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Patriot Meine Geschichte

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

75342

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Abbildungen

16-seitiger Tafelteil mit 38 farbigen Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,9/15,2/4,8 cm

Gewicht

777 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Patriot. A Memoir

Übersetzt von

Rita Gravert + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710000813750

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein unglaubliches Buch. ("Lanz & Precht")
Nawalny ist ein gleichermaßen berührendes wie verstörendes Buch über sein Leben als Putins Gegner gelungen. Leicht lesbar, an vielen Stellen durchzogen von Selbstironie und Galgenhumor. ("Deutschlandfunk (Andruck)")
Ein Abschiedsbrief, der eindringlich dafür plädiert, den Widerstand gegen Putin nicht aufzugeben. ("Die ZEIT Sachbuch-Bestenliste")
Sein Abschiedsbrief in Buchform. ("Der Spiegel")
Man schmunzelt mit Gänsehaut über den beißenden Humor, mit dem er die Verhältnisse in den verschiedenen Gefängnissen beschreibt. ("Falter")
eine Liebeserklärung an Russland, seine Familie und zugleich die Chronik eines angekündigten Todes ("Titel, Thesen, Temperamente – ARD")
Das Buch liest sich wie ein Krimi, (...) die Bilder sind noch im Kopf, jetzt verschlingt man gebannt Zeile um Zeile über all das, was sich damals der Weltöffentlichkeit entzog. ("Bayern 2 - Die Welt am Morgen")
Er gibt in der Gesamtschau auf sein Leben auch intime Einblicke. Eindrücke vom Schicksal eines Mannes, der wie kein anderer (...) ein mafioses System unter Putin anprangerte. ("dpa")
Eines wollte Nawalny mit Sicherheit nicht: umsonst sterben. “Patriot” ist sein Vermächtnis. ("RND")
Das nun veröffentlichte Buch ist nicht nur Autobiografie, sondern auch Nawalnys letzte große Abrechnung mit seinem Feind im Kreml. ("Tagesspiegel")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

75342

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Abbildungen

16-seitiger Tafelteil mit 38 farbigen Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,9/15,2/4,8 cm

Gewicht

777 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Patriot. A Memoir

Übersetzt von

  • Rita Gravert
  • Norbert Juraschitz
  • Karin Schuler

Sprache

Deutsch

EAN

2710000813750

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Th.M

    aus Berlin

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Courage und Hoffnungslosigkeit

