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Percival Everett

1. James

James Ungekürzte Lesung mit Benito Bause (1 mp3-CD)

Gesprochen von
179

25,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Benito Bause

Spieldauer

8 Stunden und 8 Minuten

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783742432117

Beschreibung

Rezension

»Everett ist ein Genie, ›James‹ sein Meisterwerk, das alles auf den Kopf stellen wird.« Fatma Aydemir

Produktdetails

Gesprochen von

Benito Bause

Spieldauer

8 Stunden und 8 Minuten

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783742432117

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstraße 9A
10623 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    07.05.2024

    Hörbuch (Audio)

    Ich bin James. Eine subversive Gegendarstellung.

    Jim, der eigentlich James heißt und sehr gebildet ist, muss auf der Farm Kindern schon früh den sogenannten Sklavenslang beibringen, denn es ist das, was die Weißen von einem Schwarzen erwarten: Dummheit. Als James weiterverkauft werden soll, flüchtet er. Er will einen Weg finden, um seine Familie freizukaufen. Der junge Huckleberry Finn schließt sich ihm an. Während die beiden mit einem Floß über den Mississippi unterwegs sind, machen sie groteske als auch gewaltsame Bekanntschaften, werden getrennt, finden wieder zusammen und steuern auf ein Finale zu, das es in sich hat! Percevell Everett räumt mit Mark Twains Klassiker gründlich auf. Durch James Blickwinkel wird absolut nichts beschönigt und ein deutliches Bild der Lebensrealität eines Sklaven gezeichnet. Dank des gekonnten Einsatzes der Ironie, die Sprecher Benito Bause - der James eine starke und selbstbewusste Stimme verleiht - ideal überträgt, durchläuft man eine Gefühlsachterbahn. Eine wichtige Stimme der afroamerikanischen Literatur!

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    14.03.2024

    Hörbuch (Audio)

    Eine intelligente Story über die Freiheit

    Wer kennt sie nicht, die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn? Percival Everett erzählt in “James” eine spannende, actionreiche und tief erschütternde Neuinterpretation des Klassikers von Mark Twain. Denn er erzählt die Story aus Sicht des versklavten James, dessen Sklavenname Jim lautet und der mit ‘Huck’ auf dem Mississippi vor den unmenschlichen Missständen flieht, um als freier Mann seine Familie zu retten. Die klug inszenierte Story zeigt uns einen belesenen James, durch den wir einen tiefen Einblick in die Zeit der amerikanischen Sklaverei bekommen. Aus seiner Sicht wirken die Weißen mit ihrem fest verankerten Glauben an Sklaverei und Mehrklassengesellschaft ebenso tump wie überheblich. Doch bei all den menschenverachtenden Erlebnissen seines Helden lässt Percival Everett immer auch eine Spur Humor aufblitzen. So präsentiert Percival Everett mit “James” eine intelligente Story über die Freiheit und die damaligen Zustände in den Südstaaten der USA.

  • Rita1972

    aus Büchel

    4/5

    14.03.2024

    Hörbuch (Audio)

    Everetts Roman " James" hat…

    Everetts Roman " James" hat mich sofort fasziniert, Hucks und Jims Abenteuer gehörten zu meinen absoluten Lieblingsgeschichten in meiner Kindheit. Die Geschichte nocheinmal aus Sicht des Sklaven Jim zu erzählen und dabei die Grausamkeit und die Menschenverachtung sichtbar zu machen, hat mich sehr erschüttert. Der Roman bleibt zu Beginn sehr an der ursprünglichen Erzählung dran und wechselt zunächst nur die Perspektive. Später verlässt der Autor den bekannten Plot und schickt Jim auf eine turbulente Reise, auf der er von einer Gefahr in die Nächste stolpert. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, allerdings kam das Ende für mich zu schnell, ich hatte das Gefühl, dass der Autor zum Ende kommen wollte und sehr viel auf sehr wenige Seiten gepackt hat. Von mir aus hätte er sich gerne mehr Zeit nehmen können, ich hätte auch noch weitere hundert Seiten mit großem Interesse gelesen. Alles in allem eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Bielefeld

    5/5

    15.01.2026

    eBook (ePUB)

    Fesselnd

    Ein beeindruckendes und leider viel zu kurzes Buch, das man, wenn man anfangen hat, nicht mehr aus der Hand legen möchte. Eine Perspektive, die nachdenklich macht. Zum Teil brutal, manchmal komisch, auf jeden Fall ergreifend. Unbedingt lesenswert!

  • Elina Z.

