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Neujahr Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

32666

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/2,3 cm

Gewicht

355 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000924234

Beschreibung

Rezension

»Mit leichter Feder kombiniert Juli Zeh eine kluge Meditation über moderne Männerrollen mit einem düsteren Buch über ein Kindheitstrauma zum Psychothriller.« ("Denis Scheck / Der Tagesspiegel")
»Mit ›Neujahr‹ erbringt Juli Zeh den Beweis, dass sich gute Unterhaltung problemlos mit inhaltlichem Tiefgang und literarischer Qualität verbinden lässt.« ("Luzia Stettler / Radio SRF 2 Kultur")
»Ein beeindruckendes Spiel mit verschiedenen Zeit-, Wahrnehmungs- und Realitätsebenen.« ("Jörn Meyer / BuchMarkt")
»Klug analysiert Juli Zehs ›Neujahr‹, wie die Kindheit unser Lebensgefühl prägt.« ("Nido")
»Eine emotionale Tour de Force in die Vergangenheit, ein Ritt, der einen mitreißt und erschöpft, aber bereichert zurücklässt. Kurz - und trotzdem gut.« ("Christine Ritzenhoff / emotion")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

32666

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/2,3 cm

Gewicht

355 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000924234

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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2 Sterne

1 Sterne

Sehr spannend und mitreißend

Thomas aus Weisslingen am 29.05.2026

Bewertungsnummer: 3152633

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eins der wohl besten Bücher von Juli Zeh, spannend und bis zum Ende eine Geschichte, die sowohl unsere heutige Zeit (2026) wie auch die 80er Jahre beinhaltet. Ein Meisterwerk der Erzählkunst.

Sehr spannend und mitreißend

Thomas aus Weisslingen am 29.05.2026
Bewertungsnummer: 3152633
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eins der wohl besten Bücher von Juli Zeh, spannend und bis zum Ende eine Geschichte, die sowohl unsere heutige Zeit (2026) wie auch die 80er Jahre beinhaltet. Ein Meisterwerk der Erzählkunst.

spannend!

