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James Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

75655

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2024

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/3 cm

Gewicht

426 g

Auflage

13

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

2710000311706

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

75655

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2024

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/3 cm

Gewicht

426 g

Auflage

13

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

2710000311706

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Kolbergerstraße 22
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    19.05.2026

    eBook (ePUB)

    Highlight des Jahres

    Jim, der eigentlich James heisst, ist Sklave der Familie von Huckleberry Finn und beschliesst zu fliehen, als er erfährt, dass ihn seine Besitzer verkaufen wollen und er von seiner Frau und Tochter separiert werden würde. Für James beginnt nun eine nicht einfache, aber durchaus abenteuerliche Reise über den Mississippi, auf der er anderen Sklaven begegnet, die ihm ihre Geschichten erzählen. Percival Everett hat es geschafft, ein präzises und realistisches, aber brutales Bild der Jahre um 1900 zu zeichnen, und gibt in diesem Roman einer schwarzen Person ihre Stimme, die so lange stumm war. Auch wenn das Buch nicht auf realen Gegebenheiten basiert, ist es jedoch klar, dass James nur ein Charakter ist, der das Leid von den tausenden in Amerika lebenden Sklaven aufzeigt. Ein wichtiges Buch, das jeder gelesen haben sollte. 5/5 Sterne

  • Bewertung

    aus Bielefeld

    5/5

    15.01.2026

    eBook (ePUB)

    Fesselnd

    Ein beeindruckendes und leider viel zu kurzes Buch, das man, wenn man anfangen hat, nicht mehr aus der Hand legen möchte. Eine Perspektive, die nachdenklich macht. Zum Teil brutal, manchmal komisch, auf jeden Fall ergreifend. Unbedingt lesenswert!

  • Elina Z.

    5/5

    09.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ausgezeichnet

    Die Geschichte wird aus der Perspektive des Sklaven Jim erzählt. Wir kennen bereits Jim aus Mark Twains berühmten Roman über Huckleberry Finn. Und ja, Huck spielt hier auch eine Rolle. Er und Jim begeben sich auf eine Reise entlang des Mississippi bis ihre Wege sich irgendwann mal trennen. In diesem Roman erhält Jim eine Stimme, eine Möglichkeit, seine Geschichte zu erzählen. Das Hauptthema ist Kampf um die Freiheit und wozu ein Mensch fähig ist, dies zu erlangen. Es gibt zahlreiche Werke über dieses Thema, aber „James“ ist ein eigenartiges Buch mit einer interessanten Darstellungsweise und einer ausgeprägten Sprache. Manchmal wirkt die Story komisch und konstruiert, besonders das Ende. Dennoch bleibt der rote Faden die ganze Zeit beibehalten und der Leser versteht sofort, welche Message der Autor liefern möchte. Everett hat bereits einige Literaturpreise für diesen Roman bekommen, unter anderem den Pulitzer-Preis 2025. Also, „James“ ist ein ausgezeichnetes und lesenswertes Buch, das all die Aufmerksamkeit und Erfolg berechtigt verdient hat.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    17.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll!

    „Wenn man die Hölle als Heimat kennt, ist die Rückkehr in die Hölle dann eine Heimkehr?“ (S. 293) JAMES Percival Everett Als der Sklave Jim ohne seine Frau und Tochter nach New Orleans verkauft werden soll, fasst er einen verzweifelten Entschluss: Er flieht. Doch statt wie die meisten „Entflohenen" in den freien Norden zu fliehen, schlägt er eine unerwartete Richtung ein – in den Süden. Dort, so hofft er, wird man ihn nicht suchen. Unterwegs trifft er auf Huckleberry Finn, genannt „Huck“, der seinem gewalttätigen und trunksüchtigen Vater entflohen ist. Gemeinsam brechen sie auf – Jim mit dem Ziel, Geld zu verdienen, um seine Familie freizukaufen. Doch schnell zeigt sich, wie aussichtslos dieses Vorhaben ist: Ein schwarzer Mann, der sich nur nachts fortbewegen kann, und ein weißer Junge fallen überall auf. Zudem kann ihm Huck nicht helfen, da ein Minderjähriger rechtlich keine Sklaven besitzen darf. Auf ihrer gemeinsamen Flucht geraten die beiden in gefährliche Situationen, begegnen Betrügern und müssen zahlreiche Ungerechtigkeiten ertragen. Doch gerade diese Herausforderungen schweißen sie enger zusammen. Ob es Jim gelingt, seine Familie zu retten, müsst ihr selbst lesen. Percival Everett erzählt Mark Twains Klassiker Die Abenteuer des Huckleberry Finn noch einmal – diesmal aus der Sicht von Jim, dem Sklaven. In der Ich-Perspektive schildert er schonungslos und eindringlich die Grausamkeit der Sklaverei: wie Männer ausgepeitscht, Frauen vergewaltigt und Menschen wie Vieh behandelt werden. Ein zentrales Element des Romans ist die Sprache: Everett rückt die authentische Sprechweise der Sklaven im 19. Jahrhundert in den Mittelpunkt. Diese unterscheidet sich stark vom damaligen Südstaaten-Englisch. Der Übersetzer Nikolaus Stingl erläutert im Anhang des Buches, wie er diese sprachlichen Besonderheiten ins Deutsche übertragen hat – meiner Meinung nach mit großem Erfolg. Fazit: Ein kraftvolles, wichtiges und berührendes Buch, das ich euch sehr ans Herz lege. 5/5

