Produktbild: Helle Tage, dunkle Schuld
Band 1
Artikelbild von Helle Tage, dunkle Schuld
Eva Völler

1. Helle Tage, dunkle Schuld

Helle Tage, dunkle Schuld

Gesprochen von
119
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Steffen Groth

Spieldauer

10 Stunden und 49 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

02.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

166

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732472741

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Steffen Groth

Spieldauer

10 Stunden und 49 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

02.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

166

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732472741

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Astrid Wergen

    5/5

    07.06.2024

    Hörbuch-Download

    Stimmt nachdenklich

    Ruhrgebiet, nach dem zweiten Weltkrieg. Carl Bruns, seines Zeichens Kriminalbeamter, darf in einem Umfeld ermitteln, das kein einfaches ist. Nach wie vor sind Lebensmittel knapp, die Gegend ist durchzogen von Trümmern. Seine Kollegen bei der Polizei und in der Justiz sind noch infiltriert aus der politischen Vergangenheit, die Arbeitsmittel und Arbeitsweise sind nicht so, wie er es gerne hätte. Im Zuge der Mordermittlungen, die ihm zugewiesen werden, trifft er auf die verwitwete Krankenschwester Anne. Diese lebt mit ihrem Kind und ihrer Schwester zusammen. Im Haus werden teils die Zimmer untervermietet, dass wieder Geld in die Kasse kommt. Bei seinen Ermittlungen verliebt sich Bruns nicht nur in Anne, er gerät auch ins Fadenkreuz des Mörders. Denn der hat auch noch eine Rechnung mit Anne offen. Und bringt damit ihren neuen Freund Carl in eine Gewissenszwickmühle. Eva Völler hat mit dem Buch „Helle Tage, dunkle Schuld“ ihr Krimidebüt veröffentlicht. Und ich muss sagen: es ist durchaus gelungen. Sie erschafft hier eine gewisse Stimmung, die für uns Nachkriegsgeneration schwer zu fassen ist. Die Not, wenig bis gar nichts zu essen zu haben, und mit den wenigen Mitteln ein doch halbwegs normales Leben führen zu können, fällt mir schwer, das nachvollziehen zu können, da ich es selbst nicht erlebt habe (das beruhigt mich ungemein). Und doch bringt die Autorin die bedrückende, ja fast aussichtslose Stimmung sehr gut rüber. Bruns selbst ist ein nahbarer und menschlicher Ermittler, der selbst versucht, das Beste aus dem zu machen, was ihm zur Verfügung steht. Er umwirbt Anne sehr gekonnt, ohne aufdringlich zu wirken. Die Ermittlungen selbst fand ich sehr spannend. Solche Situationen, wie sie Eva Völler beschreibt, werden im Kriegsumfeld nicht nur einmal stattgefunden haben, und sie wirken glaubhaft. Und doch bleibt die Frage übrig, wie man mit so einem Fall umgeht. Nicht nur als Justiz und Ermittler, sondern auch ziviles Umfeld. Der Fall beruhigt auf einem echten Fall. Das Buch hat mich nachdenklich gestimmt, und doch: es war schnell gehört. Steffen Groh hat sein übriges getan, den Hörer abzuholen, und in die Geschichte eintauchen zu lassen. Ein solides Debüt. Hörempfehlung!