Bewertung aus Oberursel am 07.03.2026

Bewertungsnummer: 3068877

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses nur 192 Seiten starke Büchlein ist die aktuelle Lektüre in meinem Lesekreis, und ich war gespannt; ich kannte bislang noch nichts von der Autorin. Der Klappentext klang auch gut; und bezogen auf das schmale Werk ist der Klappentext auch ziemlich aussagekräftig: wir sind bei Henning, der auf Lanzarote am Neujahrsmorgen im Urlaub einen „kleinen Fahrradausflug“ macht. Das Buch ist aus einer auktorialen Perspektive erzählt, im Präsenz, und wir sind ganz dicht bei Hennings Gedanken und Gefühlen, ganz nah dran in seinem Leben. Und vor allem ganz nah dran an seinem aktuellem sportiven Leiden, denn sein Leihfahrrad ist für die Aufstiege und Strecken auf Lanzarote viel zu schwer, sein Trainingszustand so gut wie nicht vorhanden, er hat gestern gefeiert und ist ohne Trinkflasche spontan mal losgefahren….und so begleiten wir ihn, wie er langsam dehydriert und durch die Serpentinen der lanzarotischen Landschaft radelt….Henning ist völlig durch, und das nicht nur im hier und jetzt auf dem Radl, sondern auch generell; er leidet seit langem unter Panikattacken, und er ist kurz vor dem kompletten Burnout als Familienvater. Mit seiner Frau Teresa teilt er sich die familiäre Care-Arbeit und sie arbeiten beide Teilzeit, und das ist ihm mit 2 kleinen Kindern langsam alles zu viel (verständlich, aber was soll ich sagen: welcome to the real world, Millionen Frauen leben dieses Modell schon ziemlich lange). Wie auch immer, die Autorin seziert diesen Zustand ziemlich genau, und das ist spannend und gut gemacht. Finde ich. Denn wie gesagt, die meisten arbeitenden Mamas können sich hiermit sicherlich gut identifizieren….und funktionieren trotzdem….ob das gut ist oder schlecht, sei mal dahingestellt – das liefert auf jeden Fall viel Stoff für Diskussionen in meinem Buchklub, würde ich denken :-) So, und jetzt wird es irgendwann wirklich faszinierend mit der Lektüre, denn als Henning oben am Pass ankommt und auf einer abgelegenen Finca jemand findet, der, oder vielmehr die, ihm was zu trinken anbietet, hat er diverse Deja-vues: hier war er schon mal, obwohl er überzeugt war, noch nie auf Lanzarote gewesen zu sein. Viel mehr gibt der Klappentext nicht her, und wer sich jetzt von mir nicht spoilern lassen will, der soll jetzt hier nicht weiterlesen, sondern sich zufrieden geben mit der Angabe: jetzt kommt der Psychothrillerteil der Buches. Für alle anderen: Achtung ich spoilere jetzt. Es stellt sich nämlich heraus, dass Henning hier mal als Kleinkind einen absolut traumatischen Familienurlaub auf eben jener abgelegenen Finca durchlebt hat. Seine Eltern sind damals nach einem Streit mit dem Auto ins Ort gefahren – und Henning und seine damals 2jährige Schwester Luna sind morgens mutterseelenallein aufgewacht und haben sich 2 Tage auch auf sich gestellt durchschlagen müssen. 2 Kleinkinder allein zu Haus, und es lief alles schief, was schief laufen konnte; das war schlimm, das war traumatisch, das hat Henning komplett verdrängt – und das erklärt am Ende vieles, was in seinem Erwachsenenleben schief läuft. PTSD at its best sozusagen. Dieser zweite Teil des Buches hat sich für mich echt gelesen wie ein früher Stephen-King-Roman: das Grauen kommt im helllichten Sonnenschein um die Ecke geschlichen. Wobei ich mich zugegebenermaßen auch ein paarmal gefragt habe, wieso die beiden Kinder sich teils so sehr unbeholfen angestellt haben; aber gut; dichterische Freiheit, für die Story an sich hat es genauso funktioniert. Ich war auf jeden Fall gebannt dabei, und fand, die Autorin kann echt diverse Genres intelligent erzählen und miteinander verbinden. Wir haben hier einen gesellschaftskritischen Part, der sich mit modernen Familienrollen und -belastungen auseinandersetzt; wir haben Themen wie Burnout, Funktionalität (oder eben auch Dysfunktionalität) moderner Partnerschaften, wir haben den Psychothrillerteil, wir haben mental health-Themen, wir haben am Ende eine Katharsis, und eine relativ glaubwürdige Cast. Ach ja – und als ehemalige aktive Ausdauersportlerin konnte ich mich mit Hennings radfahrerischen Qualen sehr gut identifizieren, hahaha, das war ein nettes Plus obendrein. Dieses mentale Kopfkino, wenn die Muskeln langsam aber sicher übersäuern und man eigentlich am A****** ist, aber der Zieleinlauf noch seeeeehr weit weg ist…….ja, so ist das :-) Alles in allem: war gut. Hat mich sehr gut unterhalten, trotz der ernsten Themen, und ich denke, das liefert viel Diskussionsstoff. Und flott geschrieben – Juli Zeh werde ich mir merken!

spannend!

