Produktbild: The Glass Girl

The Glass Girl TikTok made me buy it! Der neue bewegende Roman von der "Girl in Pieces"-Autorin

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Sick-Lit + weitere

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Verkaufsrang

17968

Erscheinungsdatum

26.02.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

6047 KB

Übersetzt von

Barbara König

Sprache

Deutsch

EAN

9783733608996

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Book Tropes

  • Sick-Lit
  • Drunken Confession
  • Angst With A Happy Ending

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Verkaufsrang

17968

Erscheinungsdatum

26.02.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

6047 KB

Übersetzt von

Barbara König

Sprache

Deutsch

EAN

9783733608996

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  • M.F.

    5/5

    25.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Beklemmend und schonungslos

    Bella, 15 Jahre jung, leidet unter der Trennung ihrer Eltern und dem Tod der geliebten Grossmutter. Sie unternimmt alle Anstrengungen, um ihre Mutter zu entlasten, indem sie sich um ihre jüngere Schwester kümmert. Auch in der Schule übernimmt sie Aufgaben die in Gruppenarbeiten anfallen. Sie will es allen recht machen und möchte dabei im Hintergrund bleiben. Als ihre erste Liebe sie verlässt bricht ein grosser Teil ihrer Welt zusammen und sie versinkt noch mehr als bisher in dem Vergessen, das sie im Alkohol findet. Nicht nur abends, auch tagsüber wird der Drang nach dem nächsten Schluck immer grösser. Außer ihren Freundinnen, die selbst meist übermäßig viel trinken, bemerkt niemand, was in ihr vorgeht und was mit ihr los ist. Als die Situation eskaliert und Bella bewusstlos, schwer verletzt und von ihren Begleitern des Abends verlassen vor der Tür ihrer Mutter liegt veranlasst diese die Einweisung in eine Entzugsklink. Dort erfährt sie Unterstützung, aber auch Verrat durch Mitbetroffene. Auch nach der Entlassung wird sie mit der Sucht konfrontiert. Eine schonungslose Geschichte über das Leben eines Teenagers, dem die Unbeschwertheit fehlt, die normalerweise in diesen jungen Jahren vorherrschen sollte. Das Thema ist allgegenwärtig, gibt es doch Alkohol an jeder Ecke und in vielen Haushalten steht er neben Limo auf den Tischen. Ein sehr ergreifendes Buch, mit viel Empathie geschrieben und ohne Happy End von dem die meisten Süchtigen ein Leben lang weit entfernt sind. Dieses Werk eignet sich nicht für beiläufiges Lesen, sondern bietet wertvolle Impulse, die den Leser dazu anregen, viele alltägliche Aspekte zu reflektieren. Nicht nur für Jugendliche geeignet!

  • Aarany

    aus Berlin

    5/5

    26.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Kopf versus Herz Cover &…

