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Windstärke 17 »Mit ›Windstärke 17‹ zielt Caroline Wahl lässig ins Herz.« MARIE SCHMIDT, SZ — Der Roman nach ›22 Bahnen‹ | Nominiert für das Lieblingsbuch der Unabhängigen 2024 (Shortlist)

424

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

191

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Small Town + weitere

Erscheinungsdatum

30.04.2025

Abbildungen

Mit Hochprägung und bedruckten Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/12,5/2,2 cm

Gewicht

255 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0522-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

191

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Small Town
  • Found Family
  • Grumpy X Sunshine

Erscheinungsdatum

30.04.2025

Abbildungen

Mit Hochprägung und bedruckten Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/12,5/2,2 cm

Gewicht

255 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0522-9

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • WortGewand

    aus Krefeld

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Was, wenn Weglaufen nicht Flucht bedeutet, sondern der erste Schritt zurück ins eigene Leben ist?

    „Windstärke 17“ von Caroline Wahl lag (wie schon „22 Bahnen“) über ein Jahr ungelesen in meinem Bücherregal. Und dann kam dieser eine Griff. Nachdem mich „22 Bahnen“ so begeistert hatte, musste ich nicht lange überlegen: Noch am selben Tag begann ich mit „Windstärke 17“. Und wieder hatte Caroline Wahl mich sehr schnell in ihrer Geschichte. Diesmal steht Ida im Mittelpunkt (Tildas jüngere Schwester), die wir aus „22 Bahnen“ bereits kennen. Nun bekommt sie ihre eigene Stimme. Ida verliert nach dem Tod ihrer Mutter den Boden unter den Füßen. Sie fährt los, eigentlich mit dem Ziel Hamburg. Doch sie fährt an Hamburg vorbei und landet schließlich auf Rügen. Und vielleicht ist genau dieses „Danebenfahren“ der Beginn von etwas Neuem. Ida flieht und findet dabei Menschen, die sie nicht reparieren wollen. Knut und Marianne geben ihr Raum, Wärme und Zeit. Sie erwarten nicht, dass Ida funktioniert. Sie hören zu. Sie lassen sie sein. Und sie schaffen einen Ort, an dem sie langsam wieder atmen kann. Später begegnet Ida Leif - einem Menschen, der selbst seine Wunden trägt. Was mich an diesem Buch besonders berührt hat, ist genau diese Frage: Was brauchen Menschen eigentlich, wenn ihr bisheriges Leben aus den Fugen geraten ist? Aufgrund der Positiven Psychologie habe ich beim Lesen immer wieder auf Themen wie Resilienz, Selbstwirksamkeit, Bindung, Zugehörigkeit und die Kraft unterstützender Beziehungen geschaut. Und ich habe mich gefragt: Was macht Menschen widerstandsfähig? Ist es die eigene Stärke oder sind es manchmal vor allem die Menschen, die uns auffangen? Was geschieht, wenn wir aufhören, von Menschen zu erwarten, dass sie „funktionieren“, und ihnen stattdessen Zeit, Raum und echte Zuwendung geben? Vielleicht ist Unterstützung manchmal gar nicht die große Lösung. Vielleicht ist es ein gemeinsames Frühstück. Ein Spaziergang. Ein Kartenspiel. Ein Gespräch. Oder einfach ein Mensch, der bleibt. Für mich führt „Windstärke 17“ damit auch direkt zu einem Gedanken, der mich begleitet: mut-willig zu sein. Mut-willig bedeutet für mich nicht, immer stark zu sein. Es kann bedeuten, sich einzugestehen, dass etwas nicht mehr funktioniert. Einen Schritt zurückzugehen. Hilfe anzunehmen. Die Perspektive zu wechseln. Oder einen Weg einzuschlagen, den andere vielleicht nicht verstehen. Und gerade mit Blick auf unsere aktuelle Zeit beschäftigt mich das sehr. Wir erleben gesellschaftliche Spaltungen, Unsicherheit und große Herausforderungen. Wir begegnen Menschen, die wütend sind, sich zurückziehen oder Entscheidungen treffen, die wir nicht nachvollziehen können. Vielleicht brauchen wir gerade jetzt mehr Perspektivwechsel und weniger vorschnelle Urteile. „Windstärke 17“ ist für mich deshalb weit mehr als eine Fortsetzung von „22 Bahnen“. Es ist ein Buch über Trauer, Schuld, Wut, Zugehörigkeit und Neuanfang. Über die Tatsache, dass Heilung nicht linear verläuft. Und darüber, dass nach einer Flaute durchaus wieder Sturm kommen kann und es trotzdem leichter werden darf. Sie erzählt all das klar, direkt und mit einer erstaunlichen Leichtigkeit. Schwere Themen bleiben schwer, aber es gibt Humor, Wärme und diese kleinen Momente, die das Leben wieder lebenswert machen. Und vielleicht liegt genau darin die Sogwirkung dieses Buches: Nach „22 Bahnen“ wollte ich Ida noch einmal anders kennenlernen. Ich wollte verstehen, was in ihr steckt. Hinter der Wut, hinter der Härte, hinter dem Verhalten, das manchmal schwer auszuhalten ist. Und am Ende bleibt bei mir eine Frage zurück: Was würde sich verändern, wenn wir bei einem Menschen nicht zuerst fragen würden: „Was stimmt mit dir nicht?“, sondern: „Was ist dir passiert und was brauchst du gerade?“ Dieses Buch bietet viel Inhalt für Diskussionen und zum Nachdenken.

