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Isabel Allende

1. Der Wind kennt meinen Namen

Der Wind kennt meinen Namen

Gesprochen von
141

25,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Eva Mattes + weitere

Spieldauer

9 Stunden und 14 Minuten

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

El Viento Conoce mi Nombre (Plaza & Janés)

Übersetzt von

Svenja Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783844550238

Beschreibung

Rezension

»Zutiefst berührend. In dieser bewegenden Geschichte verknüpft die Bestsellerautorin Gegenwart und Vergangenheit.« ("Neue Welt")
»Die ideale Besetzung für die im hörverlag erschienene gekürzte Lesung ist die bekannte Schauspielerin Eva Mattes, die zusammen mit der ebenfalls versierten Laura Marie gekonnt den Erzählfluss vorantreibt.« ("Das Stadtgespräch")

Produktdetails

Gesprochen von

Spieldauer

9 Stunden und 14 Minuten

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

El Viento Conoce mi Nombre (Plaza & Janés)

Übersetzt von

Svenja Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783844550238

Herstelleradresse

Hoerverlag DHV Der
Lindwurmstraße 88
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    12.06.2024

    Hörbuch (Audio)

    Einfühlsam und doch schonungslos

    Sehr einfühlsam und doch schonungslos erzählt Isabel Allende in “Der Wind kennt meinen Namen” von dem Trauma geflüchteter Kinder. Sie verbindet geschickt die Schicksale ihrer drei Figuren, die zu unterschiedlichen Zeiten von jetzt auf gleich in einem fremden Land zurechtkommen mussten. Dabei zeigt sie, wie alle drei immer wieder mit schlimmen Gewalttaten und Ablehnung konfrontiert wurden, aber auch auf Hilfe und Unterstützung gestoßen sind. So gelingt Isabel Allende mit “Der Wind kennt meinen Namen” eine ebenso authentische wie mitreißende Melange aus Emotionen und Dramatik, geschichtlichen Hintergründen und feinem Humor, gewürzt mit einer feinen Prise Mystik. Wunderbar gelesen von Eva Mattes und Laura Maire.

  • Bewertung

    aus Horn-Bad Meinberg

    5/5

    04.06.2024

    Hörbuch (Audio)

    Ein sehr intensives Buch

    Mit "Der Wind kennt meinen Namen" liegt das nächste Wunderwerk der Literatur von Isabel Allende vor, das vom ersten Moment an unter die Haut geht und die Leser*innen so schnell nicht wieder los lässt. Im Mittelpunkt stehen die Schicksale von drei Menschen, drei Generationen, die aber mit dem Thema Flucht viele Gemeinsamkeiten haben. Als Leser*innen lernen wir mit Samuel Adler einen Jungen kennen, der vor den Nationalsozialist*innen Ende der 1930er Jahre nach Großbritannien fliehen musste. Mit Letizia Cordero eine junge Frau, die 1982 nach einem Massaker in ihrem Heimatort El Mozote in El Salvador in die USA floh. Und mit Anita ein kleines Mädchen, dass den Trennungen von Eltern und Kindern nach dem Grenzübetritt in die USA zum Opfer viel. Drei Schicksale, drei starke Persönlichkeiten und drei Blickwinkel auf die Grausamkeit dieser Welt. Es gibt wenige Bücher, die ich so oft unterbrechen musste wie dieses hier, da ich Zeit brauchte, das Gelesene zu verarbeiten. Die Charaktere werden sehr detailiert herausgearbeit und ihre Menschlichkeit kommt trotz ihrer jeweiligen Traumata gut zur Geltung. Das Buch ist auch ein Aufruf nicht weg zu schauen und zu helfen, wo es nötig ist.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    30.05.2024

    Hörbuch (Audio)