    Kopf versus Herz Cover & Klappentext Das Cover ist einfach gehalten, aber genau deshalb sehr ausdrucksstark. Der Klappentext wiederum gibt exakt wieder, was den Leser erwartet. Da ich schon „You´d be Home Now“ der Autorin gelesen habe, konnte ich hier nicht widerstehen. Meinung Auch in dieser Geschichte wird ein ernstes Thema aufgegriffen, was keineswegs vernachlässigt werden darf. Die fünfzehnjährige Bella leidet unter der Scheidung ihrer Eltern. Als ihre geliebte Großmutter stirbt und ihr Freund mit ihr Schluss macht, wird der Druck zu groß. Der Druck, es allen recht zu machen. Ihrer kleinen Schwester, ihren Eltern, ihren Freunden. Nur der Alkohol verspricht eine Auszeit. Er stoppt die ewig kreisenden Gedanken in ihrem Kopf. Bis sich alles verselbstständigt. Bella verleiht dieser Story ihre Stimme. Da sie noch sehr jung ist, ist der Schreibstil auch eher locker und umgangssprachlich gehalten. Alles andere hätte ohnehin nicht gepasst. Ich konnte mich sofort in die Hauptprotagonistin hineinversetzen, obwohl ich weder in ihrem Alter bin noch unbedingt die Zielgruppe anspreche. Aber ich kann mich an meine eigene Jugend erinnern. Teenager zu sein, ist extrem aufwühlend und anstrengend. Man ist schon genug mit sich selbst beschäftigt. Wenn die äußeren Umstände noch kompliziert sind, gerät ein sensibler Charakter schnell vom rechten Weg ab. Bella möchte es allen recht machen, vergisst sich dabei aber völlig. Hier geht es auch nicht darum, jemandem die Schuld zuzuweisen. Dieses Buch zeigt auf, wie es laufen kann. Natürlich probiert man sich in dem Alter aus. Man schlägt über die Strenge. Das Suchtrisiko ist groß. Mich hat die Geschichte extrem bewegt. Ich habe mich in vielen Punkten in Bella wiedererkannt. Ihr Wunsch, die Gefühle abzustellen und einfach in Ruhe gelassen zu werden, wurde grandios vermittelt. Zu sagen, dass „The Glass Girl“ gut ist, trifft es nicht annähernd. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob die gängigen positiven Adjektive zutreffen, dafür ist das Thema zu ernst. Dementsprechend kann man nicht davon sprechen, dass diese Story schön oder toll ist. Sie ist mitreißend. Sie bringt einen zum Nachdenken. Sie vermittelt die Gefahr der Sucht. Sie beschönigt nichts. Bella ist sehr gelungen. Obwohl sie kein extrovertierter Charakter ist, ist sie sofort greifbar. Sie fühlt sich von ihren Eltern vernachlässigt, und als ihre Oma stirbt, der einzige Mensch, bei dem sie sie selbst sein konnte, bricht ihr letzter Halt weg. Und dann folgt eine Kettenreaktion. Unfähig, mit ihren Gefühlen umzugehen, verdrängt sie sie, mit allen Mitteln. Schnörkellos und geradeheraus wird der Leser mit dem Thema konfrontiert. Das macht das Buch so echt, so berührend, so intensiv, so authentisch, und vermittelt diesen berühmt-berüchtigten Nachhall. Fazit Ich will hier nichts beschönigen, die Geschichte ist harte Kost, aber man sollte sich damit auseinandersetzen, und zwar auf eine andere Art, als in den Nachrichten davon zu hören. Kathleen Glasgow rüttelt auf, und genau das ist manchmal notwendig. Sie hat eine unnachahmliche Art, sich in die Jugend hineinzuversetzen. Ich verneige mich vor ihrem Talent, den richtigen Ton zu treffen. Dabei schafft sie es meisterhaft, eine Balance zwischen Hoffnungslosigkeit und Hoffnung zu finden. Zwischen Schatten und Licht. Ich vergebe fünf von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung.