Bewertung aus Oberursel am 07.03.2026
Bewertungsnummer: 3068877
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses nur 192 Seiten starke Büchlein ist die aktuelle Lektüre in meinem Lesekreis, und ich war gespannt; ich kannte bislang noch nichts von der Autorin. Der Klappentext klang auch gut; und bezogen auf das schmale Werk ist der Klappentext auch ziemlich aussagekräftig: wir sind bei Henning, der auf Lanzarote am Neujahrsmorgen im Urlaub einen „kleinen Fahrradausflug“ macht. Das Buch ist aus einer auktorialen Perspektive erzählt, im Präsenz, und wir sind ganz dicht bei Hennings Gedanken und Gefühlen, ganz nah dran in seinem Leben. Und vor allem ganz nah dran an seinem aktuellem sportiven Leiden, denn sein Leihfahrrad ist für die Aufstiege und Strecken auf Lanzarote viel zu schwer, sein Trainingszustand so gut wie nicht vorhanden, er hat gestern gefeiert und ist ohne Trinkflasche spontan mal losgefahren….und so begleiten wir ihn, wie er langsam dehydriert und durch die Serpentinen der lanzarotischen Landschaft radelt….Henning ist völlig durch, und das nicht nur im hier und jetzt auf dem Radl, sondern auch generell; er leidet seit langem unter Panikattacken, und er ist kurz vor dem kompletten Burnout als Familienvater. Mit seiner Frau Teresa teilt er sich die familiäre Care-Arbeit und sie arbeiten beide Teilzeit, und das ist ihm mit 2 kleinen Kindern langsam alles zu viel (verständlich, aber was soll ich sagen: welcome to the real world, Millionen Frauen leben dieses Modell schon ziemlich lange). Wie auch immer, die Autorin seziert diesen Zustand ziemlich genau, und das ist spannend und gut gemacht. Finde ich. Denn wie gesagt, die meisten arbeitenden Mamas können sich hiermit sicherlich gut identifizieren….und funktionieren trotzdem….ob das gut ist oder schlecht, sei mal dahingestellt – das liefert auf jeden Fall viel Stoff für Diskussionen in meinem Buchklub, würde ich denken :-) So, und jetzt wird es irgendwann wirklich faszinierend mit der Lektüre, denn als Henning oben am Pass ankommt und auf einer abgelegenen Finca jemand findet, der, oder vielmehr die, ihm was zu trinken anbietet, hat er diverse Deja-vues: hier war er schon mal, obwohl er überzeugt war, noch nie auf Lanzarote gewesen zu sein. Viel mehr gibt der Klappentext nicht her, und wer sich jetzt von mir nicht spoilern lassen will, der soll jetzt hier nicht weiterlesen, sondern sich zufrieden geben mit der Angabe: jetzt kommt der Psychothrillerteil der Buches. Für alle anderen: Achtung ich spoilere jetzt. Es stellt sich nämlich heraus, dass Henning hier mal als Kleinkind einen absolut traumatischen Familienurlaub auf eben jener abgelegenen Finca durchlebt hat. Seine Eltern sind damals nach einem Streit mit dem Auto ins Ort gefahren – und Henning und seine damals 2jährige Schwester Luna sind morgens mutterseelenallein aufgewacht und haben sich 2 Tage auch auf sich gestellt durchschlagen müssen. 2 Kleinkinder allein zu Haus, und es lief alles schief, was schief laufen konnte; das war schlimm, das war traumatisch, das hat Henning komplett verdrängt – und das erklärt am Ende vieles, was in seinem Erwachsenenleben schief läuft. PTSD at its best sozusagen. Dieser zweite Teil des Buches hat sich für mich echt gelesen wie ein früher Stephen-King-Roman: das Grauen kommt im helllichten Sonnenschein um die Ecke geschlichen. Wobei ich mich zugegebenermaßen auch ein paarmal gefragt habe, wieso die beiden Kinder sich teils so sehr unbeholfen angestellt haben; aber gut; dichterische Freiheit, für die Story an sich hat es genauso funktioniert. Ich war auf jeden Fall gebannt dabei, und fand, die Autorin kann echt diverse Genres intelligent erzählen und miteinander verbinden. Wir haben hier einen gesellschaftskritischen Part, der sich mit modernen Familienrollen und -belastungen auseinandersetzt; wir haben Themen wie Burnout, Funktionalität (oder eben auch Dysfunktionalität) moderner Partnerschaften, wir haben den Psychothrillerteil, wir haben mental health-Themen, wir haben am Ende eine Katharsis, und eine relativ glaubwürdige Cast. Ach ja – und als ehemalige aktive Ausdauersportlerin konnte ich mich mit Hennings radfahrerischen Qualen sehr gut identifizieren, hahaha, das war ein nettes Plus obendrein. Dieses mentale Kopfkino, wenn die Muskeln langsam aber sicher übersäuern und man eigentlich am A****** ist, aber der Zieleinlauf noch seeeeehr weit weg ist…….ja, so ist das :-) Alles in allem: war gut. Hat mich sehr gut unterhalten, trotz der ernsten Themen, und ich denke, das liefert viel Diskussionsstoff. Und flott geschrieben – Juli Zeh werde ich mir merken!