    Eines vorweg- man erfährt in diesem Buch nichts wirklich neues, es ist aber dennoch interessant und gut geschrieben. Es gibt sicherlich nicht viele Menschen in Russland, die so prädestiniert für das Amt eines Präsidenten sind, wie es dieser mutige und kluge Alexej Nawalny war. Er war die Chance für ein wirklich freies Russland. Dieses Buch zeigt aber auch die Hoffnungslosigkeit dort jemals anzukommen. Der Machtapparat Putins funktioniert tadellos. Es helfen keine Sanktionen und keine militärischen Drohungen aus der westlichen Welt. Aber das Buch zeigt auch, das Putin ganz genau die öffentliche Meinung Russlands im Auge hat, denn wenn wirkliche Massen der Bevölkerung sich gegen Putin stellen, kann ihm das auch schnell den Kopf kosten. Solange Putin das Militär auf seiner Seite hat, kann er sich seiner Macht so ziemlich sicher sein. Aber das muss ja nicht so bleiben. Die Generäle haben die Macht Putin zu stürzen. Aufgabe des Militärs ist es den Staat zu schützen, nicht das Regime.Vielleicht geht das Volk irgendwann einmal auf die Straße, wenn sie genug haben von den Entbehrungen, dem sinnlosen Blutvergießen im Krieg gegen sie Ukraine, genug von diesem menschenverachtendem und korrupten Regime, denn auch das Volk kann ein Regime zu Fall bringen. Vielleicht gehen die Visionen Nawalnys irgendwann in Erfüllung. Es wäre uns allen zu wünschen. Er hat seine Ideale und Überzeugungen niemals aufgegeben. So hat das Opfer seine Mörder dennoch besiegt. 5 Sterne nicht nur für das Buch, sondern auch für den couragierten Kämpfer Alexey Nawalny, der für seine Überzeugung sein Leben gelassen hat.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    05.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Diese Autobiografie, die Alexej Nawalny (1976-2024) ab 2020 bis zu seinem Tod verfasst hat, ist kein leichter Lesestoff, aber es lohnt, sich darauf einzulassen. Nawalny erzählt seine Geschichte in vier großen Abschnitten, von denen die ersten drei noch in zahlreich Kapitel unterteilt sind. Im vierten Abschnitt, der die Jahre 2021 bis zu seinem Tod im Jahr 2024 enthält, ändert er seine Aufzeichnungen in eine Art Tagebuch. Teil I - Dem Tod nahe Teil II - Heranwachsen Teil III - Die Arbeit Teil IV - Gefängnis Nawalny beschreibt seine politische Arbeit ohne sich selbst zu beweihräuchern, prangert die Korruption in Russland an und ist sich nicht zu schade zuzugeben, dass er sich in Boris Jelzin und auch Wladimir Putin getäuscht hat. Seine Kindheit und Jugend sind vom Reaktorunfall in Tschernobyl sowie von Michael Gorbatschows Glasnost geprägt. Anders als wir im Westen, empfindet Nawalny Gorbatschow als Zauderer. Er beschreibt ihn allerdings als unbestechlich und als einen der wenigen, der sich nicht bereichert hat. Es ist sehr interessant zu lesen, wie sehr Putin einen einzelnen Mann fürchten muss, wenn er alles daran setzt, ihn zunächst durch zahlreiche Prozesse, mit fadenscheinigen Anklagen, nur mundtot machen will und als Nawalny nicht aufgibt, ihn schließlich töten lässt. Ganz ist Putins Plan nicht aufgegangen, denn für viele ist Alexej Nawalny eine Art Märtyrer, der bewundert wird. Die Opposition hingegen ist leider ohne ihre Galionsfigur zerstritten, obwohl seine Frau Yulija Nawalnaja ihren Kampf gegen Putin fortsetzt. Der Schreibstil ist klar und zugänglich, ohne unnötig kompliziert zu sein. An manchen Stellen verliert sich Nawalny ein wenig in kleine Detail, was vielleicht nicht jede Leserin, jeden Leser spannend findet. Beeindruckend zu lesen ist, dass Nawalny weiß, dass er diesen Kampf David gegen Goliath nicht gewinnen kann, und trotzdem weitermacht. Als Patriot im wahrsten Sinne des Wortes zahlt er den höchsten Preis und kämpft bis zum unausweichlichen Ende. Fazit: Gerne gebe ich dieser beeindruckenden Autobiografie 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  • Mette

    5/5

    05.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inspiration aus dem Widerstand

    Das kraftvolle und bewegende Vermächtnis eines Mannes, der sein Leben dem Widerstand gegen Korruption und für Demokratie in Russland widmete. In seiner posthum erschienenen Autobiografie gewährt Nawalny einen tiefen Einblick in seine Kindheit, seine politische Entwicklung und die Herausforderungen, denen er sich stellte. Besonders eindrucksvoll sind die Passagen, in denen er seine Zeit im Gefängnis beschreibt – mit einer Mischung aus Humor, Mut und unerschütterlichem Glauben an die Veränderung. Seine Witwe, Julija Nawalnaja, trug zur Veröffentlichung bei und fügte persönliche Ergänzungen hinzu, die das Buch noch berührender machen. "Patriot" ist nicht nur eine Autobiografie, sondern ein Aufruf zum Handeln und ein Appell für Freiheit und Gerechtigkeit. Es ist ein Buch, das inspiriert und dazu anregt, für das Richtige einzutreten – selbst unter den schwierigsten Umständen.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    17.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    David gegen Goliath...