  • Aarany

    aus Berlin

    5/5

    26.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Kopf versus Herz

    Cover & Klappentext Das Cover ist einfach gehalten, aber genau deshalb sehr ausdrucksstark. Der Klappentext wiederum gibt exakt wieder, was den Leser erwartet. Da ich schon „You´d be Home Now“ der Autorin gelesen habe, konnte ich hier nicht widerstehen. Meinung Auch in dieser Geschichte wird ein ernstes Thema aufgegriffen, was keineswegs vernachlässigt werden darf. Die fünfzehnjährige Bella leidet unter der Scheidung ihrer Eltern. Als ihre geliebte Großmutter stirbt und ihr Freund mit ihr Schluss macht, wird der Druck zu groß. Der Druck, es allen recht zu machen. Ihrer kleinen Schwester, ihren Eltern, ihren Freunden. Nur der Alkohol verspricht eine Auszeit. Er stoppt die ewig kreisenden Gedanken in ihrem Kopf. Bis sich alles verselbstständigt. Bella verleiht dieser Story ihre Stimme. Da sie noch sehr jung ist, ist der Schreibstil auch eher locker und umgangssprachlich gehalten. Alles andere hätte ohnehin nicht gepasst. Ich konnte mich sofort in die Hauptprotagonistin hineinversetzen, obwohl ich weder in ihrem Alter bin noch unbedingt die Zielgruppe anspreche. Aber ich kann mich an meine eigene Jugend erinnern. Teenager zu sein, ist extrem aufwühlend und anstrengend. Man ist schon genug mit sich selbst beschäftigt. Wenn die äußeren Umstände noch kompliziert sind, gerät ein sensibler Charakter schnell vom rechten Weg ab. Bella möchte es allen recht machen, vergisst sich dabei aber völlig. Hier geht es auch nicht darum, jemandem die Schuld zuzuweisen. Dieses Buch zeigt auf, wie es laufen kann. Natürlich probiert man sich in dem Alter aus. Man schlägt über die Strenge. Das Suchtrisiko ist groß. Mich hat die Geschichte extrem bewegt. Ich habe mich in vielen Punkten in Bella wiedererkannt. Ihr Wunsch, die Gefühle abzustellen und einfach in Ruhe gelassen zu werden, wurde grandios vermittelt. Zu sagen, dass „The Glass Girl“ gut ist, trifft es nicht annähernd. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob die gängigen positiven Adjektive zutreffen, dafür ist das Thema zu ernst. Dementsprechend kann man nicht davon sprechen, dass diese Story schön oder toll ist. Sie ist mitreißend. Sie bringt einen zum Nachdenken. Sie vermittelt die Gefahr der Sucht. Sie beschönigt nichts. Bella ist sehr gelungen. Obwohl sie kein extrovertierter Charakter ist, ist sie sofort greifbar. Sie fühlt sich von ihren Eltern vernachlässigt, und als ihre Oma stirbt, der einzige Mensch, bei dem sie sie selbst sein konnte, bricht ihr letzter Halt weg. Und dann folgt eine Kettenreaktion. Unfähig, mit ihren Gefühlen umzugehen, verdrängt sie sie, mit allen Mitteln. Schnörkellos und geradeheraus wird der Leser mit dem Thema konfrontiert. Das macht das Buch so echt, so berührend, so intensiv, so authentisch, und vermittelt diesen berühmt-berüchtigten Nachhall. Fazit Ich will hier nichts beschönigen, die Geschichte ist harte Kost, aber man sollte sich damit auseinandersetzen, und zwar auf eine andere Art, als in den Nachrichten davon zu hören. Kathleen Glasgow rüttelt auf, und genau das ist manchmal notwendig. Sie hat eine unnachahmliche Art, sich in die Jugend hineinzuversetzen. Ich verneige mich vor ihrem Talent, den richtigen Ton zu treffen. Dabei schafft sie es meisterhaft, eine Balance zwischen Hoffnungslosigkeit und Hoffnung zu finden. Zwischen Schatten und Licht. Ich vergebe fünf von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Paperback)

    sehr gut

    Mal wieder ein sehr gutes Buch von Kathleen Glasgow. Es beschreibt Alkoholsucht und Panikattacken sehr direkt und auf eine verständliche Weise. Ich liebe die Autorin. Bisher ist jedes Buch welches ich von ihr gelesen habe gut.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    31.12.2025

    Buch (Paperback)

