Das TikTok-Phänomen. Sie werden über dieses Buch sprechen wollen: "Ein wenig Leben" ist ein unvergleichlich mutiger Roman über Freundschaft als wahre Liebe."Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Juliane
aus Potsdam
5/5
14.07.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein unglaubliches Buch!
Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch kaufen soll und es schon so oft in der Hand gehabt und dann vor ein paar Wochen doch endlich mitgenommen - und ich habe es kein bisschen bereut. Es ist wahnsinnig gut geschrieben, man fühlt in jeder Situation mit Jude mit und hofft so sehr auf ein glückliches Ende für ihn. An einigen Stelle braucht man starke Nerven, ich musste wirklich tief durchatmen und es teilweise auch kurz zur Seite legen und sacken lassen. Trotzdem hab ich es sehr geliebt und würde es immer und immer wieder weiterempfehlen. Den Hype ist es also absolut wert! (PS: habe es im Sommer gelesen, vielleicht hilfreich für den ein oder anderen um nicht in der teilweise bedrückenden Stimmung unterzugehen.)
Bewertung
5/5
28.06.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
ein Meisterwerk!
ein absolutes Meisterwerk! sowohl inhaltlich als auch sprachlich übertrifft dieser Roman all meine bisher gelesenen Bücher. Die Freundschaft der Protagonisten ist so beeindruckend, dass man sich wünscht, ein Teil von ihnen zu sein. Die Geschichte von Jude ist so traurig, dass man ihn stundenlang umarmen und „ich bin für dich da, du bist nicht allein“ schreien möchte. Die Autorin schafft es, dass enorm starke Gefühle für eine fiktive Person entstehen, die man lange nicht mehr vergessen wird.
Bewertung
5/5
17.06.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kaufempfehlung
Mein absolutes Lieblingsbuch - ein literarisches Meisterwerk. Dabei muss ich sagen, dass sowohl der Inhalt, als auch der Schreibstil nicht einfach ist. Dennoch ist es eine emotional tiefgreifende Geschichte, die ihre knappen 900 Seiten benötigt! Eine lebenslange Freundschaft & damit verbundene Geschichte lässt sich schließlich nicht auf ein paar wenige 100 Seiten beschränken. Wer sich psychisch instabil fühlt, sollte das Buch jedoch eher meiden.
Bewertung
5/5
01.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Überragend
Tragisch, außergewöhnlich, mitreißend.
Die tragische Geschichte um Judes Leben hat mich zu tiefst berührt, ich denken noch sehr oft an ihn zurück. Das Buch ist sicher nicht für jeden geeignet und kann durchaus triggern. Für mich ist es eine absolute Meisterleistung. Ich kann nicht in Worte fassen wie sehr „ein wenig Leben“ mich als Leser verändert hat.
Klares must read.
Literatursprechstunde
aus Göttingen
5/5
28.04.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nichts für schwache Nerven, dafür aber sehr besonders für jeden, der ein guter Freund*in sein will
Es ist ein außergewöhnliches Buch, dass sich in einem gewöhnlich Anmutenden, versteckt. Es heißt zwar „Ein wenig Leben“ bzw. „A Little Life“, ist aber dennoch mit fast 1000 Seiten doch alles andere als „Little“.
Geschrieben hat es eine Frau und doch gehts vor allem Dingen um Männer, um eine Männerfreundschaft, die sich dann in Homosexualität in bestimmten Teilen des Buches zumindest, wandelt.
Das Buch wirkt erstmal, als sei es ein psychologischer Bildungsroman, stellt sich dann aber doch raus als ein melodramatisch postmodernes Märchen.
Es ist ein unglaublicher Hit gewesen in England und den USA und auch der deutsche Verlag Hanser Berlin hat einiges dafür getan, um aus diesem Buch auch hierzulande einen Erfolg zu machen.
