfekt ins Bild.
Da Alexandra Helm bereits für "Detektei für magisches Unwesen" den Zeichenstift erfolgreich geschwungen hat, durfte sie auch hier ans Werk. Und natürlich sind auch diese Illustrationen wieder richtig schön. Vor allen Dingen das Vampirtier wird zu niedlich von ihr dargestellt.
Perfekt zu diesem Thema passt auch Hörbuchsprecherin Katharina Thalbach, die bereits "Der kleine Vampir" vertont hat. Da bietet es sich doch sehr gut an, dass sie diese vampirische Geschichte ebenfalls vertont. Ich mag ihre rauchig klingende Stimme, die sehr viele Emotionen widerspiegeln kann.
Fazit:
Ich hoffe sehr, dass wir noch mehr Abenteuer vom süßen Vampirtier bekommen werden. Denn das niedliche Wesen, welches Tomaten über alles liebt, und seine Geschichte haben mir eine wahnsinnig tolle Zeit beschert. So einen "Hund" wünscht sich doch jedes Kind!
Perfekt für die Sprecherin
Nicole aus Nürnberg am 12.11.2023
Bewertungsnummer: 2066670
Bewertet: Hörbuch (CD)
Meine Meinung zum Hörbuch:
Das Vampirtierchen
Und die Sache mit den Tomaten
Inhalt in meinen Worten:
Emma ist ein cooles Mädchen, wünscht sich ein Haustier, aber was sie anstatt dessen zum Geburtstag bekommt sind zwei Jungs und eine neue Mutti, aber wie kann das nur werden. Als dann auch noch Graf Dracula auftaucht und ein kleiner Hund der alles andere als ein Hund ist, steht fest, hier ist etwas oberfaul. Aber Emma wäre nicht Emma wenn sie dem Ganzen nicht auf die Schliche kommt, als dann auch noch ein super Angebot am Ende kommt, kann es doch nur ein Happy End geben, doch ist das wirklich so?
Selbst hören - staunen - schmunzeln und vielleicht ein bisschen träumen.
Wie ich das Gehörte empfand:
Katharina Thalbach ist einfach eine unglaublich gute Sprecherin, ich mag ihre rauchige und liebevolle Art Dinge zu sprechen sehr. Da sie auch an der rechten Stelle immer den Humor mitspielen lässt, das gelingt nicht jedem Sprecher immer so gut. Für mich war aber auch faszinierend, wie viele Stimmen sie geben musste, damit ich als Hörerin nicht konfus mit allen Namen wurde. Das hat sie richtig gut gemacht.
Die Idee mit dem Draculahund, also dem Vampirtier finde ich unglaublich niedlich und zugleich super passend zu Halloween, und auch Vampire können ja Haustiere haben, wieso auch nicht. Das ist hier also total cool gelungen.
Ein weiterer gut gemachter Punkt ist für mich die Patchworkfamilie. Alle Probleme werden angesprochen, miteinander gelebt, intensiv dargestellt, allein die Szene mit dem Bett und den Kindern. Fand ich stark. Denn genau so ist das ja manchmal wenn man sich neu wo einfinden muss in eine Familie und dann dabei auffällig ist, was sich eigentlich das Kind gewünscht hatte aber dann leider erst mal vermeintlich leer ausgeht und das auch noch am Geburtstag von Emma, doch dieses Kinderbuch ist einfach eine schöne Geschichte da es für alle Parteien in der Geschichte mehr oder weniger zu einem kleinen Happy End kommt und das ohne wirklich heftig zu enttäuschen. Hier ist der Autorin gelungen, ein sehr schweres Thema mit Leichtigkeit zu komponieren und dabei mich als Hörerin zu überraschen.
Die Charaktere:
Vor allem geht es um Emma und dann um das Vampirtierchen, was im Hörbuch gut erklärt wird, was denn ein Vampirtier ist. Zudem finde ich Graf Dracula richtig cool obwohl er zwischendrin ziemlich düster und sauer wirkte hat er dennoch der Familie ein riesiges Geschenk gemacht. Welches das ist, am besten selbst hören. Ich hoffe irgendwie das ich nochmals auf das Vampirtierchen und seinen Charakteren treffen kann, die mich so richtig im Herzen überraschen konnten.
Spannung:
Von Anfang bis Ende sehr hoch, da ich nicht sofort auf die Ideen kam, um was es gehen kann. Die Themenauswahl finde ich sehr gelungen und auch die Sprecherin macht ihr Ding hier richtig perfekt.
Empfehlung:
Für Kinder ab fünf Jahren ein echtes Hörereignis das sehr liebevoll und besonders gesprochen ist, die Ideen mit der Patchworkfamilie ist nicht neu aber auf diese Art und Weise eben doch und das macht die Geschichte so besonders, wie sich die Mutter der Jungs zu Emma setzt und sie ganz besonders überrascht. Einfach herzlich.