    Alkoholsucht - ungeschönt

    Ich war gespannt auf dieses Buch, da mir bereits How to Make Friends with the Dark sehr eingefahren ist. Und auch hier war ich mittendrin in der Geschichte, die mich sehr bewegt, erschreckt und zum Nachdenken gebracht hat. Die Sucht nach Genussmittel ist ein Thema, bei dem ich nicht mitreden kann - ich habe höchstens eine Lesesucht. Daher hat mich das Buch auch sehr schockiert, da es für mich recht heftig ist. Auch dahingehend, dass Bella versucht, mit dem Leben klarzukommen, es aber einfach zu viel ist und ich irgendwie verstehen kann, wie es soweit kommt - und dann doch wieder nicht. Wie sie sich um ihre kleine Schwester kümmert, wie sie spart, um mit ihrer besten Freundin zu den kuriosesten Orten zu fahren, wie sie um ihre verstorbene Grossmutter trauert, wie sie versucht, vom Liebeskummer loszukommen, wie sie versucht, “nicht zu viel” zu sein. Eindrücklich fand ich auch die Entzugsanstalt und deren Bewohner*innen sowie die Bezugspersonen. Für mich ein lesenswertes Buch, das einen intensiven Blick auf die Alkoholsucht wirft, ohne wertend zu sein, sondern im Gegenteil sogar vielleicht ein wenig Verständnis für die Suchtkranken schafft. Eindringlich, direkt und doch hoffnungsvoll, ein Buch, das mich sehr beeindruckt hat.

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Bewertungen (24)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alex Sättele

    Alex Sättele

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.06.2025

    Buch (Paperback)

    Ein Roman, der Sucht als Erkrankung richtig ernst nimmt

    Eigentlich habe ich diesen Roman in der Erwartung gestartet, dass ich erneut von einem TikTok-Hype enttäuscht werden würde. Doch „Glass Girl“ hat mich nachhaltig positiv überrascht. Die Handlung beginnt mit der 15-jährigen Bella, die aufgrund von Schulstress, der Scheidung ihrer Eltern, dem Tod ihrer Großmutter, einer kürzlichen Trennung und Belastungen im Nebenjob Schwierigkeiten hat, ihren Alltag zu bewältigen. Das erste Drittel des Romans ist schwer zu ertragen. Bella leidet unter ihren Problemen und trinkt sie weg. Doch die Wende kommt, als ein Alkohol-Exzess eskaliert, Videos von der betrunkenen Bella landen im Internet und sie schwerverletzt im Krankenhaus – und schließlich in der Suchtklinik. Und hier wird klar, dass der Roman mehr ist das den von mir erwartete „Good Cry“. Ab diesem Punkt setzen sich Bella und die Leserinnen und Leser ernsthaft mit den Themen Sucht sowie unerledigten Gefühlen wie Trauer, Wut und Überforderung auseinander. Bella lernt, mit überwältigenden Emotionen umzugehen, und erkennt, dass sie im Vergleich zu anderen Suchtkranken noch relativ gut dasteht. Gleichzeitig wird deutlich, dass ihre Gefühle keineswegs weniger wichtig sind. Bellas Geschichte ist geprägt von Rückschlägen, was ein differenziertes und realistisches Bild von Sucht als Krankheit vermittelt und die emotionalen Erfahrungen von Jugendlichen wie Bella ernst nimmt. Für mich ein TikTok-Hype, der sich mal wirklich gelohnt hat und eine Empfehlung für alle Jugendlichen ab 14 Jahren (und natürlich auch Erwachsene).
  • Zum Bewerterprofil von Verena Deschler

    Verena Deschler

    OSIANDER Metzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.04.2025

    Buch (Paperback)

    Bewegende Geschichte mit Tiefgang

    Bella kämpft sich seit der Trennung ihrer Eltern und dem Tod ihrer Großmutter durch den Alltag. Dann trennt sich auch noch ihr Freund von ihr und in der Schule läuft es immer schlechter. Erst sind es nur ein paar Schlucke Alkohol am Abend, doch dabei bleibt es leider nicht. Bella gerät in einen Strudel, sie verfängt sich in einem Geflecht aus Lügen und ihre Sucht wird immer stärker. Nur so glaubt sie, kann sie allem gerecht werden. Kathleen Glasgow schreibt schonungslos und offen über das Thema Alkoholsucht. Sie beschönigt nichts, alles wirkte sehr real auf mich. Schockiert hat mich, wie innerhalb der Familie mit diesem Thema umgegangen wurde. Ein bewegendes Buch über ein wichtiges Thema, nicht nur für Jugendliche, denn Sucht fragt nicht nach dem Alter.
  • Zum Bewerterprofil von Marlene Haas