    …nur leider gewann diesmal David nicht…Ein berührendes und packendes Buch, das in seiner Aussage überzeugt. Überdies humorvoll und witzig, mit einem Augenzwinkern geschrieben - dies trotzdem ernst(haft) und mit Tiefgang. Im ersten Teil beschreibt Nawalny die ganze Geschichte rund um seine Vergiftung und Rehabilitation in Deutschland, sowie die Rückkehr nach Moskau, wo er umgehend verhaftet wird. Im zweiten Teil erzählt er von seiner Kindheit. Früh schon wurde er politisiert. Tschernobyl hat ihn ebenso geprägt wie Glasnost. Der dritte Teil ist dann seiner Arbeit und Engagement für ein freies, glückliches und wohlhabendes Russland gewidmet. Er beschreibt seine Überzeugungen, seine Motivation und die MitstreiterInnen - sieht sich als Teil eines grösseren Ganzen. Offen berichtet er über Anfeindungen, Angriffe, Inhaftierungen und Einschüchterung. Der vierte Teil knüpft dort an, wo der erste aufhört. Nawalny berichtet von seinem Gefängnisalltag, den Strapazen, Schikanen… und da bricht immer wieder sein Humor durch, die positive Einstellung, sich in und trotz allem nicht unterkriegen zu lassen. Nachdem Hungerstreik, mit dem er medizinische Versorgung erzwingt, ändert sich der Ton, gewinnt an Tiefe. Dabei verschweigt Nawalny auch seine Ausraster nicht, sein Ringen um Zuversicht. Was mich am meisten berührte, war die Tatsache, wie er kleine Glücksmomente geniessen und in den Anderen noch das Positive zu sehen vermochte. Einen rundum lohnende Lektüre - ein Leben, von dem man hofft, dass es über den (gewaltsamen) Tod hinaus, Früchte tragen wird!

  • Bewertung

    5/5

    07.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Alexej Nawalny – Patriot

    Nawalny begann mit der Arbeit an PATRIOT im Jahr 2020, kurz nach dem Giftanschlag auf ihn. Es ist die umfassende Geschichte seines Lebens: seine Jugend, seine Berufung zum Aktivisten, seine Ehe und Familie sowie sein Einsatz für Demokratie und Freiheit in Russland angesichts einer Supermacht, die ihn unbedingt zum Schweigen bringen will. PATRIOT zeigt Nawalnys absolute Überzeugung: Der Wandel ist nicht aufzuhalten. Er wird kommen. Anschaulich und mit spannenden Details, einschließlich bislang unveröffentlichter Aufzeichnungen aus dem Gefängnis, schildert Nawalny seinen politischen Werdegang, die zahlreichen Anschläge auf ihn und seine Vertrauten und die hartnäckigen Kampagnen, die er und sein Team gegen das zunehmend diktatorische Regime zu führen wagten. Nawalnys Witwe, Julija Nawalnaja, sagt: “Dieses Buch ist nicht nur das Zeugnis von Alexejs Leben, sondern auch von seinem standhaften Kampf gegen die Diktatur – ein Kampf, für den er alles gab, einschließlich sein Leben. Die Leser werden den Mann kennenlernen, den ich zutiefst geliebt habe – einen Mann von umfassender Integrität und unbeugsamem Mut. Seine Geschichte wird nicht nur sein Andenken ehren, sondern auch andere Menschen inspirieren, sich für das Richtige einzusetzen und nie die Werte aus den Augen zu verlieren, die wirklich zählen.” Geschrieben mit der Leidenschaft, dem Esprit, der Aufrichtigkeit und dem Wagemut, für die er zu Recht bewundert wurde, ist PATRIOT Nawalnys Abschiedsbrief an die Welt: eine bewegende Darstellung seiner letzten Jahre, die er im brutalsten Gefängnis der Welt verbrachte, eine Mahnung, warum die Grundsätze der individuellen Freiheit so wichtig sind, und ein mitreißender Aufruf, das Werk fortzuführen, für das er sein Leben gab.

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  • Zum Bewerterprofil von Michael Riethmüller

    Michael Riethmüller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leben und Sterben für Russland: ein russischer Patriot.

