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Das Narrenschiff Roman | Eine epische Erzählung der DDR und ihrer Bürgerinnen und Bürger – von der Staatsgründung bis zum Mauerfall

7

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

750

Maße (L/B/H)

13,3/20,9/4,7 cm

Gewicht

764 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43226-6

Beschreibung

Rezension

»Der Schriftsteller und Zeitzeuge Christoph Hein verbrachte einen Grossteil seines Lebens in der DDR und zieht nun eine bittere, aufrichtige Bilanz.« ("NZZ am Sonntag")
»Eine historische Nachhilfestunde gewiss, aber in den Händen eines gewieften Erzählers auch ein literarisches Vergnügen.« ("Der Tagesspiegel")
»Christoph Hein hat einen starken Roman über das Leben der Angepassten und der Funktionäre in der DDR geschrieben.« ("DIE ZEIT")
»... der Autor [vermittelt] so viele historische Details ..., dass von ferne das Nachschlagewerk ›SBZ von A-Z‹ winkt ... Alle diese Informationen machen neben den feingesponnenen Dialogen die Fülle dieses außergewöhnlichen Logbuches aus. Auch dadurch, dass Zahlen und Daten im Text ausgeschrieben sind, bleibt die mitreißende Zeit-Prosa immer im Fluss.« ("Der Tagesspiegel")
»[Eine] spannend gefügte Galerie aus Schicksalen und Konflikten. ... Hein umkreist die Kräfteverhältnisse [in der DDR] sorgsam, umsichtig kühl, mit intelligenter Vorsicht und Besonnenheit. « ("neues deutschland")
»[Es] gelingt Hein, die eigentliche Absurdität des Systems zu verdeutlichen. ... Inhaltlich dicht ist dieser Roman, angefüllt mit unzähligen historischen Details.« ("WELT AM SONNTAG")
»Wer verstehen will, warum auch die Gutwilligen, auch die Funktionsträger scheiterten, die Deutsche Demokratische Republik zu einem Land zu machen, in dem man sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten entfalten kann, das wirtschaftlich erfolgreich ist und in der Weltgemeinschaft seinen Platz hat, der kann jetzt diesen bestechenden Roman lesen.« ("Berliner Zeitung")
»Der große ostdeutsche Erzähler hat einen Gesellschaftsroman über das Land geschrieben, in dem er selbst nur geduldet wurde: die DDR.« ("DER SPIEGEL")
» Das Narrenschiff [ist Heins] ›opus magnum‹: Eine beeindruckende Chronik von 40 Jahren DDR-Geschichte ...« ("Rheinische Post")
»... sehr liebevoll und detailliert erzählt ... « ("Bergedorfer Zeitung")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

750

Maße (L/B/H)

13,3/20,9/4,7 cm

Gewicht

764 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43226-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Zwischen Idealen und Irrwegen – eine Reise durch die DDR auf hoher See

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 11.08.2025

Bewertungsnummer: 2564737

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon nach den ersten Seiten von Das Narrenschiff hatte ich das Gefühl, mitten auf hoher See zu treiben – und zwar nicht auf einer Luxusjacht, sondern auf einem ziemlich schaukeligen Kahn voller Charaktere, die allesamt ihre ganz eigenen Macken und Geheimnisse mitbringen. Christoph Hein versteht es meisterhaft, Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man meint, sie würden gleich im Wohnzimmer Platz nehmen und von ihren Irrwegen im realsozialistischen Alltag berichten. Mal bissig, mal melancholisch, mal so schräg, dass man grinsen muss – und doch steckt hinter allem eine ernste, tiefgründige Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR. Die Mischung aus überzeugten Idealisten, ehemaligen Nazis, stillen Mitläufern und gescheiten Querköpfen ist wie eine Crew, die keiner freiwillig zusammengestellt hätte, die aber trotzdem in einem Boot sitzt. Dabei treibt dieses Boot nicht etwa gemächlich vor sich hin, sondern steuert zielstrebig auf Klippen zu – und man weiß genau, dass der Crash kommen wird. Hein schafft es, diese unausweichliche Tragik mit einer gewissen Leichtigkeit zu erzählen, ohne ins Lächerliche abzurutschen. Was mich besonders gepackt hat, ist die Art, wie große historische Entwicklungen hier nicht aus der Sicht der Geschichtsbücher, sondern aus den Augen ganz normaler Menschen erzählt werden. Da sind Schuhverkäufer, Hausmeister oder ein Stasi-Mann, die alle versuchen, irgendwie auf Kurs zu bleiben, während der Sturm tobt. Jede Figur bringt ihre eigene Wahrheit mit, und zusammen ergeben sie ein Panorama, das gleichermaßen komisch wie bitter ist. Stilistisch ist das Ganze wie eine gelungene Mischung aus Theaterstück, Geschichtsunterricht und Kneipengespräch – man weiß nie genau, ob man gerade lachen oder den Kopf schütteln soll. Am Ende bleibt ein scharf gezeichnetes Bild einer Gesellschaft, die an ihren eigenen Idealen scheitert und deren Mitglieder trotzdem weitermachen, als wäre alles nur ein kleiner Ausrutscher.