  • Renate Vorwerk

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    20.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Weg eines jungen Mädchens aus einem tiefen Trauma heraus

    Dieses Buch knüpft an das vorige Buch „17 Bahnen“ an, ist aber auch ohne dessen Kenntnis gut lesbar. Das erste Buch handelte von Tilda, die trotz vieler Stolpersteine ihren Weg findet. Mit ihrem ganz eigenen Stil schildert Caroline Wahl die Entwicklung der kleinen Schwester Ida, die mit mehreren Verlusten fertig werden muss. Sie ist ähnlich stachelig wie Tilda und macht damit sich und anderen das Leben schwer. Wie sie sich langsam von ihren Traumata löst, das beschreibt Caroline Wahl spannend und eindrucksvoll

  • Bewertung

    5/5

    11.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hat mich gepackt

    Mein erstes Buch von Caroline Wahl und ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen gestartet. „Windstärke 17“ wurde ja viel gelobt, und ich war gespannt, ob es mich genauso erreichen würde. Was soll ich sagen: Die Erwartungen wurden größtenteils erfüllt. Die Geschichte um Ida hat mich schnell gepackt, vor allem wegen der intensiven, oft rohen Gefühlswelt. Ihre Trauer, Wut und Orientierungslosigkeit wirken sehr echt, manchmal fast unangenehm nah, aber genau das macht den Reiz aus. Besonders gefallen hat mir die ruhige Atmosphäre auf Rügen. Dieses Entschleunigte, fast Unaufgeregte bildet einen starken Kontrast zu Idas innerem Chaos. Die Begegnungen mit den Menschen dort, vor allem mit Knut, Marianne und Leif, geben der Geschichte Wärme, ohne dabei ins Kitschige abzurutschen. Allerdings muss ich auch sagen: An ein paar Stellen hätte ich mir etwas mehr Dynamik gewünscht. Die Handlung bleibt oft sehr leise und zurückhaltend, was zwar zum Stil passt, aber nicht immer meine Erwartungen an Spannung erfüllt hat.Trotzdem bleibt am Ende ein sehr intensives, gefühlvolles Buch, das nachwirkt und mich definitiv neugierig auf weitere Werke der Autorin gemacht hat.

  • Suska

    5/5

    28.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Was kommt nach Sturm

    Nach "22 Bahnen" konzentriert sich der Nachfolger "Windstärke 17" auf Ida, die kleine Schwester von Tilda. Ida ist mittlerweile erwachsen. Nach dem Tod ihrer Mutter hält sie es nicht mehr in der Wohnung in dem hässlichen Haus aus und verschwindet mit nichts als einem alten Koffer ihrer Mutter. Tilda hat ihr ein Zugticket nach Hamburg geschickt, doch sie entscheidet sich weiter zu fahren und landet schließlich auf Rügen. Hier trifft sie auf Knut und Marianne, die sie bei sich zu Hause aufnehmen. Und Leif, auch wenn der das letzte ist, was sie gerade braucht. Ida richtet sich auf Rügen ein, vielleicht kann sie hier ein neues Zuhause finden. Bis ihre Welt wieder zerbricht. Eine sehr emotionale Geschichte über Trauer, Wut und Schuld. Ida hat ein sehr großes, emotionales Päckchen zu tragen und viel erlebt, seit Tilda sie mit ihrer Mutter allein gelassen hat. Sie handelt oft irrational, wider besseren Wissens und geleitet von ihren Gefühlen.  Windstärke 17 hat mich nicht ganz so mitgenommen wie 22 Bahnen. Trotzdem ist es eine sehr gelungene Fortsetzung. Der besondere Schreibstil, der mir schon im ersten Teil so gefallen hat, findet auch hier Anwendung.