    In ihrem neuen Roman „Der…

    In ihrem neuen Roman „Der Wind kennt meinen Namen“ verknüpft die chilenisch-US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin Isabel Allende die Schicksale von Kindern, die im 20. Jahrhundert flüchten müssen. Da ist der sechsjährige Junge Samuel Adler, der am eigenen Leib erfährt, wie seine jüdische Familie in der Kristallnacht in Wien alles verliert. Seine Mutter organisiert zwar einen Platz in einem Kindertransport nach England, doch der jüdische Junge wird seine Eltern nie wieder sehen. In einem zweiten Strang der Romanhandlung flieht die siebenjährige Anita Diaz 2019 mit ihrer Mutter aus El Salvador in die Vereinigten Staaten und wird dabei von ihr getrennt. Wie soll sie zu ihr zurückfinden? Der Roman beruht teilweise auf wahren Geschichten und verwebt die Flucht- und Migrationsgeschichten verschiedener Menschen an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten miteinander. Mit der kindlichen Erzählperspektive gelingt es Allende, diese Geschichten authentisch zu erzählen. Der Hörverlag hat eine ungekürzte Lesung des Romans (Spieldauer ca. 9 Std.) vorgelegt. Den beiden bekannten Sprecherinnen Eva Mattes und Laura Maire gelingt es, die tief bewegenden Geschichten spannungsvoll und nachdenklich hörbar zu machen.

  • Bewertung

    3/5

    11.06.2024

    Hörbuch (Audio)

    3 Jahrzehnte, 3 Kinderschicksale

    1938 gibt es keine Hoffnung mehr für Familie Adler. Nachdem der Vater in der Pogromnacht sein Leben verloren hat, bleibt Samuels Mutter kein Ausweg mehr. Um Samuel das Leben zu retten, schickt sie ihn allein auf einen der letzten Kindertransporte nach England. In den 80er Jahren fliehen die junge Leticia und ihr Vater als einzige Überlebende eines Massakers von El Salvador in die USA. Weitere Jahrzehnte später, Trump regiert und Corona hat die Welt im Griff: In der Hoffnung auf ein besseres Leben für ihre Tochter, flieht Marisol mit Anita ebenfalls aus El Salvador. Doch an der Grenze werden die beiden durch die Flüchtlingspolitik voneinander getrennt... Isabelle Allende beschreibt drei Kinderschicksale, die alle auf ihre Weise ihre Traumata und Erfahrungen bewältigen müssen, für die es aber auch trotz aller Widrigkeiten Hoffnung gibt. Die Hörbuchpreisträgerinnen Eva Mattes und Laura Marie leihen diesem flüssigen Unterhaltungsroman, der auch einige Denkanstöße anregt, ihre Stimmen.

  • Joanna

    5/5

    26.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man sieht nur mit dem Herzen gut

    Wien im Jahre 1938: Der jüdische Teil der Bevölkerung wird von den Nazi-Besatzern bedroht und grauenvoll gepeinigt. Der sechsjährige Samuel Adler verliert in der Pogromnacht seinen Vater, die Wohnung der Familie wird zerstört. Um den Jungen zu retten schickt ihn seine Mutter in ihrer Verzweiflung mit einem Kindertransport nach England. Samuel überlebt, aber die schrecklichen Erlebnisse, den Verlust und die Einsamkeit im Exil wird er nie vergessen, sie prägen ihn sein Leben lang. Ca. 80 Jahre später, die Vereinigten Staaten von Amerika: Die Aktivistin Selena Durán und der Rechtsanwalt Frank Angileri setzen sich für Rechte von illegalen minderjährigen Einwanderern ein, die nach der Festnahme von ihren Familien getrennt wurden. Franks erste Mandantin wird die siebenjährige Anita Díaz aus San Salvador. Das Mädchen, das bereits in ihrer Heimat viel Schlimmes erleben musste und seit einem Unfall blind ist, wird in einem Heim untergebracht und wartet auf eine Anhörung vor Gericht. Sie fühlt sich allein, vermisst schrecklich ihre Mutter, ihre Oma und all die vertrauten Dinge aus ihrem Land... In ihrem neuesten Roman erzählt Isabel Allende von zwei Menschen, deren Kindheit trotz aller kulturellen, geographischen und zeitlichen Unterschiede deutliche Parallelen aufweist. Die Autorin verwebt die beiden Geschichten zu einer fesselnden Saga, die den Leser von den ersten Seiten an in ihren Bann zieht. Indem sie in ihrer kraftvollen und einfühlsamen Sprache von den traurigen Schicksalen ihrer Protagonisten berichtet erhebt Allende ihre Stimme für all diese, die Ähnliches durchleiden müssen. Sie öffnet unsere Herzen und Augen, damit uns dieses Leid nicht kalt lässt und damit wir die jeden Tag in der Welt geschehenden Ungerechtigkeiten als solche wahrnehmen. Man kann während der Lektüre gar nicht anders, man fühlt und leidet mit. Und man ist fassungslos, dass wir Menschen in all den Jahren offenbar wenig gelernt haben. Dass trotz des ganzen Fortschritts immer noch so viel Krieg und Gewalt in der Welt herrschen und dass sinnlose Gesetze und Machtansprüche von einigen Wenigen oft wichtiger als menschliches Wohl sind. Gleichzeitig gibt uns Allende aber auch Hoffnung, dass sich die Dinge zum Positiven wenden können. Wir müssten nur öfters mit dem Herzen sehen und mehr Courage zeigen, für eine gute Sache auch zu kämpfen wagen. Mutig ist auf jeden Fall die Autorin, die kein Blatt vor den Mund nimmt, indem sie schonungslos von erschütternden Zuständen in amerikanischen Auffanglagern für illegale Einwanderer berichtet und drastische Folgen des Einwanderungsrechts aufzeigt oder die Männergewalt gegen Frauen und Kinder anprangert. „Der Wind kennt meinen Namen“ ist ein berührender und wichtiger Roman, dessen Botschaft gerade heutzutage, angesichts des Krieges in der Ukraine und des blutigen Konflikts im Gazastreifen von besonderer Brisanz ist. Von mir definitiv eine Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (141)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christine Holzner