    5/5

    09.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ausgezeichnet

    Die Geschichte wird aus der Perspektive des Sklaven Jim erzählt. Wir kennen bereits Jim aus Mark Twains berühmten Roman über Huckleberry Finn. Und ja, Huck spielt hier auch eine Rolle. Er und Jim begeben sich auf eine Reise entlang des Mississippi bis ihre Wege sich irgendwann mal trennen. In diesem Roman erhält Jim eine Stimme, eine Möglichkeit, seine Geschichte zu erzählen. Das Hauptthema ist Kampf um die Freiheit und wozu ein Mensch fähig ist, dies zu erlangen. Es gibt zahlreiche Werke über dieses Thema, aber „James“ ist ein eigenartiges Buch mit einer interessanten Darstellungsweise und einer ausgeprägten Sprache. Manchmal wirkt die Story komisch und konstruiert, besonders das Ende. Dennoch bleibt der rote Faden die ganze Zeit beibehalten und der Leser versteht sofort, welche Message der Autor liefern möchte. Everett hat bereits einige Literaturpreise für diesen Roman bekommen, unter anderem den Pulitzer-Preis 2025. Also, „James“ ist ein ausgezeichnetes und lesenswertes Buch, das all die Aufmerksamkeit und Erfolg berechtigt verdient hat.

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Bewertungen (179)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ursula Birkhold

    Ursula Birkhold

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles andere als eine Kindergeschichte

    Der berühmte Klassiker von Mark Twain wird von Percival Everett neu erzählt. Hier bekommt der Sklave Jim eine Stimme. Er erzählt seine Geschichte, die Geschichte der Umstände, in den die Sklaven lebten - nicht als Menschen angesehen, sondern als Eigentum und Verfügungsmasse. Erschreckend, unglaublich zu lesen wie es gelingen kann, unter diesen Umständen zu überleben.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr als nur eine Abenteuergeschichte

    Wie schon in dem Klassiker von Mark Twain sind Huckleberry Finn und der Sklave Jim auf der Flucht. Mit einem Floß reisen sie auf dem Mississippi und erleben dabei unzählige Abenteuer. Percival Everett erzählt seine Geschichte uns der Perspektive des gewitzten und intelligenten Sklaven James, der sich Weißen gegenüber jedoch als das genaue Gegenteil ausgibt. Everett erzählt eindringlich, aber auch spannend und mit feiner Ironie. Es ist eine Abenteuergeschichte mit Tiefgang, mit immer neuen Wendungen und mit einem kritischen Blick auf ein düsteres Kapitel amerikanischer Geschichte.
  • Zum Bewerterprofil von Elke Hawlicek

    Elke Hawlicek

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klassiker neu entdecken

    Percival Everett ist, seit ich "Die Bäume" gelesen habe, mein "favourite author" der amerikanischen Literatur. Mit "James" hat er einen Klassiker der amerikanischen Abenteuerlitertur aus den Angeln gehoben, schwindlig gedreht und ohne die Augenbinde der weißen Perspektive wieder abgestellt. James ist nicht nur belesen, er ist sehr gebildet. Doch wenn das eigene Leben und das Leben deiner Liebsten davon abhängt, vollbringt man auch schauspielerische Meisterleistungen. Vor allem, wenn man zusammen mit einem jungen Weißen auf der Flucht ist. Meisterlich setzt Everrett die Abgründe, aber auch auch die Absurdität menschlicher Gesellschaft in Szene.
  • Zum Bewerterprofil von Christine Rittberger

    Christine Rittberger

    OSIANDER Waiblingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kinderbuchklassiker wird zum Gesellschaftsroman für Erwachsene

    Wirklich beeindruckend, wie es Percival Everett gelingt, den Klassiker "Huckleberry Finn" aus der Sicht des Sklaven Jim neu zu erzählen. Zu Beginn war ich skeptisch, ob diese Idee gut gelungen ist. Doch schon nach den ersten paar Seiten wußte ich, dieser Roman lohnt sich auf jeden Fall zu lesen (auch wenn man Huckleberry Finn nicht so genau kennt). Das Amerika des neunzehnten Jahrhunderts wird sehr lebendig geschildert, auch mithilfe einer speziellen Ausprägung des Südstaatenenglischs. So viel mehr als ein historischer Abenteuerroman.Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine herausragende Nacherzählung des Huckleberry Finn erzählt von dem Sklaven Jim.

    Jim ist der Sklave von Miss Watson, bei der Huckleberry Finn lebt. Beide verbindet eine Freundschaft, auch wenn das nur Huckleberry Finn so sieht. Als Jim von Miss Watson ohne seine Familie verkauft werden soll, flieht er, zuerst auf eine nahegelegene Insel, auf der Huckleberry Finn, der vor seinem prügelnden Vater auf der Flucht ist, auf ihn trifft und gemeinsam fliehen sie weiter und durchleben viele Gefahren in deren Verlauf aus "Jim" "James" wird und zu neuem Selbstbewusstsein gelangt. Der Roman schildert die Situation der Sklaven damals, ohne Rechte, immer in Angst etwas falsch zu machen und für Lappalien gefoltert und getötet zu werden. Und er lässt die Sklaven in einer stark vereinfachten Sprache sprechen, zu ihrem Schutz, damit die Weißen nicht denken, dass sie ihnen vielleicht ebenbürtig wären. In Wahrheit beherrschen sie das Englische perfekt. " James " ist ein Roman, den man noch lange im Gedächtnis behält und man muss " Huckleberry Finn" nicht gelesen haben. Er steht für sich.

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Bewertungen (10)

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