    Marlene Haas

    OSIANDER Memmingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.03.2025

    Buch (Paperback)

    Ein weiteres Herzensbuch

    Bella ist zu viel, zu wenig, zu ängstlich - und ständig betrunken. Denn nur wenn sie trinkt, kann sie abschalten und einfach mal sie selbst sein. In der ständigen Angst, beim heimlichen Trinken erwischt zu werden, vergisst sie sogar, sich um die Dinge zu kümmern die ihr wichtig sind. Auch ihre Eltern, die wenig Eigenverantwortung übernehmen und ihre Konflikte über Bella lösen, sind hierbei keine große Hilfe. Aber ist Alkohol hier wirklich die Lösung? Und ist es wirklich so einfach, auch mal nicht zu trinken? Ein erschreckendes und wunderschönes Buch über Alkoholismus in jungen Jahren und der oftmals gar nicht so einfachen Heilung, die meistens erst viel zu spät möglich ist. Wie alle Bücher von Kathleen Glasgow wird man hier von Anfang an gepackt und im Schicksal des jeweiligen Teenagers mitgerissen. Ein weiteres Lieblingsbuch, das ich nicht aus der Hand legen konnte und dessen Protagonistin einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen hat.
  • Zum Bewerterprofil von Isabel Tzschaschel-Laggner

    Isabel Tzschaschel-Laggner

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2025

    Buch (Paperback)

    Ein hartes, aber wichtiges Buch!

    Bellas Lebenssituation ist nicht einfach. Getrennte Eltern, eine kleine Schwester, um die sie sich kümmern muss, um ihre gestresste Mutter zu entlasten, Erfolgsdruck in der Schule, Trennung von ihrem Freund und dann ist noch ihre Großmutter gestorben, die ihr immer Halt gegeben hat. Deswegen greift sie immer häufiger Flasche. Der Alkohol ist Balsam für ihre Ängste. Ihr Problem will sie nicht erkennen. Doch nach einem folgenschweren Vorfall, mit übermäßigem Alkoholkonsum wird sie in eine Entzugsklinik eingewiesen. Widerwillig beginnt sie sich doch ihren Problem und ihren Ängsten zu stellen und bei der Therapie mitzumachen und erlebt dabei große Frustration, aber auch die Hoffnung und den Wunsch, es zu schaffen, vom Alkohol weg zu kommen und letztendlich an sich selbst zu glauben. Kathleen Glasgow, selbst einmal alkoholabhängig, zeichnet ein ungeschöntes, authentisches, berührendes und einfühlsames Bild eines alkoholabhängigen Mädchens. Auch die anderen Teilnehmer der Therapiegruppe, alles Jugendliche, sind toll dargestellt und es gibt Höhen und Tiefen, Freundschaft und Verrat und Rückfälle. Ein hartes, aber wichtiges Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Nicola Benz

    Nicola Benz

    RavensBuch Osiander Markdorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.11.2024

    Buch (Paperback)

    Jugendbuch mit psychologischem Hintergrund

    Die 15jährige Bella übersteht ihren anspruchsvollen Alltag nur mit der Hilfe von Sprodka, Sprite mit Wodka, so dass niemand ihren Alkoholkonsum bemerkt. Als sie auf einer Party nach einem Alkoholexzess umkippt, geht sie auf Anraten der Ärzte in eine Entzugsklinik. Dort trifft sie auf verschiedene kaputte oder mutmachende Menschen. Wieder zu Hause merkt sie schnell, wer ihre wahren Freunde sind: Spoiler, der Wodka ist es nicht Sehr eindringlich beschrieben, ein gutes und realistisches Jugendbuch zum Thema Sucht bei Teenagern. Erschreckend wie locker viele Erwachsene den Jugendlichen den Zugang zum Alkohol ermöglichen

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