  • Katjuschka

    5/5

    25.10.2023

    Hörbuch-Download

    Hinter dem krausen Bäumchen

    Ruhrgebiet, 1948: Carl Bruns arbeitet für die Abteilung Kapitalverbrechen im Essener Polizeipräsidium, nachdem er während der Nazizeit seinen Beruf nicht ausüben konnte. Im Zuge von Mordermittlungen erfährt er von einer Bluttat, die sich drei Jahre zuvor gegen Kriegsende ereignet hat. Während er dem flüchtigen Täter von damals nachspürt, geschehen weitere Morde. Erst allmählich erkennt Carl Bruns, dass sie Teile eines tödlichen Puzzles sind. Nicht nur er selbst gerät dabei ins Fadenkreuz des Mörders, sondern auch die verwitwete Krankenschwester Anne, die verzweifelt an eine bessere Zukunft für sich und ihre Schwestern glaubt. Doch Anne hütet ein düsteres Geheimnis, von dem auch Carl nichts ahnt… Ein historischer Kriminalfall mit einem charismatischen Ermittler vor dem Hintergrund des in Trümmern liegenden Ruhrgebiets im Jahr 1948, als die Verantwortung für Polizei und Justiz langsam wieder in die Hände der deutschen Behörden zurückgelangt. Doch entnazifiziert sind diese noch lange nicht. Bei Ermittlungen in einem Mordfall trifft Carl Bruns auf seine Jugendliebe Anne. Das Opfer war die Schwiegermutter von Annes Schwester Frieda. Deren Ehemann Arnold ist auf der Flucht, denn er wird noch immer als Kriegsverbrecher gesucht. Anne und Frieda verstecken sich, denn sie haben Angst vor dem gewalttätigen Arnold. Carl gerät mehr als einmal in Gewissenskonflikte, denn er ist ehrlich und pflichtbewusst, gleichzeitig erwachen die früheren Gefühle für Anne. Kann er objektiv bleiben? Nach und nach kommen immer mehr Einzelheiten zu dem von Arnold durchgeführten Massaker ans Tageslicht und es wird bald klar, die Seilschaften von damals existieren noch immer. Als es weitere Tote gibt sucht Carl nach der Verbindung, denn er weiß, alle diese Morde hängen irgendwie zusammen. Geht es um Rache oder um Vertuschung? Haben womöglich die zwei Brüder, die als ehemalige Zwangsarbeiter das Massaker nur knapp überlebt hatten, etwas mit den Morden zu tun? Was verbergen Anne und Frieda vor Carl? Als Carls ehemaliger Chef, der nach Kriegsende seinen Dienst quittieren musste, auf Wiedereinstellung drängt und außerdem Arnold wieder auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse. Carl wird klar, Wahrheit oder Lüge, Recht oder Unrecht, Freund oder Feind - sie sind nicht immer eindeutig zu identifizieren. In diesem ausgesprochen atmospärisch erzählten Krimi geht es nicht nur um die Mordfälle, sondern auch um Schuld, Verantwortung und Ehrlichkeit. Carl kommt den Ereignissen aus der Vergangenheit immer näher und macht dabei eine furchtbare Entdeckung. Auch wenn ich irgendwann einen Verdacht hatte wer hier falsch spielen könnte, war ich beim Showdown dann trotzdem noch einmal überrascht. Eva Völler, die bisher erfolgreich historische Familiengeschichten geschrieben hat, kann definitiv auch Krimi!

  • Bewertung

    5/5

    12.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gut

    Ein Thema, welches in der heutigen Zeit gern verdrängt wird. Sehr gute Geschichte rund um "interessante" Figuren. Jeder sollte froh sein, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben. Spannend geschrieben und Kompliment an Eva Völler...habe schon Die Ruhrpott- Saga und Die Dorfschullehrerin gelesen und bin jedes mal begeistert. Toller Schreibstil und in jedem der Bücher hat man das Gefühl, die Personen zu kennen und kann sich sehr gut in die Geschichten fallen lassen. Bin gespannt auf den zweiten Teil

  • Bewertung

    5/5

    09.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Essen im Jahr 1948: Das Land ist...

    Essen im Jahr 1948: Das Land ist vom Krieg schwer mitgenommen und jeder kämpft ums überleben. In einem Hinterhof wird die Leiche der Mutter eines SS-Kriegsverbrechers gefunden in dem Carl Bruns die Ermittlungen aufnimmt und trifft in so auf seine Jugendliebe ...