    Christine Holzner

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Generationen, geprägt von Hass,...

    Generationen, geprägt von Hass, Gewalt und Flucht, finden zueinander. Allende erzählt von der Pogromnacht in Wien 1938, dem Bürgerkrieg in El Salvador, bis zu Corona von den Schicksalen mehrerer Personen, die am Ende zueinanderfinden. Ungeschönt, mitfühlend und Hoffnung gebend.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flüchtlingskinder

    Kunstvoll verwebt Isabel Allende in diesem großartigen Roman die Geschichte dreier Flüchtlingskinder und gibt damit den schwächsten unserer Gesellschaft eine Stimme. Wien 1938: nach den Eindrücken der Kristallnacht wird der 6-jährige Samuel mit einem Transport nach London geschickt. San Francisco, 45 Jahre später: Der Witwer Samuel beherbergt in seinem Haus während der Pandemie seine Haushälterin Leticia, die zusammen mit ihrem Vater aus El Salvador wegen des Bürgerkrieges geflüchtet war. Vervollständigt wird diese Hausgemeinschaft mit der 8-jährigen Anita, die 2019 an der Grenze zwischen Mexiko und den USA von ihrer Mutter brutal getrennt wurde. Schonungslos, aber ohne moralischen Zeigefinger erzählt Allende von diesen drei Schicksalen.
  • Zum Bewerterprofil von Ines Englert

    Ines Englert

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimat, Flucht und die Hoffnung auf ein besseres Leben

    Nach Jahren der Abstinenz, habe ich mal wieder eine "Allende" gelesen. Und was soll ich sagen, die wunderschöne Sprache und die mitreißende Geschichte haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Themen Heimat, Flucht und Hoffnung auf ein besseres Leben sind nach wie vor aktuell und werden hier so gefühlvoll verwoben, dass man den Roman nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein tolles Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Imke Volkmann

    Imke Volkmann

    OSIANDER Pfaffenhofen

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Wind kennt meinen Namen

    Kinder die vor Gewalt und Tod flüchten - nach wie vor leider immer noch ein aktuelles Thema. Isabel Allende beschreibt in ihrem neuen Roman, die Lebenswege des jüdischen Jungen Samuel, der 1938 in Wien vor den Nazis nach London fliehen muss und von Anita, die 2019 mit ihrer Mutter aus El Salvador in die USA flieht und an der Grenze von ihr getrennt wird. Geschickt verbindet die Autorin beide Geschichten und erzählt feinfühlig und authentisch, wie Kinder trotz aller unvorstellbarer Grausamkeiten und Verluste, sich in Träume flüchten und nie die Hoffnung aufgeben. Sehr emotional und aktuell!
  • Zum Bewerterprofil von Nathalie Schwind

    Nathalie Schwind

    OSIANDER Donaueschingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine traurige Geschichte über...

    Eine traurige Geschichte über Flucht und was die Menschen im Leben antreibt. Eine jüdische Familiengeschichte die sich mit einer Flüchlingsgeschichte einer jungen Mutter aus El Salvador in die USA vermischt. Leider haben wir aus der Vergangenheit nichts gelernt! Sehr ergreifend!

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