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Neujahr

von Juli Zeh

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Lisa Walz

RavensBuch Osiander Ravensburg

Zum Portrait

5/5

Neujahr

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Henning macht mit seiner Familie über den Jahreswechsel Urlaub auf Lanzarote. Eigentlich läuft sein Leben gut. Er ist ein moderner Familienvater, hat seine Arbeitszeit reduziert und kümmert sich gleichberechtigt mit seiner Frau Theresa um die Kinder. Und dennoch kämpft er mit Panikattacken. Das Gefühl von Überforderung ist der Grundton seines Lebens. Am Neujahrsmorgen will Henning, schlecht ausgerüstet mit dem Fahrrad, den Steilpass nach Femés bezwingen. Auf dieser Tour wird er erneut von Angst und Panikattacken heimgesucht und alles scheint auf einmal so bekannt. Das kann doch nicht sein! Oder doch? Der Roman hat mich sofort gepackt und zeitgleich mit der Beschreibung des Aufstiegs nach Femés steigert sich die Spannung ins kaum Erträgliche. Die Schilderung seines Kindheitstraumas an diesem Ort wird von Juli Zeh so intensiv erzählt, dass man fast atemlos dem Ende „entgegenliest“. Als ich das Buch nach wenigen Stunden zugeklappt habe, hat es in seiner Wucht noch lange nachgewirkt. Eine großartige Juli Zeh!!!
  • Lisa Walz
  • Buchhändler/-in

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5/5

Neujahr

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Henning macht mit seiner Familie über den Jahreswechsel Urlaub auf Lanzarote. Eigentlich läuft sein Leben gut. Er ist ein moderner Familienvater, hat seine Arbeitszeit reduziert und kümmert sich gleichberechtigt mit seiner Frau Theresa um die Kinder. Und dennoch kämpft er mit Panikattacken. Das Gefühl von Überforderung ist der Grundton seines Lebens. Am Neujahrsmorgen will Henning, schlecht ausgerüstet mit dem Fahrrad, den Steilpass nach Femés bezwingen. Auf dieser Tour wird er erneut von Angst und Panikattacken heimgesucht und alles scheint auf einmal so bekannt. Das kann doch nicht sein! Oder doch? Der Roman hat mich sofort gepackt und zeitgleich mit der Beschreibung des Aufstiegs nach Femés steigert sich die Spannung ins kaum Erträgliche. Die Schilderung seines Kindheitstraumas an diesem Ort wird von Juli Zeh so intensiv erzählt, dass man fast atemlos dem Ende „entgegenliest“. Als ich das Buch nach wenigen Stunden zugeklappt habe, hat es in seiner Wucht noch lange nachgewirkt. Eine großartige Juli Zeh!!!

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Susanne Markscheffel

OSIANDER Aalen

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schauplatz des Romans ist Lanzarote, wo Henning und Theresa mit ihren Kindern Bibbi und Jonas über den Jahreswechsel Urlaub machen. Henning wird neuerdings innerlich fast aufgerieben von den Erwartungen der anderen Menschen. Immer häufiger bekommt er Panikattacken und sein Herz rast. Kein Arzt kann die Ursache dafür finden. An Neujahr macht Henning spontan eine Radtour. Fast bricht er vor Erschöpfung zusammen, als ihm eine Frau hilft. Sie bringt ihm Wasser und Essen. Danach hat er einen Traum. Er spürt, dass er in diesem Haus schon als Kind war und etwas Schreckliches geschah. Hat das Trauma von damals nun endlich seine Macht verloren?
  • Susanne Markscheffel
  • Buchhändler/-in

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schauplatz des Romans ist Lanzarote, wo Henning und Theresa mit ihren Kindern Bibbi und Jonas über den Jahreswechsel Urlaub machen. Henning wird neuerdings innerlich fast aufgerieben von den Erwartungen der anderen Menschen. Immer häufiger bekommt er Panikattacken und sein Herz rast. Kein Arzt kann die Ursache dafür finden. An Neujahr macht Henning spontan eine Radtour. Fast bricht er vor Erschöpfung zusammen, als ihm eine Frau hilft. Sie bringt ihm Wasser und Essen. Danach hat er einen Traum. Er spürt, dass er in diesem Haus schon als Kind war und etwas Schreckliches geschah. Hat das Trauma von damals nun endlich seine Macht verloren?

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