  • Aveline

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Geschichte

    Eva Völler schreibt hier einen Krimi, der kurz nach dem Krieg angesiedelt ist. Hunger, Schwarzmarkt, Wohnungsnot und die eigenen Schuldgefühle werden hier sehr gut beschrieben. Auch jene Menschen, die, trotz Gefängnisstrafe, wieder ihre alten Jobs bekommen, bzw. weiter ausüben, auch mit der dazugehörigen Macht - auch innerhalb der Polizei und sicher nicht nur dort. Sehr spannend und flüssig geschrieben.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (119)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marion Olßon

    Marion Olßon

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe und andere unverzeilichen Dinge

    Ein Krimi im Nachkriegsdeutschland mit einen ungewöhnlichen Hauptprotagonisten, der zu seinen Gefühlen steht und doch ohne zu Zögern und voller Tatendrang das Böse , das seine Liebste bedroht ,vernichten will. Dunkel und voller Entbehrungen sind die Tage zu damaliger Zeit, mit einfachsten Mitteln muss die Polizei versuchen dem Verbrechen Herr zu werden.
  • Zum Bewerterprofil von Ines Englert

    Ines Englert

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wer ist ohne Schuld?

    Essen nach dem 2. Weltkrieg: die Stadt ist zerbombt, den Menschen mangelt es an Wohnraum, Kleidung, Lebensmitteln... eigentlich an allem. Inspektor Carl Bruns, der unter der NS-Herrschaft wegen seines jüdischen Großvaters suspendiert wurde, muss einen Fall lösen, der ihn zurück in die braune Vergangenheit zieht und alte SS-Seilschaften aufdeckt. Wie entnazifiziert ist die Polizeidienststelle? Wer ist ohne Schuld? Wie handelt man, wenn ein geliebter Mensch in Gefahr ist? Ein kurzweiliger historischer Krimi, spannend und mit Tiefblick in die Verhältnisse im Nachkriegsdeutschland.
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Markscheffel

    Susanne Markscheffel

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Essen 1948: Personalmangel bei der Polizei - ein Serienkiller geht um- alles im Umbruch...

    Nun überrascht uns Eva Völler mit einem Kriminalroman, der in der Nachkriegszeit (ca. 1948) im Ruhrgebiet angesiedelt ist. Der 2. Weltkrieg ist vorbei, der Wiederaufbau hat begonnen. Was niemals aufhören wird, sind die Verbrechen. Eine Serie von Morden in Essen versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. In den einzelnen Abteilungen der Polizei herrscht zudem Personalnot. Gerade jetzt versuchen deshalb Polizisten, die wegen ihrer Nazi-Vergangenheit suspendiert wurden, wieder einen Fuß in die Tür zu kriegen, auch solche, die mit dafür verantwortlich sind, dass Carl Bruns, der damals den neuen Machthabern nicht passte, elf Jahre untertage arbeiten musste. Sehr realitätsnah beschreibt Eva Völler die Stimmung, die damals herrschte. Sie hat ganz genau zu diesem dunklen Kapitel in der Geschichte der Polizeiarbeit recherchiert, zumal sie sich schon als Juristin damit eingehend beschäftigt hat. Hochspannend, gerade vor diesem geschichtlichen Hintergrund, ist dieser Krimi, der einen sofort in den Bann zieht. Ich bin total begeistert von diesem historischen Kriminalroman. Eva Völler hat sich damit selbst übertroffen.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Liebschwager-Lüllwitz

    Claudia Liebschwager-Lüllwitz

    OSIANDER Sonthofen

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    5/5

    09.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein aufwühlender Kriminalroman...

    Ein aufwühlender Kriminalroman aus dem Ruhrgebiet von 1948 basierend auf einer wahren Begebenheit. Der Kommissar Carl Bruns muss den Tod der Mutter eines flüchtigen SS-Verbrechers aufklären. Sehr gut recherchiert und äusserst spannend geschrieben. Lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Simon Reuber

    Simon Reuber

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungenes Krimi-Debüt

    Der Auftakt der Carl-Bruns-Reihe ist durchaus gelungen. Eva Völler nimmt uns mit in die Nachkriegsjahre. Viele deutsche Städte sind ausgebombt, so auch Essen. Carl Bruns, unser Hauptprotagonist und Ermittler, hat aufgrund seiner jüdischen Abstammung schwere Jahre durchgemacht, als er in einen Kriminalfall involviert wird, der sein ganzes Leben umkrempeln wird...

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