Zwischen Idealen und Irrwegen – eine Reise durch die DDR auf hoher See

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 11.08.2025
Bewertungsnummer: 2564737
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon nach den ersten Seiten von Das Narrenschiff hatte ich das Gefühl, mitten auf hoher See zu treiben – und zwar nicht auf einer Luxusjacht, sondern auf einem ziemlich schaukeligen Kahn voller Charaktere, die allesamt ihre ganz eigenen Macken und Geheimnisse mitbringen. Christoph Hein versteht es meisterhaft, Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man meint, sie würden gleich im Wohnzimmer Platz nehmen und von ihren Irrwegen im realsozialistischen Alltag berichten. Mal bissig, mal melancholisch, mal so schräg, dass man grinsen muss – und doch steckt hinter allem eine ernste, tiefgründige Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR. Die Mischung aus überzeugten Idealisten, ehemaligen Nazis, stillen Mitläufern und gescheiten Querköpfen ist wie eine Crew, die keiner freiwillig zusammengestellt hätte, die aber trotzdem in einem Boot sitzt. Dabei treibt dieses Boot nicht etwa gemächlich vor sich hin, sondern steuert zielstrebig auf Klippen zu – und man weiß genau, dass der Crash kommen wird. Hein schafft es, diese unausweichliche Tragik mit einer gewissen Leichtigkeit zu erzählen, ohne ins Lächerliche abzurutschen. Was mich besonders gepackt hat, ist die Art, wie große historische Entwicklungen hier nicht aus der Sicht der Geschichtsbücher, sondern aus den Augen ganz normaler Menschen erzählt werden. Da sind Schuhverkäufer, Hausmeister oder ein Stasi-Mann, die alle versuchen, irgendwie auf Kurs zu bleiben, während der Sturm tobt. Jede Figur bringt ihre eigene Wahrheit mit, und zusammen ergeben sie ein Panorama, das gleichermaßen komisch wie bitter ist. Stilistisch ist das Ganze wie eine gelungene Mischung aus Theaterstück, Geschichtsunterricht und Kneipengespräch – man weiß nie genau, ob man gerade lachen oder den Kopf schütteln soll. Am Ende bleibt ein scharf gezeichnetes Bild einer Gesellschaft, die an ihren eigenen Idealen scheitert und deren Mitglieder trotzdem weitermachen, als wäre alles nur ein kleiner Ausrutscher.

Ein Meisterwerk

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 09.05.2025

Bewertungsnummer: 2486790

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christoph Hein versteht es meisterlich, die untergegangene DDR in den verschiedensten Facetten aus der Sicht von typischen Protagonisten zu beschreiben. Dieser Roman verweigert sich einer vereinfachten Schwarz-Weiss-Darstellung, sondern zeigt in der ganzen Komplexität des ersten deutschen sozialistischen Staates die Hoffnungen auf einen Neubeginn und zugleich die Tragik des Scheiterns auf. Für Interessierte dieser Epoche ein absolutes Muss, das ein gutes Geschichtsbuch auf unterhaltsame Weise ersetzen kann.

Ein Meisterwerk

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 09.05.2025
Bewertungsnummer: 2486790
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christoph Hein versteht es meisterlich, die untergegangene DDR in den verschiedensten Facetten aus der Sicht von typischen Protagonisten zu beschreiben. Dieser Roman verweigert sich einer vereinfachten Schwarz-Weiss-Darstellung, sondern zeigt in der ganzen Komplexität des ersten deutschen sozialistischen Staates die Hoffnungen auf einen Neubeginn und zugleich die Tragik des Scheiterns auf. Für Interessierte dieser Epoche ein absolutes Muss, das ein gutes Geschichtsbuch auf unterhaltsame Weise ersetzen kann.

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Das Narrenschiff

von Christoph Hein

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Adrian Ruf

OSIANDER Schwenningen

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5/5

Zwischen Anpassung, Zweifel und Widerstand

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Land im Umbruch, ein Staat voller Widersprüche – und Menschen, die versuchen, inmitten all dessen ihren Weg zu finden: Das Narrenschiff entfaltet sich als weit gespannter Gesellschaftsroman, der die Geschichte der DDR aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Über drei Generationen hinweg erzählt Christoph Hein von Menschen, die die Entstehung, den Alltag und schließlich den Untergang dieses politischen Experiments miterleben – oder mittragen. Hein erzählt diese Geschichte mosaikartig: Unterschiedliche Figuren und Episoden fügen sich Stück für Stück zu einem größeren Ganzen zusammen. Dabei stehen nicht die großen historischen Ereignisse im Vordergrund, sondern das Alltagsleben – leise Zweifel, unbequeme Wahrheiten, stille Anpassung. Gerade die Vielstimmigkeit und die ruhige, unaufgeregte Erzählweise machen den besonderen Reiz dieses Romans aus. Ein besonders prägnantes Beispiel für die ideologische Enge des Systems liefert die Figur Emser, wenn er erklärt: „Man darf sich irren, aber nie gegen die Partei. Und wenn die Partei sich irrt, machst du einen Fehler, wenn du diesen Irrtum nicht teilst. Man darf nie gegen die Partei recht haben, denn sie allein hat immer recht.“ In diesem einen Satz verdichtet sich die ganze Absurdität und autoritäre Logik, die das Denken und Handeln vieler Figuren bestimmt. Ich hatte große Freude daran, dieses vielschichtige Werk zu lesen. Trotz meines breiten Fundus an DDR-Literatur konnte Das Narrenschiff mir neue Blickwinkel eröffnen.
  • Adrian Ruf
  • Buchhändler/-in