  • Bewertung

    5/5

    27.06.2025

    eBook (ePUB)

    Die selbe Geschichte anders erzählt

    Percival Everett erzählt die bekannte Geschichte aus der Sicht des Sklaven Jim. Dieser Perspektivwechsel macht es sehr spannend und man erlebt alles noch mal anders. Sehr spannend und hart wird hier das Leben der Sklaven beschrieben. Der eigentliche Abenteuerroman von Früher bekommt so eine ganz andere Wendung und Sichtweise. Absolut lesenswert!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (180)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ursula Birkhold

    Ursula Birkhold

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles andere als eine Kindergeschichte

    Der berühmte Klassiker von Mark Twain wird von Percival Everett neu erzählt. Hier bekommt der Sklave Jim eine Stimme. Er erzählt seine Geschichte, die Geschichte der Umstände, in den die Sklaven lebten - nicht als Menschen angesehen, sondern als Eigentum und Verfügungsmasse. Erschreckend, unglaublich zu lesen wie es gelingen kann, unter diesen Umständen zu überleben.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr als nur eine Abenteuergeschichte

    Wie schon in dem Klassiker von Mark Twain sind Huckleberry Finn und der Sklave Jim auf der Flucht. Mit einem Floß reisen sie auf dem Mississippi und erleben dabei unzählige Abenteuer. Percival Everett erzählt seine Geschichte uns der Perspektive des gewitzten und intelligenten Sklaven James, der sich Weißen gegenüber jedoch als das genaue Gegenteil ausgibt. Everett erzählt eindringlich, aber auch spannend und mit feiner Ironie. Es ist eine Abenteuergeschichte mit Tiefgang, mit immer neuen Wendungen und mit einem kritischen Blick auf ein düsteres Kapitel amerikanischer Geschichte.
  • Zum Bewerterprofil von Elke Hawlicek

    Elke Hawlicek

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klassiker neu entdecken

    Percival Everett ist, seit ich "Die Bäume" gelesen habe, mein "favourite author" der amerikanischen Literatur. Mit "James" hat er einen Klassiker der amerikanischen Abenteuerlitertur aus den Angeln gehoben, schwindlig gedreht und ohne die Augenbinde der weißen Perspektive wieder abgestellt. James ist nicht nur belesen, er ist sehr gebildet. Doch wenn das eigene Leben und das Leben deiner Liebsten davon abhängt, vollbringt man auch schauspielerische Meisterleistungen. Vor allem, wenn man zusammen mit einem jungen Weißen auf der Flucht ist. Meisterlich setzt Everrett die Abgründe, aber auch auch die Absurdität menschlicher Gesellschaft in Szene.
  • Zum Bewerterprofil von Christine Rittberger

    Christine Rittberger

    OSIANDER Waiblingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kinderbuchklassiker wird zum Gesellschaftsroman für Erwachsene

    Wirklich beeindruckend, wie es Percival Everett gelingt, den Klassiker "Huckleberry Finn" aus der Sicht des Sklaven Jim neu zu erzählen. Zu Beginn war ich skeptisch, ob diese Idee gut gelungen ist. Doch schon nach den ersten paar Seiten wußte ich, dieser Roman lohnt sich auf jeden Fall zu lesen (auch wenn man Huckleberry Finn nicht so genau kennt). Das Amerika des neunzehnten Jahrhunderts wird sehr lebendig geschildert, auch mithilfe einer speziellen Ausprägung des Südstaatenenglischs. So viel mehr als ein historischer Abenteuerroman.Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine herausragende Nacherzählung des Huckleberry Finn erzählt von dem Sklaven Jim.

    Jim ist der Sklave von Miss Watson, bei der Huckleberry Finn lebt. Beide verbindet eine Freundschaft, auch wenn das nur Huckleberry Finn so sieht. Als Jim von Miss Watson ohne seine Familie verkauft werden soll, flieht er, zuerst auf eine nahegelegene Insel, auf der Huckleberry Finn, der vor seinem prügelnden Vater auf der Flucht ist, auf ihn trifft und gemeinsam fliehen sie weiter und durchleben viele Gefahren in deren Verlauf aus "Jim" "James" wird und zu neuem Selbstbewusstsein gelangt. Der Roman schildert die Situation der Sklaven damals, ohne Rechte, immer in Angst etwas falsch zu machen und für Lappalien gefoltert und getötet zu werden. Und er lässt die Sklaven in einer stark vereinfachten Sprache sprechen, zu ihrem Schutz, damit die Weißen nicht denken, dass sie ihnen vielleicht ebenbürtig wären. In Wahrheit beherrschen sie das Englische perfekt. " James " ist ein Roman, den man noch lange im Gedächtnis behält und man muss " Huckleberry Finn" nicht gelesen haben. Er steht für sich.

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Bewertungen (10)

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