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Geraldine Brooks

1. Das Gemälde

Das Gemälde

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Benito Bause + weitere

Spieldauer

15 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

190

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

Horse (Riverhead Books)

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783844550399

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Spieldauer

15 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

190

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

Horse (Riverhead Books)

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783844550399

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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Ein Roman mit Pferdeliebe

Sarah am 23.09.2024

Bewertungsnummer: 2299622

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wirklich toller Roman, der sich etwas zieht aber volles Potenzial ausschöpft. Gerade als Pferdemädchen fühlt man die Story sehr, das Lesegefühl und der Lese Flow ist auch sehr gut. Ich habe mich gefreut das Buch lesen zu dürfen.

Ein Roman mit Pferdeliebe

Sarah am 23.09.2024
Bewertungsnummer: 2299622
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wirklich toller Roman, der sich etwas zieht aber volles Potenzial ausschöpft. Gerade als Pferdemädchen fühlt man die Story sehr, das Lesegefühl und der Lese Flow ist auch sehr gut. Ich habe mich gefreut das Buch lesen zu dürfen.

Eins vielleicht vorneweg: ich…

http://i-am-bookish.blogspot.com am 01.07.2024

Bewertungsnummer: 2868727

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eins vielleicht vorneweg: ich hab es nicht so mit Pferden. Ich war nie eins der Pferdemädchen, mich haben die Tiere nicht interessiert und auch heute habe ich keinerlei Verbindung zu ihnen. Tatsächlich hat sich mir der Reiz von Pferden nie wirklich erschlossen und ich bekomme heute noch große Augen, wenn ich höre, für wieviel Geld manches Pferd gehandelt und verkauft wird. Normalerweise wäre ein Buch zum Thema "Pferd" daher nicht unbedingt ganz oben auf meiner Wunschliste gelandet. Dennoch habe ich durch Umstände "Das Gemälde" von Geraldine Brooks in die Hände bekommen. Und ich habe es gelesen, denn ich konnte nach einigen Seiten gar nicht anders. Plötzlich steckte ich mittendrin in dieser Geschichte um ein Pferd, die ihre Fühler bis ins Heute ausstreckt. Plump gesagt geht es um folgendes: Mitte des 19. Jahrhunderts wird ein Rennpferd gemalt und dieses Pferd sowie das Gemälde haben Auswirkungen auf die Leben ganz unterschiedlicher Personen. Geraldine Brooks stellt diese durch mehrere Erzählperspektiven und Zeitebenen dar, was mitunter ein kognitives Umschalten beim Lesen erfordert, erst recht, wenn man diesen "Klopper von Buch" dann doch mal für eine Pause zur Seite gelegt hat. "Das Gemälde" ist ein langsames Buch, keins, das sich schnell weglesen lässt. Es baut sich sehr langsam auf, braucht Zeit, erzählt die Geschehnisse, die an wahre Begebenheiten angelehnt sind (übrigens super recherchiert und aufbereitet!), eher ruhig, gemächlich und ausufernd. Hier kann man keine schnelle Story erwarten, die einen atemlos die Seiten umschlagen lässt. Aber ich mag das Prinzip des Buches: ein Ding zu beleuchten und über die Zeit zu begleiten und dabei wie zufällig mitzubekommen, wie dieses Ding andere Personen, Situationen und die Zeit formt und verändert. Beim Lesen hat mich dies manchmal an "Die Launenhaftigkeit der Liebe" von Hannah Rothschild erinnert, in dem es übrigens ebenfalls um ein Gemälde geht. "Das Gemälde" ist ein herrlicher, seitengreifender, historischer Schmökerroman, für den man Zeit braucht, die sich für den Lesegenuss aber sehr lohnt.

Eins vielleicht vorneweg: ich…

http://i-am-bookish.blogspot.com am 01.07.2024
Bewertungsnummer: 2868727
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eins vielleicht vorneweg: ich hab es nicht so mit Pferden. Ich war nie eins der Pferdemädchen, mich haben die Tiere nicht interessiert und auch heute habe ich keinerlei Verbindung zu ihnen. Tatsächlich hat sich mir der Reiz von Pferden nie wirklich erschlossen und ich bekomme heute noch große Augen, wenn ich höre, für wieviel Geld manches Pferd gehandelt und verkauft wird. Normalerweise wäre ein Buch zum Thema "Pferd" daher nicht unbedingt ganz oben auf meiner Wunschliste gelandet. Dennoch habe ich durch Umstände "Das Gemälde" von Geraldine Brooks in die Hände bekommen. Und ich habe es gelesen, denn ich konnte nach einigen Seiten gar nicht anders. Plötzlich steckte ich mittendrin in dieser Geschichte um ein Pferd, die ihre Fühler bis ins Heute ausstreckt. Plump gesagt geht es um folgendes: Mitte des 19. Jahrhunderts wird ein Rennpferd gemalt und dieses Pferd sowie das Gemälde haben Auswirkungen auf die Leben ganz unterschiedlicher Personen. Geraldine Brooks stellt diese durch mehrere Erzählperspektiven und Zeitebenen dar, was mitunter ein kognitives Umschalten beim Lesen erfordert, erst recht, wenn man diesen "Klopper von Buch" dann doch mal für eine Pause zur Seite gelegt hat. "Das Gemälde" ist ein langsames Buch, keins, das sich schnell weglesen lässt. Es baut sich sehr langsam auf, braucht Zeit, erzählt die Geschehnisse, die an wahre Begebenheiten angelehnt sind (übrigens super recherchiert und aufbereitet!), eher ruhig, gemächlich und ausufernd. Hier kann man keine schnelle Story erwarten, die einen atemlos die Seiten umschlagen lässt. Aber ich mag das Prinzip des Buches: ein Ding zu beleuchten und über die Zeit zu begleiten und dabei wie zufällig mitzubekommen, wie dieses Ding andere Personen, Situationen und die Zeit formt und verändert. Beim Lesen hat mich dies manchmal an "Die Launenhaftigkeit der Liebe" von Hannah Rothschild erinnert, in dem es übrigens ebenfalls um ein Gemälde geht. "Das Gemälde" ist ein herrlicher, seitengreifender, historischer Schmökerroman, für den man Zeit braucht, die sich für den Lesegenuss aber sehr lohnt.