  • Bewertung

    5/5

    12.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiges Buch

    Eine bewegende Geschichte, die zugleich packend geschrieben ist. Das Buch kann auch gut für sich stehen, auch wenn man 22 Bahnen noch nicht gelesen hat. Es ist absolut empfehlenswert!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (424)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anne Madeleine Meyer

    Anne Madeleine Meyer

    OSIANDER Neustadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend schön und wild schleudernd - genauso wie das Meer

    Nachdem mich schon der erste Teil begeistert hatte, musste ich beim zweiten einfach weiterlesen – und wurde kein bisschen enttäuscht. Windstärke 17 habe ich in einem Zug verschlungen, weglegen kam gar nicht in Frage. Die pure Ostsee-Romantik gibt ein besonderes Stimmungsbild von sowohl sonniger Romantik als auch stürmischer Verzweiflung. Im Einklang mit dem ersten Teil ist Caroline Wahl auch hier wieder eine fantastische Antithese gelungen. Und genau dazwischen: Ida, inzwischen erwachsen und am emotionalen Tiefpunkt angelangt, deren Weg man mit viel Herz und Mitgefühl verfolgt. Ein stimmiger, berührender Roman, der nach Salzluft und Neuanfang schmeckt.
  • Zum Bewerterprofil von Daniel Fonte

    Daniel Fonte

    OSIANDER Memmingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig! Caroline Wahl etabliert...

    Großartig! Caroline Wahl etabliert sich mit ihrem 2. Roman als wichtige Stimme der deutschen Gegenwartsliteratur. Ein intensives und wütendes Buch, dass aber immer wieder mit witziger Direktheit punktet. Nicht verpassen.
  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührt noch mehr als "22 Bahnen"

    Nach einem traumatischen Erlebnis mit ihrer Mutter soll Ida eigentlich zu ihrer Schwester nach Hamburg fahren, doch sie nimmt den Zug, der am weitesten weg fährt, und landet auf Rügen. Hier hilft sie zunächst in der "Robbe" aus und vermeidet jeglichen Kontakt zu ihrer Schwester. Sie kommt bei einem älteren Ehepaar unter und schwimmt morgens gerne im Meer ganz weit raus. Nur durch das ältere Ehepaar und ihre Bekanntschaft zu Leif, der selber sein Päckchen zu tragen hat, gewinnt Ida neuen Mut, bis sie wieder vor neuen Herausforderungen steht... Eine sehr gelungene Fortsetzung zu "22 Bahnen", die noch tiefer geht und noch mehr berührt. Man kann "Windstärke 12" auch unabhängig von "22 Bahnen" lesen, da aber beide Bücher sehr lesenswert sind, empfiehlt es sich mit "22 Bahnen" zu beginnen.
  • Zum Bewerterprofil von Bärbel Isermeyer

    Bärbel Isermeyer

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die heilende Wirkung von Verständnis und Meer

    Wie geht man als junge Frau mit dem Tod der Mutter um? Ida fühlt sich schuldig, weil sie ihre alkoholabhängige Mutter alleine gelassen hat, um mit ihrer besten Freundin auf eine Reise zu gehen. Immer wieder quält sie sich nun mit "Was wäre, wenn ...". Letztendlich erträgt sie es nicht mehr alleine in der Wohnung zu sein und flieht - egal wohin und landet durch Zufall bei einen Ehepaar auf Rügen. Dort lernt sie Vertrauen, Verständnis und Unterstützung kennen. "Windstärke 17" ist ein ruhiger und emotionaler Roman, der von der Entwicklung von Ida lebt und Hoffnung verbreitet. Er lässt sich auch unabhängig vom ersten Band "22 Bahnen" lesen, weil immer wieder Rückblicke auf die Zeit davor eingebaut werden.
  • Zum Bewerterprofil von Alex Sättele

    Alex Sättele

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie trauert man um eine Person, mit der man ein komplizeirtes Verhältnis hatte?

    Teil 2 hat alle positiven Aspekte von Teil 1 und mehr: Große Emotionen verpackt in wunderbare Prosa. Der 2. Teil folgt der künstlerisch talentierten kleinen Schwester Ida direkt nach dem Tod der alkoholkranken Mutter. Auf der Flucht vor der Trauer und sich selbst trifft Ida auf Sylt Menschen, die ihr selbst ohne es zu wissen in ihrer metaphorischen Seenot mitten im Orkan Trost spenden, bis Idas Welt erneut aus den Angeln gehoben wird. Während ich in Teil 1 fand, dass die beiden Töchter einer alkoholkranken Mutter erstaunlich Trauma-frei durch die Welt gehen, schlägt dieses Trauma nun mit Orkanstärke zu(rück).

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