Bewertung:
Fünf Sterne für ein Hörbuch das mir so richtig gut gefallen hat. Es spricht aktuelle Punkte bei Kindern an und kann aufzeigen wohin so ein Wunsch auch unter anderem führen kann. Die Sprecherin macht ihre Sache hier richtig warmherzig und angenehm.
Meinung aus der Buchhandlung
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Emma wünscht sich zum 8. Geburtstag einen Hund, doch ein Hund kommt Papa nicht ins Haus. Dafür bekommt Emma zwei große Brüder, die Zwillinge Lenny und Paul. Papas neue Freundin Diana und ihre beiden Söhne ziehen nämlich ganz spontan bei Emma und ihrem Papa ein, weil ihnen die Wohnung gekündigt wurde. So viele Leute in der winzigen, vollgestopften Wohnung? Und Emma soll auch noch ihr Zimmer mit den Jungs teilen? Geht's noch? Etwas Positives hat die Sache jedoch: Diana liebt Hunde! Mit ihrer Unterstützung sollte es doch möglich sein, Papa rumzukriegen. Tatsächlich, Papa knickt ein. Weil Diana meint, der Hund sollte aus dem Tierheim sein, am besten ein Außenseiter, den sonst keiner will, adoptieren sie den rumänischen Straßenhund Brutus. Der Hund wird bei Nacht und Nebel in einer sechseckigen Kiste geliefert, die wie ein Sarg aussieht. Er verweigert Hundekekse und Würstchen, aber ist total verrückt nach Ketchup. Was für eine komische Rasse ist das eigentlich? Sieht aus wie ein Fledermauspudel. Er schläft den ganzen Tag, wird erst Abends munter, heult den Mond an, und hört nicht auf “Platz” und “Sitz”. Vermieterin Frau Meise macht Stunk, weil Tiere angeblich im Haus verboten sind, dabei hat sie selber eine Katze. Kinder kann sie auch nicht leiden und weist mehrmals darauf hin, dass sie ihr an Halloween bloß nicht durch den Garten trampeln sollen, weil an den Tag die Preisrichter kommen, um ihre ach so tollen Tomaten zu vermessen. Als die Kinder mit Brutus Gassi gehen, werden sie beobachtet. Brutus folgt einer Spur aus Tomaten, die durchs Moor zu einem Spukhaus führt. Emma und Lenny folgen ihm ins Haus, während Paul Wache hält. Es stellt sich heraus, dass Graf Dracula höchstpersönlich in dem Haus wohnt. Brutus gehört eigentlich ihm. Er ist ein Fludel, halb Fledermaus, halb Pudel - ein echtes Vampirtier! Es gab da wohl ein kleines Missverständnis mit der Dame von der rumänischen Tierrettung, und Dracula ist deshalb aus Transsylvanien hierher gereist, um seinen Fludel zu finden. Brutus will jedoch lieber bei den Kindern bleiben. Das macht Dracula traurig. Auch sonst hat Dracula gerade einige Probleme. Er verliert seinen Grusel, was dazu führt, dass er sich statt in eine Fledermaus in einen Kanarienvogel verwandelt. Der dunkle Rat setzt ihn deswegen unter Druck. Emma schlägt vor, Dracula könne doch einfach eine Weile hier Urlaub machen, sich erholen und mit ihnen Halloween feiern. Dracula findet die Idee gut. Er hat zwar noch nie von Halloween gehört, aber er mag Gruselfeste und liebt es, Leute zu erschrecken. Mithilfe von Knoblauch macht er sich unsichtbar. Vampire sind zwar allergisch gegen Knoblauch, doch er kann auch nützlich sein, z.B. als Unsichtbarkeits- oder Sonnenschutzmittel. Der unsichtbare Dracula spielt Frau Meise Streiche. Sie hat nämlich die Kinder kaltherzig mit einem einzelnen Mentholbonbon abgespeist, als sie von ihr “Süßes oder Saures” forderten. Dracula ist ganz scharf auf die Tomaten von Frau Meise. Er ist nämlich, genau wie sein Fludel, Vegetarier. Doch irgendetwas stimmt mit diesen Tomaten nicht. Frau Meise düngt sie mit einem leuchtend grünen Zeug, und sie wachsen sofort ein ganzes Stück. Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu. Und das soll “Bio” sein? Das ist doch geschummelt! Es muss verhindert werden, dass Frau Meise dafür einen Preis gewinnt. Dracula, Brutus, Emma, Lenny und Paul schmieden einen Plan …
Witzig-gruseliger Lesespaß mit Biss ;-), zum Vorlesen und Selberlesen! Auch vegetarische Vampire sollte man keinesfalls unterschätzen. Ich fand die Geschichte super, und Brutus ist so süß! Ich will auch einen Fludel als Haustier!
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