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Das Gemälde

von Geraldine Brooks

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Melanie Haag

OSIANDER Konstanz

Zum Portrait

5/5

Dieser Roman ist absolut lesenswert!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Kollegin von mir, drückte mir dieses Buch in die Hand mit den Worten „Das ist dein Buch. Da geht’s um ein Pferd.“ Ja, ich liebe Pferde, aber ich bin keine Liebhaberin von romantischen Pferdebüchern. Kritisch nahm ich das Buch zur Hand, begann zu lesen und legte es.....nicht mehr weg. Die Geschichte hat drei Zeitebenen: - Washington, D.C., 2019: Theo, ein nigerianisch-amerikanischer Kunsthistoriker findet ein Gemälde eines Pferdes im Sperrmüll, das ihn neugierig macht. Gleichzeitig untersucht die australische Wissenschaftlerin Jess das Skelett eines Rennpferdes, das sie verstaubt im Archiv eines Museums in Maryland entdeckt hat. Sie versucht herauszufinden, ob der Knochenbau zu seinem herausragenden Erfolg als Rennpferd beigetragen hat. Zufälligerweise ist es jener Hengst, der auf dem Gemälde dargestellt ist und Theo auf seinen Nachforschungen zu Jess führt. Die beiden kommen sich nicht nur fachlich näher. Und bald stellt sich beiden die Frage, ob eine solch interkulturelle Beziehung eine Zukunft haben könnte. Die zweite Zeitebene ist: - New York City, 1954: Die Galeristin Martha Jackson entdeckt ein Ölgemälde eines Pferdes aus dem 19. Jahrhundert unbekannter Herkunft. Martha ist die Tochter einer pferdeverrückten Mutter, die bei einem tragischen Reitunfall ums Leben kam und hat sofort einen Verdacht, welches Abbild sie in den Händen hält. Die dritte Zeitebene ist: - Kentucky, 1850: Der Sklavenjunge Jarret und ein braunes Fohlen sind unzertrennlich und schaffen eine Basis der Verständigung, welche das Pferd namens Lexington zu Rekordsiegen auf den Rennbahnen im Süden der heutigen USA führt. Ein noch unbekannter Maler porträtiert das aufstrebende Rennpferd, doch dann bricht der Bürgerkrieg aus und wirbelt Jarrets Leben aufs Neue durcheinander. Geraldine Brooks schafft es durch ihre beeindruckend genau beschriebenen Figuren die Spannung aufrecht zu erhalten und man fiebert wie in einer guten Serie mit, wie es mit Jarret, Theo, Jess und den anderen Charakteren weitergeht. Der Roman befasst sich mit einer Vielzahl von Themen wie Alltagsrassismus in Amerika, Sklaverei, dem amerikanischen Bürgerkrieg, der Restauration von Kunstwerken und Kunsthandel. Dadurch wird die Geschichte für ein breites Publikum interessant. Diese Themen kreisen alle um den Mittelpunkt der Story und der heißt Lexington, das berühmteste Rennpferd der Geschichte. Man muss sich nicht für Pferderennsport interessieren, Lexington findet auf jeden Fall das Herz des Lesers. Pulitzerpreisträgerin Geraldine Brooks hat wirklich eine fulminante Geschichte über die Probleme unserer Zeit geschrieben, welche einen mit einem kleinen Funken Hoffnung in die Zukunft blicken lässt.
  • Melanie Haag
  • Buchhändler/-in