Es geht um die Geschichte einer Freundschaft zwischen vier Männern, die wir treffen, als gerade ihre Erwachsenenleben beginnen. Wobei man dazusagen muss, nicht alle diese Leben beginnen gleich. Wir treffen auf den Hauptcharakter des Buches, Jude, dessen Leben im Grunde schon abgeschlossen ist, als er erwachsen wird. Wie sich im Verlauf des Romans rausstellen wird, ist er als Kind, als Heranwachsender (er wächst als Waise auf) brutal misshandelt worden und hat unter der Misshandlung sein Leben lang zu leiden. Und das Besondere und Spannende und ich glaube wirklich Neue an diesem Roman, ist, dass er im Grunde keine Erlösung findet.
Der Inhalt allein reicht nicht aus, um die Besonderheit des Buches zu verstehen, sondern eigentlich macht Yanagihara hier sehr viel aus diesen fast 1000 Seiten, weitaus mehr als es ein psychologischer Realismus könnte. Sie versucht wirklich eine ganz eigene Erzähltechnik hier aufzufahren, die in Zügen etwas gefühlsbombastisches hat, in Zügen etwas märchenhaftes, auf jeden Fall etwas formal sehr ungewöhnliches.
Wir müssen bei diesem Buch über Wucht als ästhetische Kategorie reden. Das Interessanteste Phänomen an diesem Buch ist, dass wenn man es gelesen hat und zwar unabhängig von der Frage, ob man es für literarisch völlig gelungen hält, oder für in Teilen problematisch, man hat danach ein enormes Mitteilungsbedürfnis.
Und zwar nicht so sehr über das Buch, sondern über die Themen, die in diesem Buch verhandelt werden. Und da geht es vor allem um die Frage von Verbindlichkeit und Freundschaft und wie man sein Leben einrichtet.
Und ich dachte, wenn ich es lese, ständig nur an meinen Freundeskreis und dachte, ich muss mit ihnen reden. Ob wir möglicherweise zu wenig für unsere Freundschaft tun, ob wir unser Leben nicht anders gestalten müssen. Und das einzige sinnstiftende in dieser Welt ist, dass man lange Freundschaften hat, wo man für den anderen vollkommen da ist - vielleicht habe ich bisher zu wenig für Freundschaften gemacht?
Und das ist glaube ich der Reiz dieses Buches, dass es zum Anwendungsfall des eigenen Lebens wird.
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5/5
27.03.2025
eBook (ePUB)
Ein wenig Leben
„Ein wenig Leben“ hat mich tief getroffen. Die Geschichte von den Charaktern ist emotional brutal, aber auch wunderschön. Hanya Yanagihara schreibt so intensiv, dass man das Leid und die Liebe fast körperlich spürt. Es war eine der schwersten, aber auch bewegendsten Lektüren, die ich je gelesen habe – ein Buch, das bleibt.
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5/5
23.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich bekam Gänsehaut angesichts...
Ich bekam Gänsehaut angesichts der Freuden und Sorgen der einzelnen Charaktere.
Es hinterließ in mir das Gefühl ein wenig älter und gequälter zu sein.
Gleichzeitig im Frieden mit der zutiefst komplizierten Natur der Menschheit.
Ein sehr bewegendes und emotionalisierendes Buch.
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5/5
05.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein unvergessliches Buch
„Ein wenig Leben“ ist eine außergewöhnliche Freundschaftsgeschichte, in deren Zentrum Jude St. Francis steht, der als Kind Unfassbares erlebt hat. Erzählt wird von grenzenloser Liebe und zugleich von allen nur denkbaren Gesichtern der Grausamkeit. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und habe doch immer wieder Pausen gebraucht, um das Gelesene zu verdauen.
Dies ist eines der wenigen Bücher, die man einmal liest und nie mehr vergisst, so sehr geht es unter die Haut.
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3/5
02.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein wenig Leben
Ein wirklich schön geschriebenes Buch, mit einer Geschichte, die einen nicht mehr loslässt und unter die Haut geht. Sie lässt jegliche Emotionen hervorscheinen, von Wut über Trauer bis hin zur Verzweiflung.
Als Leser*in schlüpfen wir in die Rolle von Jude, ein Waisenkind, der eine sehr schlimme Kindheit hatte und dies nie verarbeitet hat. Dies wird deutlich und graphisch dargestellt und daher empfehle ich das Buch nur dann zu lesen, wenn man sich psychisch wohl fühlt. Trotz dieser Warnung ist “Ein wenig Leben” ein großartiges Buch.
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