    Die Autobiographie entstand nachdem Nawalny im Jahr 2020 sich nach dem Mordanschlag, der wohl Putin zuzurechnen ist, sich in Deutschland erholte und geht bis in die Haftzeit. Eine Mischung aus Autobiografie, Gefängnistagebuch und Instagram-Posts und im Bewusstsein, sterben zu müssen. Er erklärt auch, weshalb er zurück nach Russland musste, obwohl er wusste, dass er lebenslang inhaftiert würde. Denn ständig kamen neue, haarsträubende Vorwürfe hinzu. Was ihm half, lebensbejahend und optimistisch zu bleiben: Worst-Case-Denken und nicht in Wut und Hass damit umzugehen, sondern selbst das Schlimmste zu akzeptieren. Das Buch sollte sein Denkmal sein, "falls sie mich endgültig erledigen sollten". Nach seiner Verhaftung in der Zelle darf er anfangs 90 Minuten lang schreiben, nur so lange hat er einen Stift zur Verfügung. Rückenschmerzen, Schlafmangel und unzureichende Ernährung prägen zunehmend den Alltag. Zunehmend wird ihm alles genommen, er verbringt immer mehr Zeit in Einzelhaft und Isolationszellen. Der letzte Tagebucheintrag erfolgt 17 Monate vor seinem Tod. Dass er im Gefängnis sterben wird, steht im Epilog des Buches . Der Text entsteht 22 Monate vor seinem Tod. Es ist ein Worst-End – Szenario. Er schreibt “Jetzt mach mal halblang, das Schlimmste wird nie passieren”. Nawlny lebte für Russland und starb daran: ein russischer Patriot.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Schneider

    Lisa Schneider

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    "Ich liebe mein Land, aber ich hasse den Staat"

    Noch nie hat mich ein Buch so emotional bewegt und erschüttert wie dieses. Alexej Nawalny began dieses Buch während seiner Haft nach dem Giftanschlag. Es ist ein Denkmal seiner Stärke, Überzeugung, Vision und die Hoffnung, für die er stand. Ein roter Faden ist sein Kampf die Korruption und den Machtmissbrauch aufzudecken, und die üblen Methoden die genutzt werden. Er beweist durchgehend wie sehr er sein Land liebt, er sieht das Potenzial, wie bewundernswert mutig, unbeugsam und unbesiegbar er ist. Denn er hat sich moralisch nicht unterkriegen lassen: Sein Ton ist bis zum Schluss amüsiert, erheitert und spitzbübisch. Zuerst beschreibt er den Giftanschlag und die mühevolle Rehabilitation, und schildert im nächsten Teil wie er aufgewachsen ist. Was in beeinflusst hat, zu dem Menschen zu werden der er wurde und wie er die Politik und Geschehnisse wahrnahm. Er beschreibt im dritten Teil seine Arbeit und nimmt durchweg Stellung und Kritik zu Russlands Politik(ern) und Korruption, und teilt seine Vision zum friedlichen, freien und 'schönen Russland'. Parallel schreibt er ein Tagebuch zu seinem Alltag in Haft und was in den jeweiligen Gefängnissen und Anstalten vor sich geht. "Habt keine Angst vor gar nichts!"
  • Zum Bewerterprofil von Vera Lipina

    Vera Lipina

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeugnis des Mutes und der außergewöhnlichen Stärke

    Nawalny erzählt offen von seinen persönlichen Erlebnissen, seinen politischen Ambitionen und dem Streben nach Gerechtigkeit in einer schwierigen und oft grausamen Realität. Besonders eindrucksvoll ist seine Schilderung des Lebens in russischen Gefängnissen – nicht nur die Herausforderungen des Überlebens, sondern auch der Konfrontation mit der ständigen Gefahr des Todes. Trotz der Schwere der Themen bleibt das Buch überraschend licht und hoffnungsvoll, was vor allem an Nawalnys einzigartigem Charakter liegt. Diese Erzählung zeigt die außergewöhnliche Stärke eines Menschen, der sich selbst unter extremem Druck treu bleibt und seine Werte nie aufgibt. „Patriot“ ist ein Zeugnis des Mutes und der Widerstandskraft, das niemanden gleichgültig lässt. Es berührt, inspiriert und erinnert daran, dass auch unter den dunkelsten Umständen Hoffnung und Würde bestehen können. Für alle, die sich für die menschliche Seite von Politik und Widerstand interessieren, ist dieses Buch eine Pflichtlektüre.

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