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5/5

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Eine Kollegin von mir, drückte mir dieses Buch in die Hand mit den Worten „Das ist dein Buch. Da geht’s um ein Pferd.“ Ja, ich liebe Pferde, aber ich bin keine Liebhaberin von romantischen Pferdebüchern. Kritisch nahm ich das Buch zur Hand, begann zu lesen und legte es.....nicht mehr weg. Die Geschichte hat drei Zeitebenen: - Washington, D.C., 2019: Theo, ein nigerianisch-amerikanischer Kunsthistoriker findet ein Gemälde eines Pferdes im Sperrmüll, das ihn neugierig macht. Gleichzeitig untersucht die australische Wissenschaftlerin Jess das Skelett eines Rennpferdes, das sie verstaubt im Archiv eines Museums in Maryland entdeckt hat. Sie versucht herauszufinden, ob der Knochenbau zu seinem herausragenden Erfolg als Rennpferd beigetragen hat. Zufälligerweise ist es jener Hengst, der auf dem Gemälde dargestellt ist und Theo auf seinen Nachforschungen zu Jess führt. Die beiden kommen sich nicht nur fachlich näher. Und bald stellt sich beiden die Frage, ob eine solch interkulturelle Beziehung eine Zukunft haben könnte. Die zweite Zeitebene ist: - New York City, 1954: Die Galeristin Martha Jackson entdeckt ein Ölgemälde eines Pferdes aus dem 19. Jahrhundert unbekannter Herkunft. Martha ist die Tochter einer pferdeverrückten Mutter, die bei einem tragischen Reitunfall ums Leben kam und hat sofort einen Verdacht, welches Abbild sie in den Händen hält. Die dritte Zeitebene ist: - Kentucky, 1850: Der Sklavenjunge Jarret und ein braunes Fohlen sind unzertrennlich und schaffen eine Basis der Verständigung, welche das Pferd namens Lexington zu Rekordsiegen auf den Rennbahnen im Süden der heutigen USA führt. Ein noch unbekannter Maler porträtiert das aufstrebende Rennpferd, doch dann bricht der Bürgerkrieg aus und wirbelt Jarrets Leben aufs Neue durcheinander. Geraldine Brooks schafft es durch ihre beeindruckend genau beschriebenen Figuren die Spannung aufrecht zu erhalten und man fiebert wie in einer guten Serie mit, wie es mit Jarret, Theo, Jess und den anderen Charakteren weitergeht. Der Roman befasst sich mit einer Vielzahl von Themen wie Alltagsrassismus in Amerika, Sklaverei, dem amerikanischen Bürgerkrieg, der Restauration von Kunstwerken und Kunsthandel. Dadurch wird die Geschichte für ein breites Publikum interessant. Diese Themen kreisen alle um den Mittelpunkt der Story und der heißt Lexington, das berühmteste Rennpferd der Geschichte. Man muss sich nicht für Pferderennsport interessieren, Lexington findet auf jeden Fall das Herz des Lesers. Pulitzerpreisträgerin Geraldine Brooks hat wirklich eine fulminante Geschichte über die Probleme unserer Zeit geschrieben, welche einen mit einem kleinen Funken Hoffnung in die Zukunft blicken lässt.

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Daniela Mayer

OSIANDER Biberach

Zum Portrait

5/5

Crazy Horse

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lexington war das beste Rennpferd der Welt. Er lebte im Süden der USA zur Zeit des Sezessionskrieges. Geraldine Brooks erzählt von seinem Werdegang und vor allem von den Menschen, die im Laufe von Lexingtons Leben wichtig für ihn waren. Also nicht nur von den weißen Besitzern und Rennbahnmanagern sondern vor allem von den schwarzen Sklaven die die Stallarbeit und das Training verrichteten. Dieser Hengst hatte nicht nur großen Einfluss auf seine Zeitgenossen, auch beeinflusste er die Leben vieler Menschen in späteren Jahren, so z.b. eine Galeristin in den 1950er Jahren, die ein Portrait des Pferdes ersteht und von einem Kunsthistoriker, der ein Bild mit Lexington auf dem Sperrmüll findet. Wie tief kann die Beziehung zwischen Mensch und Pferd sein, wie war die Lebenswirklichkeit von Sklaven im Süden der USA im 19. Jahrhundert und wie die der PoC im Amerika unserer Zeit? Das alles bringt Geraldine Brooks geradezu meisterhaft zu Papier.
  • Daniela Mayer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Crazy Horse

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lexington war das beste Rennpferd der Welt. Er lebte im Süden der USA zur Zeit des Sezessionskrieges. Geraldine Brooks erzählt von seinem Werdegang und vor allem von den Menschen, die im Laufe von Lexingtons Leben wichtig für ihn waren. Also nicht nur von den weißen Besitzern und Rennbahnmanagern sondern vor allem von den schwarzen Sklaven die die Stallarbeit und das Training verrichteten. Dieser Hengst hatte nicht nur großen Einfluss auf seine Zeitgenossen, auch beeinflusste er die Leben vieler Menschen in späteren Jahren, so z.b. eine Galeristin in den 1950er Jahren, die ein Portrait des Pferdes ersteht und von einem Kunsthistoriker, der ein Bild mit Lexington auf dem Sperrmüll findet. Wie tief kann die Beziehung zwischen Mensch und Pferd sein, wie war die Lebenswirklichkeit von Sklaven im Süden der USA im 19. Jahrhundert und wie die der PoC im Amerika unserer Zeit? Das alles bringt Geraldine Brooks geradezu meisterhaft zu Papier.

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