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Zwischen Anpassung, Zweifel und Widerstand

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Land im Umbruch, ein Staat voller Widersprüche – und Menschen, die versuchen, inmitten all dessen ihren Weg zu finden: Das Narrenschiff entfaltet sich als weit gespannter Gesellschaftsroman, der die Geschichte der DDR aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Über drei Generationen hinweg erzählt Christoph Hein von Menschen, die die Entstehung, den Alltag und schließlich den Untergang dieses politischen Experiments miterleben – oder mittragen. Hein erzählt diese Geschichte mosaikartig: Unterschiedliche Figuren und Episoden fügen sich Stück für Stück zu einem größeren Ganzen zusammen. Dabei stehen nicht die großen historischen Ereignisse im Vordergrund, sondern das Alltagsleben – leise Zweifel, unbequeme Wahrheiten, stille Anpassung. Gerade die Vielstimmigkeit und die ruhige, unaufgeregte Erzählweise machen den besonderen Reiz dieses Romans aus. Ein besonders prägnantes Beispiel für die ideologische Enge des Systems liefert die Figur Emser, wenn er erklärt: „Man darf sich irren, aber nie gegen die Partei. Und wenn die Partei sich irrt, machst du einen Fehler, wenn du diesen Irrtum nicht teilst. Man darf nie gegen die Partei recht haben, denn sie allein hat immer recht.“ In diesem einen Satz verdichtet sich die ganze Absurdität und autoritäre Logik, die das Denken und Handeln vieler Figuren bestimmt. Ich hatte große Freude daran, dieses vielschichtige Werk zu lesen. Trotz meines breiten Fundus an DDR-Literatur konnte Das Narrenschiff mir neue Blickwinkel eröffnen.

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Susanne Markscheffel

OSIANDER Aalen

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5/5

Packender Gesellschaftsroman über die Zeit vor der DDR bis zu ihrem Ende lebendig erzählt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich von der ersten Seite an so fasziniert hat, dass ich es am liebsten sofort bis zum Ende durchgelesen hätte, was leider bei dem Umfang von 750 Seiten selbst im Urlaub nicht möglich war. Es ist eine Mischung zwischen historischem Roman und dem Porträt unserer Gesellschaft. Christoph Hein, bekannt als "der Chronist der DDR" hat ein wahres Meisterwerk geschaffen. Es geht um die Zeit zwischen 1945 und 1990, der Zeit kurz vor dem Ende des zweiten Weltkrieges bis kurz nach dem Fall der Mauer. Menschen, die diese Zeit erlebt haben, die Zeit vor der Teilung Deutschlands, das Leben in der DDR, die politischen Entwicklungen, all das erzählt er lebendig und facettenreich, wirklich genial. Seine Sprache ist flüssig, schnörkellos und einfach angenehm zu lesen. Sie werden beim Lesen schnell spüren, wie Sie einfach abtauchen in eine ganz andere Welt und eine andere Zeit und dabei neue Menschen kennen und lieben lernen. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen dieses einzigartigen Buches.
  • Susanne Markscheffel
  • Buchhändler/-in

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Packender Gesellschaftsroman über die Zeit vor der DDR bis zu ihrem Ende lebendig erzählt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich von der ersten Seite an so fasziniert hat, dass ich es am liebsten sofort bis zum Ende durchgelesen hätte, was leider bei dem Umfang von 750 Seiten selbst im Urlaub nicht möglich war. Es ist eine Mischung zwischen historischem Roman und dem Porträt unserer Gesellschaft. Christoph Hein, bekannt als "der Chronist der DDR" hat ein wahres Meisterwerk geschaffen. Es geht um die Zeit zwischen 1945 und 1990, der Zeit kurz vor dem Ende des zweiten Weltkrieges bis kurz nach dem Fall der Mauer. Menschen, die diese Zeit erlebt haben, die Zeit vor der Teilung Deutschlands, das Leben in der DDR, die politischen Entwicklungen, all das erzählt er lebendig und facettenreich, wirklich genial. Seine Sprache ist flüssig, schnörkellos und einfach angenehm zu lesen. Sie werden beim Lesen schnell spüren, wie Sie einfach abtauchen in eine ganz andere Welt und eine andere Zeit und dabei neue Menschen kennen und lieben lernen. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen dieses einzigartigen Buches.

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